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Verwenden Sie diese Funktion, um die SQL-Abfragen mit spezifischen Spalten der Struktur eines Projektmanagementreports zu verbinden.

Struktur der Finanzübersicht

Die SQL-Abfragen bestimmen den Inhalt der spezifischen Spalten der Finanzübersicht. Diese spezifischen Spalten sind als ‚Freie Spalten‘ definiert und von 1 bis 10 nummeriert. Sie können diese Spalten verwenden, um die Kosten eines Projekts zu verfolgen und eine Übersicht der finanziellen Situation zu erhalten. Sie können sie auch in den Finanzreports basierend auf einer Finanzübersichtstruktur verwenden.

Es ist äußerst wichtig, die finanzielle Situation eines Projekts hinsichtlich des Budgets in Echtzeit evaluieren und verfolgen zu können. Projektmanagement verwendet Finanzsichten zum Abruf und zur Anzeige von Finanzdaten zu einem bestimmten Projekt.

Diese Finanzsichten werden über die Spezifikationen eines Reports generiert.

  • Verwenden Sie die Funktion Struktur Finanzübersicht (GESPJS), um die Struktur eines Reports (die Liste der anzuzeigenden Spalten) zu definieren oder zu personalisieren.
    Jede Reportstruktur basiert auf einer Finanzsicht, für die die Datenverfolgung (Ausgaben, Einnahmen, etc.) in der sonstigen Tabelle 388 - Finanzsicht aktiviert ist.

  • Verwenden Sie diese Funktion (GESPJQ), um anzugeben, welche Daten genau im Inhalt jeder ‚freien‘ Spalte (1 bis 10) der Grundstruktur des Reports verwendet werden sollen.

  • Um die tatsächliche finanzielle Situation eines Projekts hinsichtlich der Budgets zu evaluieren und zu verfolgen, verwenden Sie die Aktion Finanzübersicht in den Funktionen Projektmanagement (GESPJM) und Finanzübersicht (PJMFINOV0).
    Die daraus resultierende Finanzübersicht spiegelt die Reportspezifikationen und die angewendeten SQL-Abfragen wieder.

Verwenden Sie die Funktion SQL-Abfrage (GESALQ), um die mit der Lösung ausgelieferten Standard-SQL-Abfragen anzuzeigen und um diese SQL-Abfragen zu ändern oder neue Abfragen hinzuzufügen. Die mit der Lösung ausgelieferten Standardabfragen im Projektmanagement erkennen Sie am Präfix ‚PJM‘.

Die sonstige Tabelle 388 - Finanzsicht überprüft die Anzeige der Daten der Finanzübersicht.

Das Projektmanagement umfasst Standard-SQL-Abfragen für die Verfolgung von Ausgaben und Einnahmen. Die Standard-SQL-Abfragen, die den Finanzsichten ‚10‘ (Ausgaben) und ‚20‘ (Einnahmen) entsprechen, werden standardmäßig mit der Lösung ausgeliefert. Sie können diese SQL-Abfragen ändern oder neue SQL-Abfragen anlegen (z.B. für die Sicht 30), die an Ihre Organisation, Ihre Prozesse oder Ihre Benutzer angepasst sind. Es ist ratsam, dass Sie zunächst tiefgehende Kenntnisse über Ihr System erlangen, bevor Sie eine Standardabfrage ändern.

Sage empfiehlt Ihnen, vor dem Ändern eine Kopie einer Standard-SQL-Abfrage abzuspeichern.

Hinweis

Voraussetzungen

SEEREFERTTO Siehe Dokumentation Umsetzung

Maskenverwaltung

Die Funktion Struktur Finanzübersicht besteht aus einer einzigen Maske, in der Sie die SQL-Abfrage definieren, die mit der Struktur der Finanzübersicht verbunden wird.

