Siehe Dokumentation Umsetzung
Übersicht
Die Aufgabenverwaltung durchläuft lediglich ein Register. Eine Batchaufgabe ist durch einen Aufrufcode und eine Anzahl von technischen Eigenschaften zum Aufrufprozess charakterisiert. Mögliche Batchaufgaben:
Eine Batchaufgabe ist entweder über einen Funktionsnamen oder über einen Verarbeitungsnamen definiert. Ist die Aufgabe als Funktion definiert, erbt sie von den Berechtigungs- und Parameterübergabebedingungen (Standortberechtigungen etc.). Eine Aufgabe von einem solchen Typ kann zu einer Gruppe von Batchaufgaben gehören.
Dies ist bei den meisten Batchfunktionen der Fall, einige wenige über einen Verarbeitungsnamen definierte Funktionen bilden jedoch eine Ausnahme.
Für die Anlage von neuen Batchaufgaben vom Typ Verarbeitung muss mit X3-AGL eine normalisierte Verarbeitung angelegt werden. Außerdem muss die zugeordnete Funktion beschrieben werden.
Möglicherweise muss die Batchverarbeitung auf Parameter zurückgreifen, die bei jedem Start der Batchaufgabe in einer Dialogmaske dynamisch zu erfassen sind (diese Maske kann auch bei Direktaufruf der Aufgabe geöffnet werden). Der Aufruf einer Maske zur Parametererfassung wird über die Entwicklungsnormalisierung der Batchaufgaben verwaltet, von der außerdem die Ausführungswerte entweder direkt (bei Direktaufruf der Aufgabe) oder zeitversetzt zurückgegeben werden.
Schließen
Felder
In diesem Register befinden sich die folgenden Felder :
Blocknummer 1
| Eine "Batch"aufgabe ist ein Programm, das vom Server periodisch oder auf Anforderung eines Benutzers ausgeführt werden kann. |
|   |
Blocknummer 2
| Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um den aktuellen Datensatz zu aktivieren. Die nicht ausgewählten Datensätze behalten ihren Inhalt und ihre Einstellungen, können jedoch in folgenden Fällen nicht durch Aufruf ihres Codes verwendet werden:
Über die Funktionsberechtigungen kann die Anlage eines aktiven Datensatzes untersagt werden. In diesem Fall ist das Kontrollkästchen standardmäßig deaktiviert. Es kann nur von einem berechtigten Benutzer oder über einen Unterschriftenworkflow geändert werden. |
| Wählen Sie ein Modul für die Parametrisierung aus. Dieses Feld ermöglicht Ihnen die Angabe, ob die Maske in der Datenbank des Ordners erstellt werden muss. Dies ist der Fall, wenn das der Maske zugeordnete Modul für den Ordner aktiv ist. |
Blocknummer 3
| Zeigt an, ob es sich um eine X3-Verarbeitung handelt oder um ein ausgeführtes Skript auf dem Betriebssystem (DOS-Skript, shellscript). |
Blocknummer 4
| Ermöglicht die Definition einer Höchstzeit in Minuten für die Ausführung der Aufgabe. Nach Ablauf dieser Zeit killt der Server die Aufgabe (bei 0 gibt es keinen Timeout). Achtung, diese Dauer ist die Mindestdauer. Die tatsächliche Verzögerung, nach der die Aufgabe gestoppt wird, hängt auch von den allgemeinen Parametern des Servers ab: tatsächlich wird der testweise Aufgabenstopp nach einem regelmäßigen Zeitintervall ausgeführt, das in den Parametern festgelegt werden kann. |
| Ermöglicht die zulässige Verzögerung für den Start einer Abfrage. Eine Abfrage, die nicht zum vorgesehenen Startdatum ausgeführt wurde + Verzögerung wird mit "Timeout" markiert. Die Abfrage kann aus verschiedenen Gründen nicht zur festgelegten Zeit gestartet werden:
Eine leere Verzögerung weist darauf hin, dass die Aufgabe keine Verzögerungsbeschränkung für den Start hat. |
| Diese Ebene wird mit der Zugriffsebene von jedem Benutzer verglichen, der versucht, die Aufgabe zu starten. Sie wird abgelehnt, wenn die Benutzerebene nicht ausreicht. |
| Dieser Code ermöglicht die Zuordnung einer Ausführungszeitbeschränkung zu der Aufgabe, um die möglichen Ausführungszeiten zu beschränken, wenn sie direkt an den Batchserver gesendet wird. Wird sie direkt über eine Aufgabengruppe gesendet, werden nur die Zeitbeschränkungen angewendet, die der Gruppe angehören. Das gleiche gilt für eine wiederkehrende Buchung: Die Ausführungszeiten werden nicht direkt vom Beschränkungscode der Aufgabe geprüft, sondern über den Ausschlusskalender, der direkt in der wiederkehrenden Buchung definiert ist. |
Blocknummer 5
| Entspricht eine Batchaufgabe der Ausführung einer Funktion, wird sie hier definiert. Dies ermöglicht die Initialisierung des Kontextes und die Überprüfung der Zugriffsrechte. |
| Hier wird der Name der Verarbeitung oder des Systemskripts angezeigt, während die Aufgabe nicht über einen Funktionscode definiert wird. |
|   |
| Wird eine Batchaufgabe über eine Funktion definiert und erlaubt diese Funktion einen Parameter (Code # in der Funktion), erfasst man hier den Wert dieses Parameters (der im Feld Erfassungshilfedefinierte Titel der Funktion wird als Hilfe für den Benutzer vor dem Feld angezeigt. |
Blocknummer 6
| Ist diese Option ausgewählt, kann die Aufgabe in einem anderen Ordner als dem aktuellen Ordner gestartet werden. Beim Start der Abfrage wird daher der Ordner und der Benutzercode genauer definiert. |
| Ist dieser Parameter auf Ja gesetzt, kann die Aufgabe nur im Single-User-Modus ausgeführt werden: Sie wird nicht ausgeführt, wenn es nicht möglich ist, in den Single-User-Modus zu wechseln. |
| Mit der Antwort "Ja" auf diese Frage erfährt der Benutzer, der die Aufgabe gestartet hat, ob sie korrekt ausgeführt wurde oder nicht. |
Blocknummer 7
Schließen
Um den Standards der Web-Entwicklung zu genügen, muss jede Batchaufgabe folgende Kriterien erfüllen:
Die alte Vorgehensweise beim Schreiben von Batchaufgaben (wie in Version 120 beschrieben) bleibt gültig, doch die so geschriebenen Verarbeitungen funktionieren nur noch im Client-Server-Modus. Von dieser Vorgehensweise wird deswegen stark abgeraten.