Siehe Dokumentation Umsetzung
Felder
In diesem Register befinden sich die folgenden Felder :
| Der Standardarbeitsgang ist ein Modellarbeitsgang, der der Anlage und Änderung von Arbeitsgängen in Arbeitsplänen dient. Datenwiederherstellung aus dem Standardbetrieb:
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| Für einen Standardarbeitsgang muss ein Standort angegeben werden. Der gewählte Standort setzt die Wahl der Arbeitsposten voraus, für die dieser Arbeitsgang definiert ist. Diese Posten müssen für den betreffenden Standort vorhanden sein.
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Übersicht
In diesem Register können die Arbeitsplätze des Arbeitsgangs sowie die Laufzeiten beschrieben werden. Die Zeiten des Standardarbeitsgangs werden wahlweise in Stunden oder Minuten erfasst und in einer gegebenen Lagereinheit (bzw. Fertigungseinheit) ausgedrückt.
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In diesem Register befinden sich die folgenden Felder :
Ressourcen
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| Der Hauptchargenposten entspricht der Fertigungsressource, mit der die Fertigungsreihenoperation ausgeführt werden soll. Dieser kann vom Typ Maschine, Arbeit oder Fremdvergabe sein. |
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| Mit der Postenanzahl wird im Rahmen einer Vorgangsdurchführung die Anzahl Exemplare für identische Ressourcen verwaltet. Ein Arbeitsposten kann beispielsweise aus drei Personen bestehen. In diesem Fall wird "drei" als Anzahl von Exemplaren eingegeben. |
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| Dem Hauptarbeitsplatz vom Typ Maschine oder Arbeitskraft kann ein Chargenposten Arbeitskraft zugeordnet werden. Die Zeiten des Arbeitspostens werden mithilfe von zwei Koeffizienten berechnet:
Bei Anlage eines Fertigungsreihenarbeitsgangs muss der Standort des Postens dem Standort der Fertigungsreihenvariante entsprechen, sofern letzterer bekannt ist.
Ist der Hauptarbeitsplatz vom Typ Fremdverarbeitung, kann kein zweiter Arbeitsplatz zugewiesen werden. |
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| Mit der Postenanzahl wird im Rahmen einer Vorgangsdurchführung die Anzahl Exemplare für identische Ressourcen verwaltet. Ein Arbeitsposten kann beispielsweise aus drei Personen bestehen. In diesem Fall wird "drei" als Anzahl von Exemplaren eingegeben. |
Belastungszeit
| Diese Zeiteinheit definiert, wie die Zeiten der Arbeitsgänge in Arbeitsplänen ausgedrückt werden. Die Zeit kann in Stunden oder Minuten ausgedrückt werden. Die Zeiteinheit bezieht sich auf die Rüst-, Stück- und Taktzeiten aller Arbeitsgänge des Arbeitsplans. |
| Vom Stückzeitentyp hängt die Erfassung der Fertigungszeiten ab.
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| Die Einstellzeit ist eine fixe Postenvorbereitungszeit. Sie zählt zur Charge des Postens. Sie wird in der definierten Zeiteinheit ausgedrückt:
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| Abhängig von der verwendeten Ressource kann die Anzahl der Stückzeitdezimalen zum Ausdruck der Fertigungszeit nicht ausreichen. |
| Die Erfassung der Grundmenge hängt von der Verwaltungseinheit ab. |
| Die Stückzeit ist die für die Fertigung des im Arbeitsplan beschriebenen Artikels benötigte Zeit. Die Einheit der Stückzeit kann sein:
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| Der Takt ist die Anzahl gefertigter Einheiten pro Minute bzw. pro Stunde (je nach Zeiteinheit) und wird in der Kopfzeile (für einen Arbeitsgang) oder im Standardarbeitsgang selbst angegeben. |
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| Die Effizienz ist ein Maß für die Einhaltung von zuvor definierten Standards. Sie kann für jeden Arbeitsplatz für eine vorgegebene Periode berechnet werden: Kalkulierte Standardstundenzahl für eine gegebene Fertigung geteilt durch die tatsächlich gearbeitete Stundenanzahl. Es werden zwei Effizienzsätze gemäß den folgenden Bedingungen verwaltet:
Werden beide Koeffizienten angegeben, werden sie addiert. Über den Parameter WSTEFFINH - Wirkungsgradvererbung Arbeitsplatz (Kapitel GPA, Gruppe MIS) wird gesteuert, ob die auf Ebene des Arbeitsplatzes definierte Effizienz auf den Arbeitsgang in Arbeitsplan übertragen werden soll oder nicht.
