Dieser Code wird automatisch auf alle für ein gebietsfremdes Personenkonto generierten Zahlungen angewendet, je nach ausgewähltem Unternehmen.
Wenn Vorgänge für ansässige Personenkonten existieren, müssen Sie keinen Code erfassen.
Ist das Unternehmen nicht direkt erklärungspflichtig, muss die Leistungskennziffer für jedes gebietsfremde Personenkonto angegeben werden.
Hierzu müssen Sie die folgenden Voraussetzungen beachten:
- Die in den Parametern AMTVIR1 - Schwelle 1 Saldo Zahlung oder AMTVIR2 - Schwelle 2 Saldo Zahlung (Kapitel PAY, Gruppe RGL) definierte Zahlungsbilanzschwelle wird berücksichtigt.
- Auf Ebene der Leistungskennziffern (PBDECOCOD): Geben Sie die Werte der Unternehmensrechtsordnung an.
- Auf Ebene der Leistungskennz./Pers.kontengruppe (PBDBPGRP): Geben Sie die Werte der in den Zahlungen verwendeten Rechtsordnung und Personenkontencodes an.
- Auf Ebene des Parameters PBDDEFGRU - Standardpersonenkontengruppe (Kapitel TRS, Gruppe PBD): Geben Sie den Code der in den Zahlungen oder für die Migration verwendeten Standardpersonenkontengruppencode für den entsprechenden Rechtsordnungscode an.
- Das Kontrollkästchen Bankdaten muss auf Ebene der von der Zahlungserfassungstransaktion verwendeten Zahlung (GESTPY) aktiviert sein.
- Die Bankdaten des in der Zahlung verwendeten Personenkontos (GESBPR) entspricht einem Gebietsfremden (Gebietsfremd = Ja).
Die Leistungskennziffer wird standardmäßig ausgefüllt, falls erforderlich, können Sie diese jedoch ändern.
In der Funktion Automatischer Zahlungsvorschlag wird die Leistungskennziffer standardmäßig in der generierten Zahlung nach dem gleichen Prinzip ausgefüllt.
Die Leistungskennziffer, die in Abhängigkeit des Kontextes ausgefüllt ist oder nicht, muss nicht zwingend im Parameter der Zahlungserfassungstransaktion auf erforderlich gesetzt werden.