Erfassungsmaske

Übersicht

Verwenden Sie diese Maske zur Definition der Informationen, die dazu verwendet werden, eine als ‚frei‘ definierte Spalte (1 bis 10) in der Struktur eines Finanzreports auszufüllen. Das Feld Spalteninhalt (Feld CODDES) hat den Wert ‚Freie Spalte‘ in der Funktion Struktur Finanzübersicht (GESPJS). Die Finanzsichtnummer entspricht einer in der sonstigen Tabelle 388 - Finanzsicht aktivierten Sicht. So entspricht ‚10‘ z.B. einer Ausgabensicht und ‚20‘ einer Einnahmensicht.

Für die Ausgabenverwaltung (Anfrageobligos, Bestellobligos, tatsächliche und gebuchte Beträge) sind in der Reportstruktur fünf freie Spalten vordefiniert. Sie entsprechen den freien Spalten 1 bis 5. Standardmäßig ermöglicht eine Ausgabenspalte die Verfolgung der ‚Bestellobligos‘ und eine andere Ausgabenspalte die ‚tatsächlichen‘ Kosten.

Für die Verfolgung der Einnahmen eines Projekts, wie z.B. Bestellungen oder Rechnungen, sind fünf weitere sonstige Spalten vordefiniert. Sie entsprechen den freien Spalten 6 bis 10.

Alle anderen in der Struktur Finanzübersicht (GESPJS) definierten Spalten werden vom System verwaltet. Sie können keine SQL-Abfrage mit diesem Spaltentyp verbinden.

Die für die Sichten ‚10‘ und ‚20‘ vordefinierten SQL-Abfragen werden standardmäßig mit der Lösung ausgeliefert.

Hinweis

Anhang: Projektkosten: Initialisierungsregeln der Kostenart

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Felder

In diesem Register befinden sich die folgenden Felder :

Abfrage

Verwenden Sie dieses Feld, um die mit einer SQL-Abfrage zu verbindende Finanzsicht zu ermitteln. Wählen Sie einen Finanzsichtcode aus den Aktivitätscodes in der sonstigen Tabelle 388 - Finanzsicht aus. Wählen Sie für eine Ausgabensicht z.B. „10“ aus. Für eine Einnahmensicht wählen Sie „20“ aus. Dieses Feld ist ein Pflichtfeld.

Standardmäßig ermöglicht die sonstige Tabelle 388 die Datenverfolgung der Finanzsicht Ihrer Wahl, wie z.B. der Ausgaben oder Einnahmen. Die Tabelle 388 prüft daher, welche Daten angezeigt werden.

Das Projektmanagement umfasst Standard-SQL-Abfragen für die Verfolgung von Ausgaben und Einnahmen. Die Standard-SQL-Abfragen, die den Finanzsichten „10“ (Ausgaben) und „20“ (Einnahmen) entsprechen, werden standardmäßig mit der Lösung ausgeliefert. Sie können diese SQL-Abfragen ändern oder neue SQL-Abfragen anlegen, die an Ihre Organisation, Ihre Prozesse oder Ihre Benutzer angepasst sind. Es ist ratsam, dass Sie zunächst tiefgehende Kenntnisse über Ihr System erlangen, bevor Sie eine Standardabfrage ändern.

Sage empfiehlt Ihnen, vor dem Ändern eine Kopie einer Standard-SQL-Abfrage abzuspeichern.

  • Spaltensequenz (Feld PBTCOD)

Verwenden Sie dieses Feld, um eine Nummernkreisnummer für die Abfrage zu definieren. Dieses Feld ist ein Pflichtfeld.

  • Spalteninhalt (Feld CODDES)

Verwenden Sie dieses Feld, um die SQL-Abfrage zu beschreiben. Der Name der Abfrage sollte den Datentyp wiederspiegeln, der von der Abfrage ausgegeben werden soll.

  • Aktiv (Feld ACTIVE)

Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn diese SQL-Abfrage innerhalb einer Abfragengruppe, die einer ‚freien‘ Spalte der Finanzreportstruktur zugewiesen ist, aktiv ist. Das Feld Spalteninhalt (Feld CODDES) hat den Wert ‚Freie Spalte‘ in der Funktion Struktur Finanzübersicht (GESPJS).

Blocknummer 2

  • Label (Feld LABEL)

Dieses Feld ist mit dem Feld Spalteninhalt (CODDES) verbunden. Geben Sie einen Titel an, der der Bezeichnung des Felds Spalteninhalt (CODDES) entspricht.