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| Prozentsatz zur Gewichtung der für die Fertigungsarbeitsgänge vorzusehenden Mengen in Abhängigkeit der aufgerufenen Menge. Zur Gewichtung der für einen Arbeitsgang an diesem Arbeitsplatz vorgesehenen Stückzeiten mit einem für den betreffenden Arbeitsplatz bekannten Verlust bzw. Gewinn der gefertigten Menge kann für den Arbeitsplatz ein Verlustanteil eingeführt werden. |
Arbeitskraftfaktor
| Vorgesehene Einstellzeit, um die dem mit dem Hauptarbeitsplatz verknüpften Arbeitsplatz zugeteilte Einstellzeit zu erhalten. Dieser Koeffizient wird auf die vorgesehene Einstellzeit angewendet. Es ergibt sich daraus die auf den Arbeitsplatz des Hauptarbeitsplatzes zugeteilte Einstellzeit. |
| Dieses Feld gibt den Faktor für die geplante Stückzeit an. Damit erhält man die Stückzeit für den dem Hauptarbeitsplatz zugeordneten Arbeitsplatz. Dieses Feld kann nur erfasst werden, wenn der Arbeitsplatz definiert ist. Die Stückzeiten werden wie folgt umgelegt: Es wird die Zeit zur Fertigung einer Arbeitsgangeinheit verwendet (und nicht die Zeit für die Fertigung einer Bestandseinheit des Fertigprodukts unter Verwendung des Arbeitsplans). |
Übergangszeit
| Bei der Kommissionierzeit handelt es sich um eine feste Wartezeit bei Arbeitsgangbeginn,
Da es sich bei der Kommissionierzeit um eine Wartezeit handelt, kann sie für die Kommissionierung eines Arbeitsgangs an einem Arbeitsplatz angewendet werden. Es kann sich dabei z.B. um die für die für die Dekantierung von Flüssigkeiten erforderliche Zeit oder um die Zeit zur Reinigung der Maschine handeln. In diesem Szenario, wenn also die Kommissionierzeit die Zeit zu Beginn des Arbeitsgangs festlegt, muss die Ressource verfügbar sein. Wenn die Kommissionierzeit geplant wird, wird der Kalender der definierten Ressource verwendet. Das heißt, dass wenn z.B. ein Arbeitsplatz (Maschine oder Arbeitskraft) von 8:00 bis 12:00 und von 13:00 bis 17:00 mit einer Pause zwischen 12:00 und 13:00 ausgeführt wird, wird die Kommissionierzeit durch die einstündige Pause unterbrochen. Erfordert der Arbeitsgang einen „dringlichen Start“, kann ein Reduzierungskoeffizient verwendet werden, um alle Kommissionierzeiten zu löschen. |
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| Die Wartezeit ist eine ‚Frist‘ nach einem Arbeitsgang. Es handelt sich um eine nicht produktive Zeit, wie z.B. das Trocknen oder Kühlen nach einem Vorgang an einer Maschine und bis zur Bereitschaft der nächsten Maschine.
Ist eine Maschinenzeit für einen Arbeitsgang während der zulässigen Wartezeit erforderlich, müssen Sie einen neuen Arbeitsgang zu diesem Arbeitsplan hinzufügen. Eine Maschine kann z.B. für das Trocknen oder Kühlen von Komponenten an einem Arbeitsplatz erforderlich sein. Der zusätzliche Arbeitsgang muss dem entsprechenden Ressourcentyp, z.B. ‚Kühler‘, zugewiesen werden. Wird die Zeit für diese Ressourcen eingeplant, wenn z.B. ein Arbeitsplatz (Maschine oder Arbeitskraft) von 8:00 bis 12:00 und von 13:00 bis 17:00 mit einer Stunde Pause zwischen 12:00 und 13:00 läuft:
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| Die Nachbearbeitungszeit ist eine ‚Frist‘ nach der Wartezeit. Es handelt sich dabei um eine nicht produktive Zeit oder um eine Übergangszeit von einem Arbeitsplatz zum nächsten Arbeitsplatz. Diese Periode entspricht der Zeit zwischen dem Bearbeitungsende an einer Maschine bis zur Bereitschaft der nächsten Maschine.
