- Einschluss / Ausschluss einer Ausgabe
- Aktualisierung
- Neubewertung
- Werteverzehr
- Konzerninterne Veräußerung
- Abgang
- Aufsplittung
- USt.-Ausgleich
- Berechnung Subventionen
- Aktualisierung eines sich auf die Berechnung auswirkenden Parameters
Umsetzung der Optimierung
- Die Verarbeitung prüft zu jedem Inventarartikel, ob der Indikator Zu berechnender Inventarartikel gesetzt ist. Ist dies nicht der Fall, wechselt die Verarbeitung zum nächsten Inventarartikel.
- Die Verarbeitung prüft zu jedem zu berechnenden Inventarartikel, ob der Indikator Zu berechnender Kontext gesetzt ist. Ist dies nicht der Fall, wird der Kontext nicht berechnet.
- Die Verarbeitung prüft zu jedem zu berechnenden Kontext, ob der Indikator Zu berechnender Plan gesetzt ist. Ist dies nicht der Fall, wird der Plan nicht berechnet.
Anzeige des Inventarartikelstatus im Hinblick auf die Berechnung
Der Status dieser Indikatoren wird in der Auskunftsmaske zu den einzelnen Positionen des Abschreibungsplans angezeigt. Diese öffnet sich per Rechtsklick:
- aus der Funktion Abschreibungsplan oder
- aus der Verwaltungsfunktion des Inventarartikels heraus (Register Abschreibungsplan)
Jedem Indikator ist eine Farbe zugeordnet, die für seinen Status steht:
: Berechnung ausgeführt
: die Berechnung muss ausgeführt werden
Sonderfall: Berechneter Kontext
Diese Situation stellt sich ein, wenn für den Kontext ein Geschäftsjahresabschluss durchgeführt wurde. Nach dem Abschluss weisen die Indikatoren folgende Werte auf:
- Inventarartikel berechnet 
- Kontext berechnet 
- Plan berechnet
Der Inventarartikel wird als erneut zu berechnen betrachtet, um den neuen Horizont ermitteln zu können. Zwecks Laufzeitoptimierung schreibt die Berechnungsverarbeitung jedoch nicht die Datensätze des aktuellen Geschäftsjahres neu. In diesem Szenario und vor der erneuten Berechnung kann für den Inventarartikel ein Periodenabschlusses, aber kein Geschäftsjahresabschluss durchgeführt werden.
Berechnung erzwingen
Wird die Berechnung erzwungen, kann die Optimierung umgangen werden:
- Verwaltungsfunktion für die Inventarartikel: Mit dem Button Berechnen kann die Berechnung einer Anlage unabhängig vom Wert der Berechnungsindikatoren erzwungen werden.
Zwecks Laufzeitoptimierung der interaktiven Berechnungen wird empfohlen, den Parameter CALTRACE - Protokollebene der Berechnung auf den Wert null zu setzen. Bestehen Zweifel an der Kohärenz der Berechnungsindikatoren, kann dieser Parameter vorübergehend zu Prüfzwecken auf 10 gesetzt werden.
- Aus der Funktion StartBerechnungper Aktivierung des Kontrollkästchens "Abschreibungsberechnung erzwingen".
Parameter für eine geringere Auslastung im Betrieb
- NBEXESTO - Anzahl der zu speichernden Geschäftsjahre
Mit diesem Parameter wird der standardmäßige Berechnungshorizont definiert, d. h. die Anzahl der zu berechnenden und zu speichernden Geschäftsjahre pro Inventarartikel.
Dieser Standardwert wird für die Belegung der Anzahl zu berechnender Geschäftsjahre verwendet, die in den Parametern der einzelnen Kontexte festgelegt ist.
Je kürzer der Horizont, desto kürzer die Berechnungszeit (es müssen nicht so viele Datensätze in den Dateien gespeichert werden).
Es obliegt dem Benutzer, den besten Kompromiss zwischen Laufzeit und und gewünschtem Prognosehorizont zu finden.
- CALAUTVAL - Automatikberechnung bei Freigabe
Mit dieser Parametrierung wird vorgegeben, ob bei Freigabe von Daten, die sich auf die Abschreibung des Inventarartikels auswirken, automatisch eine Berechnung angestoßen werden soll.
In diesem Falle wird interaktiv kalkuliert, um die zukünftigen Batch-Berechnungen zu entlasten.
Standardmäßig ist dieser Parameter auf den Wert Ja gesetzt. Aus folgenden Gründen sollte der Parameterwert nicht geändert werden:
- Wird der Inventarartikel nicht sofort bei der Freigabe kalkuliert, befindet er sich in einer Zwischensituation, was zur fehlerhaften Interpretation der in den verschiedenen Anzeigemasken für Inventarartikeln präsentierten Daten führen kann
- Aus Leistungsgründen: Die Batch-Berechnung braucht die bereits interaktiv durchgeführten Berechnungen nicht erneut durchzuführen
Parameter für eine besser verteilte Auslastung im Betrieb
Zwischenaktualisierungen (Commits) der Datenbank
- BPC - Anzahl Güter pro commit
Um zu verhindern, dass zum Speichern der zurückgestellten Aktualisierungen zu viel Platz in der Datenbank beansprucht wird, kann während der Berechnung jeweils nach n Inventarartikeln eine Aktualisierung (commit) erzwungen werden.
Die Parametrierung der betreffenden Anzahl von Inventarartikeln entspricht der Flussverwaltung. und wird am Aktivitätscode Dimensionierung vorgenommen. Standardmäßig beträgt der Wert 2.000. Dieser Datenbankwert kann in Abhängigkeit der Umgebungen im Hinblick auf eine kürzere Laufzeit geändert und angepasst werden.
Maximale Verarbeitungszeit der Berechnung
Nach einem Geschäftsjahresabschluss kann die mit der Abschreibungsberechnung verbundene Auslastung durch folgende Manipulationen über mehrere Tage verteilt werden:
- regelmäßige Verarbeitungsausführung per Abonnement mithilfe des Standardbatches FASCALCUL
- Vorgabe der maximal für die Ausführung von Berechnungsverarbeitungen vergebenen Ausführungszeit. Diese in Minuten ausgedrückte Zeit wird im Parameter NBMINCLC - Max. Berechnungszeit in Minuten angegeben.
Nach Ablauf dieser Zeit werden in der Datenbank sämtliche vorgenommenen Änderungen durchgeführt, und die Verarbeitung wird beendet.