Verwenden Sie dieses Feld, um die Standardkostenart einer Projektausgabe zu definieren.

  • Auszuführende SQL-Abfrage (Feld SQLQRY)

Verwenden Sie dieses Feld, um den Code der SQL-Abfrage anzugeben, die ausgeführt wird, um die Werte einer in der vordefinierten Reportstruktur als ‚frei‘ definierten Spalte abzurufen. Das Feld Spalteninhalt (Feld CODDES) hat den Wert ‚Freie Spalte‘ in der Funktion Struktur Finanzübersicht (GESPJS).

Verwenden Sie die Funktion SQL-Abfrage (GESALQ), um die mit der Lösung ausgelieferten Standard-SQL-Abfragen anzuzeigen und um diese SQL-Abfragen zu ändern oder neue Abfragen hinzuzufügen. Die mit der Lösung ausgelieferten Standardabfragen im Projektmanagement erkennen Sie am Präfix ‚PJM‘.

  • Bezeichnung (Feld SQLQRYDES)

Dieses Feld beschreibt das Ereignis, das die SQL-Abfrage ausführen soll.

Blocknummer 3

  • Nr. freie Spalte Arbeitstabelle (Feld FREECOL)

Verwenden Sie dieses Feld, um diese SQL-Abfrage mit einer ‚freien‘ Spalte der Struktur für die ausgewählte Finanzsicht zu verbinden. Das Feld Spalteninhalt (Feld CODDES) hat den Wert ‚Freie Spalte‘ in der Funktion Struktur Finanzübersicht (GESPJS). Dieses Feld ist ein Pflichtfeld.

Dieses Feld ermöglicht es, die SQL-Abfrage mit der Datenstruktur zu verbinden (in einer der ‚freien Spalten‘ der Finanzsichttabellen; das Feld Strukturverknüpfung (Feld PJMPBTCOD) verbindet diese Abfrage mit der Reportstruktur für de ausgewählte Finanzsicht.

Ruft die SQL-Abfrage Ausgaben ab, können Sie diese den freien Spalten 1 bis 5 zuweisen, die für die Kostenverwaltung (Anfrageobligos, Bestellobligos, tatsächliche und gebuchte Kosten) vorgesehen sind). Standardmäßig ermöglicht eine Ausgabenspalte die Verfolgung der ‚Bestellobligos‘ und eine andere Ausgabenspalte die ‚tatsächlichen‘ Kosten.
Gibt die SQL-Abfrage die Einnahmen eines spezifischen Projekts aus, wie z.B. Aufträge oder Rechnungen, können Sie diese Beträge den freien Spalten 6 bis 10 zuweisen.

Verwenden Sie dieses Feld, um die SQL-Abfrage mit der Nummernkreisnummer einer spezifischen Spalte in der Reportstruktur für die ausgewählte Finanzsicht zu verbinden.

Sie können diese SQL-Abfrage mit der Nummernkreisnummer einer ‚freien‘ Spalte verbinden. Das Feld Spalteninhalt (Feld CODDES) hat den Wert ‚Freie Spalte‘ in der Funktion Struktur Finanzübersicht (GESPJS). Die Nummernkreisnummer der Spalte muss dem Feld Nr. freie Spalte Arbeitstabelle (FREECOL) entsprechen.

Dieses Feld verbindet die SQL-Abfrage mit der Reportstruktur für die ausgewählte Finanzsicht. Das Feld Nr. freie Spalte Arbeitstabelle (FREECOL) verbindet diese Abfrage mit der Datenstruktur (in einer der ‚freien Spalten‘ der Finanzsichttabellen).

  • Kontext (Feld CONTXT)

Verwenden Sie dieses Feld, um den Kontext der Daten anzugeben, die von der SQL-Abfrage abgerufen werden sollen.

Dieses Feld hat direkte Auswirkungen darauf, wie die definierte SQL-Abfrage die Werte (Mengen und Beträge) in einer ‚freien‘ Spalte abruft und verarbeitet.

Verwenden Sie dieses Feld, um den Objektcode zu definieren, der über das Symbol Aktionen für eine Ausgabenzeile der niedrigsten Ebene in der Kostenartenstruktur einer Nachverfolgung auszuführen ist. Soll diese SQL-Abfrage zum Beispiel Einkaufsdaten ausgeben, geben Sie ‚POH‘ an (die Funktion Einkaufsbestellungen (GESPOH) wird über die Tabellen der Auftragskopfzeilen ausgeführt). Geben Sie ‚MFG‘ an, um die Arbeitskosten auszugeben (die Funktion Fertigungsaufträge (GESMFG) wird über die Tabellen der Fertigungsaufträge ausgeführt).

  • Berech. Restbudget (Feld CUMRTCO)

Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn der von der SQL-Abfrage abgerufene Wert (Menge oder Betrag) in die Berechnungen für die Spalte eingehen soll, die in der vordefinierten Reportstruktur als ‚Verbleibendes Budget‘ definiert ist.

Lassen Sie dieses Kontrollkästchen deaktiviert, wenn der von der SQL-Abfrage abgerufene Wert keine Auswirkungen auf das verbleibende Budget hat.

  • Berechnung Unterspalte 1 (Feld CUMSCOL)

Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn die Berechnungsmaschine der Finanzübersicht den von der SQL-Abfrage abgerufenen Wert in der Unterspalte 1 summieren soll.

Lassen Sie dieses Kontrollkästchen deaktiviert, wenn die Werte in der Unterspalte 1 nicht summiert werden sollen. Die Mengen werden nur in der Detailmaske für den ausgewählten Objektcode angezeigt (Ausführung über das Symbol Aktionen in einer Ausgabenzeile in der Finanzübersicht).

Normalerweise wird Unterspalte 1 für die Mengen verwendet. Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn Sie sicher sind, dass die SQL-Abfrage Mengen abruft, die in der Unterspalte umgewandelt und summiert werden können.

Standardmäßig werden nur die Zeiteinheiten gruppiert. Von der Konsolidierung (Summierung) der Artikeleinheiten wird abgeraten, da die Einheiten in den einzelnen Dokumenten abweichen können.

  • Positive Bewertung (Feld POSVAL)

Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn die von der SQL-Abfrage abgerufenen Mengen oder Beträge einen Wert der Finanzübersicht erhöhen. Lassen Sie dieses Kontrollkästchen deaktiviert, wenn die von der SQL-Abfrage abgerufenen Mengen oder Beträge einen Wert der Finanzübersicht verringern.

Gibt diese Abfrage zum Beispiel eine Einkaufsrechnung aus, erhöht sich der tatsächliche Wert in der Finanzübersicht. Gibt sie eine Einkaufsretoure aus, verringert sich der tatsächliche Wert.

SQL-Abfrage

  • SQL-Abfrage (Feld SQLQRYTEX)

Dieses Textfeld stellt die in der SQL-Abfrage angegebenen Anweisungen dar.

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Hinweis

  • Erstellen Sie neue SQL-Abfragen aus den Standard-SQL-Abfragen, anstatt eine komplett neue Abfrage anzulegen. Gehen Sie hierzu wie folgt vor:
    • Öffnen Sie die Funktion SQL-Abfrage (GESALQ).
    • Zeigen Sie die mit Ihrer Lösung ausgelieferten Standard-SQL-Abfragen an. Eine Standardabfrage für das Projektmanagement trägt das Präfix ‚PJM‘.
    • Legen Sie eine neue SQL-Abfrage an, indem Sie eine Standard-SQL-Abfrage kopieren.
      Wählen Sie eine Standard-SQL-Abfrage aus, die in etwa Ihren Bedürfnissen entspricht, ändern Sie deren Code im Feld Abfrage und klicken Sie auf die Aktion Anlegen.
    • Bearbeiten Sie die kopierte SQL-Abfrage und klicken Sie auf Speichern.
    • Öffnen Sie diese Funktion (Abfragen Finanzübersicht - GESPJQ).
    • Deaktivieren Sie die Standard-SQL-Abfrage und aktivieren Sie Ihre neue SQL-Abfrage.
      Filtern Sie in der Spalte SQL-Abfrage in der Auswahlleiste die SQL-Abfragen, um nur die Abfragen anzuzeigen, die den Code der Standardabfrage verwenden. Wählen Sie die Abfragenr. aus, die der entsprechenden Finanzsicht entspricht. Um die Standardabfrage zu deaktivieren und die neue Abfrage zu aktivieren, ändern Sie den im Feld SQL-Abfrage angegebenen Code durch Angabe Ihres neuen Abfragecodes.
    • Weisen Sie Ihre neue SQL-Abfrage der Finanzstruktur zu (definiert in der Funktion Struktur der Finanzübersicht - GESPJS). Sie müssen Ihre neue Abfrage der entsprechenden freien Spalte der Arbeitstabelle (Feld Freie Spalte) und der Nummernkreisnummer der Finanzübersicht (Feld Strukturverknüpfung) zuweisen, und anschließend auf Speichern klicken.

  • Sie können eine SQL-Abfrage mit jeder beliebigen Spalte verknüpfen, die in der Finanzreportstruktur als ‚frei‘ definiert ist.
    • Für die Ausgabenverwaltung (Anfrageobligos, Bestellobligos, tatsächliche und gebuchte Beträge) stehen fünf freie Spalten (1 bis 5) zur Verfügung. Die Summe der fünf Spalten ist in der Berechnung der Gesamtkosten inbegriffen.
      Standardmäßig ermöglicht eine Ausgabenspalte die Verfolgung der ‚Bestellobligos‘ und eine andere Ausgabenspalte die ‚tatsächlichen‘ Kosten.
    • Für die Verfolgung der Einnahmen eines Projekts, wie z.B. Bestellungen oder Rechnungen, sind fünf weitere ‚sonstige‘ Spalten (freie Spalten 6 bis 10) vordefiniert.

Finanzsicht 20: diese Finanzsicht stellt ein Beispiel dar, wie die freien Spalten im Zusammenhang mit der Einnahmenverfolgung verwendet werden können.

Jede freie Spalte ist in zwei Unterspalten aufgeteilt. Die Daten jeder Unterspalte (in Übereinstimmung mit der Struktur der Finanzübersicht - GESPJS) entsprechen entweder einer Menge oder einem Betrag. Ihre SQL-Abfrage muss diese beiden Unterspalten ausfüllen.

  • Sie können eine in einer Spalte vorhandene SQL-Abfrage verwenden. Sie können zum Beispiel eine Abfrage vom Typ ‚Einkaufsanfrage‘ verwenden, um eine neue Spalte ‚Anfrageobligo‘ in der Finanzübersicht auszufüllen.

  • In der ersten Textzeile jeder SQL-Abfrage wird ein Tag #Module angezeigt, um das betroffenen Modul zu identifizieren. Das Modul muss im Ordner aktiviert sein, damit die SQL-Abfrage ausgeführt werden kann.

  • Speichern Sie vor Änderung einer Standard-SQL-Abfrage eine Kopie dieser Abfrage ab.

Fehlermeldungen

Während der Erfassung können außer den generischen Meldungen folgende Fehlermeldungen auftreten: :

Sonstige Tabelle [Tabellennummer]: Der Code [Finanzsicht] existiert nicht.

Diese Funktion wird zusammen mit der sonstigen Tabelle 388 - Finanzsicht verwendet. Sie haben einen Finanzsichtcode angegeben, der nicht für die Datenverfolgung in der Tabelle 388 aktiviert ist. Sie müssen zuerst einen gültigen Finanzsichtcode auswählen oder einen neuen Code in der Tabelle 388 hinzufügen.

Verwendete Tabellen

SEEREFERTTO Siehe Dokumentation Umsetzung

Anhang: SQL-Abfragen Projekt

Ermittlung der Projektkosten:

In der ersten Textzeile jeder SQL-Abfrage wird ein Tag #Module angezeigt, um das betroffenen Modul zu identifizieren. Das Modul muss im Ordner aktiviert sein, damit die SQL-Abfrage ausgeführt werden kann.

Projektkosten (Standardeinstellung): Kosten

SQL-AbfrageEreignisBudgetZugesagtTatsächlich
ZeitBetragZeitBetrag
10000

Einkauf

Gilt für mit dem Projekt verknüpfte Transaktionszeilen. Produkte müssen entweder ‚Nach Auftrag‘ verwaltet werden oder Materialaufgaben hinzugefügt werden (Produktdatensätze, die einer Projektmaterialaufgabe hinzugefügt wurden, werden unabhängig von der Verwaltungsart (‚Nach Auftrag‘ oder ‚In Bestand‘) als ‚Nach Auftrag‘ verwaltet betrachtet).
Nur Betrag.

PJM001

Materialanforderungen
(Angefragte Menge * Preis pro Einheit)

100
PJM002

Einkaufsbestellungen
(Menge Wareneingang * Auftragspreis)

300
PJM003

Wareneingänge Einkauf
(Noch nicht fakturierter Wareneingang * Auftragspreis)

100
PJM004

Einkaufsretouren
(Retourmenge * Auftragspreis)

-20
PJM005

Einkaufsrechnungen
(Fakturierte Menge * Preis pro Einheit)

100
PJM006

Einkaufsgutschriften
(Fakturierte Menge * Preis pro Einheit) (negativ)

-20

Komponenten

Gilt für mit dem Projekt verknüpfte Fertigungsaufträge. Freizugebende Produkte müssen 'Nach Auftrag' verwaltet werden oder der Materialaufgabe hinzugefügt werden. Produktdatensätze, die einer Projektmaterialaufgabe hinzugefügt wurden, werden als ‚Nach Auftrag‘ verwaltet betrachtet, unabhängig von deren Verwaltungsart ‚Nach Auftrag‘ oder ‚In Bestand‘. Komponenten werden für ‚In Bestand‘ verwaltete Produkte bewertet. ‚Nach Auftrag‘ verwaltete Komponenten werden mithilfe von Einkaufsdokumenten wie in ‚Einkauf‘ oben beschrieben bewertet.
Die SQL-Abfragen PJM014 ermöglichen die Ausführung einer Kostenverfolgung von nicht vorgesehenen Vorgängen oder Artikeln in der Tabelle Bewertung lfd. Aktionen (WIPCOST).
Die Abfragen PJM015 und PJM016 ermöglichen die Ausführung einer Kostenverfolgung der mit einem Projekt verbundenen Fremdbearbeitungsaufträge.
Nur Betrag.

PJM013

Komponenten zu Fertigungsaufträgen
(Noch zu verbrauchen * Preis pro Einheit)

300
PJM014

Materialnachverfolgung zu Fertigungsaufträgen
(Verbrauchte Menge * Preis pro Einheit)

200
PJM015

Komponenten zu Fremdbearbeitungsaufträgen
(Noch zu verbrauchen * Preis pro Einheit)

300
PJM016

Rückmeldung Material zu Fremdbearbeitungsaufträgen
(Verbrauchte Menge * Preis pro Einheit)

200

Fertigungsauftragsarbeitsgänge

Gilt für mit dem Projekt verknüpfte Fertigungsaufträge. Freizugebende Produkte müssen 'Nach Auftrag' verwaltet werden oder der Materialaufgabe hinzugefügt werden. Produktdatensätze, die einer Projektmaterialaufgabe hinzugefügt wurden, werden als ‚Nach Auftrag‘ verwaltet betrachtet, unabhängig von deren Verwaltungsart ‚Nach Auftrag‘ oder ‚In Bestand‘.
Die SQL-Abfragen PJM012 ermöglichen die Ausführung einer Kostenverfolgung von nicht vorgesehenen Vorgängen oder Artikeln in der Tabelle Bewertung lfd. Aktionen (WIPCOST).
Betrag und Zeit.

PJM011

Fertigungsauftragsarbeitsgänge
(Verbleibende Belastung * Preis pro Einheit)

16160
PJM012

Zeiterfassung zu Fertigungsauftragsarbeitsgängen
(Aufgewendete Zeit * Preis pro Einheit)

440

Zeit am Projekt

Betrag und Zeit.

PJM007

Aufgabenarbeitsgänge
(Verbleibende Belastung * Preis pro Einheit)

880
PJM008

Zeiterfassung zu Aufgabenarbeitsgängen
(Aufgewendete Zeit * Preis pro Einheit)

440
PJM009

Zeiterfassung zu Aufgaben
(Aufgewendete Zeit * Preis pro Einheit)

550
PJM010

Direkte Zeiterfassung zu Budgetcodes
(Aufgewendete Zeit * Preis pro Einheit)

15200

Kosten in Buchhaltung

Gilt für mit dem Projekt verknüpfte Transaktionszeilen.
Nur Betrag.

Um ein Projekt aus Finanzsicht anzupassen, können Sie die Buchungserfassungen manuell mit dem Projekt verbinden (PJM020 und PJM021). Sie müssen jedoch die SQL-Abfragen, die zum Lesen der manuellen Buchungserfassungen verwendet werden, personalisieren, damit diese zu Ihrer Organisation und Ihren Bedürfnissen auf Ebene der Finanzübersicht passen. Die mit der Kopfzeile eines Projekts verbunden oder aus Automatikjournals generierten Buchungen sind ausgeschlossen. Beachten Sie auch, dass Sie in dieser Funktion (GESPJQ) für die manuellen Buchungserfassungen die Standardkostenart definieren müssen, die einer Projektausgabe zugewiesen wird.

PJM017

Spesen
(Spesenbetrag)

100
PJM018

Eingangsrechnungen
(Rechnungsbetrag)

100
PJM019

Rechnungen/Gutschriften Lieferanten
(Rechnungsbetrag) (negativ)

-100
PJM020

Erfassung Buchungen
(Habenbetrag)

100
PJM021

Erfassung Buchungen
(Sollbetrag)

-100

Bestand

Gilt für mit dem Projekt verknüpfte Transaktionszeilen.
Nur Betrag.

PJM022

Sonstige Abgänge
(Sollbetrag)

100
PJM023

Sonstige Zugänge
(Habenbetrag)

-100

Projektkosten (Standardeinstellung): Einnahmen

SQL-AbfrageEreignisBudgetEinnahmen
Unterspalte 1Unterspalte 2
1000.

Verkaufsdokumente

Gilt für mit dem Projekt verknüpfte Dokumentzeilen.
Nur Betrag.

PJMRN001

Verkaufsangebote
(Umzuwandeln (Unterspalte 1) und Angeboten (Unterspalte 2))

100100
PJMRN002

Verkaufsaufträge
Zu fakturieren (Unterspalte 1) und Bestellt (Unterspalte 2))

100100
PJMRN003

Verkaufsrechnungen
(Zu bezahlen (Unterspalte 1) und Fakturiert (Unterspalte 2))

100100
PJMRN004

Laufende Verkaufsaufträge
(Summe in Bearbeitung (einschließlich Angebote, Aufträge, Rechnungen))

100
PJMRN005

Ausgangsrechnungen
(Rechnungsbetrag)

100

Ermittlung der Projektkosten: Initialisierungsregeln der Kostenart

Um die mit einer spezifischen Ausgabe verbundene Kostenart festzulegen, wendet das Projektmanagement eine kaskadierende Prioritätsreihenfolge (oder Regeln) an. Gibt Regel 1 ‚Falsch‘ zurück, wird Regel 2 angewandt, und so fort bis zur letzten Regel.

Die Kostenart wird in die Spalte 15 der SQL-Abfrage übertragen. Wenn Sie spezifische Abfragen erstellt haben, müssen Sie die Kostenart in Spalte 15 übertragen, oder die Spalte 15 leer lassen, damit die Standardkostenart von der Standardverarbeitung bestimmt wird.

Die folgenden Grafiken zeigen auf, wie die Kostenarteninitialisierungsregeln auf die verschiedenen Ausgabenarten (Material, Arbeitskraft, Spesen, Buchhaltung, Zeiterfassung) angewandt werden. Die Kostenarteneinstellungen und die Verknüpfungen zu den Arbeitsplätzen, Produkten und Ausgabencodes sind für diesen Prozess wesentlich.