Ist eine Stückzeit für einen Arbeitsgang während der zulässigen Nachbearbeitungszeit erforderlich, müssen Sie einen neuen Arbeitsgang zu diesem Arbeitsplan hinzufügen. Ein Arbeitsgang kann z.B. für den Transport oder den Übergang zwischen zwei Arbeitsplätzen erforderlich sein. Der zusätzliche Arbeitsgang muss dem entsprechenden Ressourcentyp, z.B. ‚Spediteur‘, zugewiesen werden. Wird die Zeit für diese Ressourcen eingeplant, wenn z.B. ein Arbeitsplatz (Maschine oder Arbeitskraft) von 8:00 bis 12:00 und von 13:00 bis 17:00 mit einer Stunde Pause zwischen 12:00 und 13:00 läuft:
Erfordert der Arbeitsgang einen „dringlichen Start“, kann ein Reduzierungskoeffizient verwendet werden, um alle Nachbearbeitungszeiten zu löschen.
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Einheit
| Die Arbeitsgangmengen der Fertigungsaufträge werden in der Arbeitsgangeinheit ausgedrückt. Verwenden Sie diese Einheit, um die Stückzeiten in einer anderen Einheit als der des derzeit gefertigten Artikels auszudrücken. Beispiel: ein nach Einheiten verwalteter Artikel benötigt 3 verschiedene Arbeitsgänge, die keinen Zwischenbestand generieren:
Es ist nicht erforderlich, nach jedem Fertigungsschritt ein Halbfertigprodukt anzulegen. Die Arbeitsgangeinheit ist mit einem Umrechnungsfaktor verbunden, der auf die Bestandseinheit des sich in Fertigung befindlichen Artikels angewendet wird. |
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Übersicht
In diesem Register werden die technischen Daten (Werkzeug, Plan, Image) sowie eventuelle Fremdbearbeitungsinformationen des Arbeitsgangs zusammengefasst.
Zur Definition der konjunktur- oder strukturbedingten Fremdbearbeitung sind der Fremdbearbeitungsartikel und der Arbeitsplatz erforderlich. Darüber hinaus können ein bevorzugter Lieferant für den Fremdbearbeitungsauftrag sowie ein Referenzpreis angegeben werden.
Hinweis: Der Lieferant kann im Arbeitsplan und im FA geändert werden. Auch bei Erteilung des Auftrags kann der für den FA-Arbeitsgang vorgeschlagene Lieferant noch geändert werden.
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Bezeichnung
| Die Technischen Daten können folgende beiden Datentypen enthalten:
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| Diese Rubrik ist keiner Anwendungsverarbeitung zugewiesen: sie kann zu Informationszwecken erfasst werden. |
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Sonstiges
| Das Werkzeug ist eine Artikelreferenz mit Kategorietyp Werkzeug. |
| Diese Rubrik ist keiner Anwendungsverarbeitung zugewiesen: sie kann zu Informationszwecken erfasst werden. |
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Fremdbearbeitung
| Über den Fremdbearbeitungscode lässt sich steuern, ob der Arbeitsgang intern oder extern von einem Fremdbearbeiter ausgeführt werden soll.
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| Es handelt es sich um den Code eines Artikels, dessen Kategorie vom Typ ‚Dienstleistung‘ ist. |
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| Ein Fremdbearbeitungsarbeitsplatz kann in folgenden Fällen verwendet werden:
Ein Fremdbearbeitungsarbeitsplatz wird mit dem Arbeitsplatztyp ‚Fremdbearbeitung‘ parametrisiert. Die Arbeitsgänge in Arbeitsplänen werden freigegeben, um sicherzustellen, dass der Standort eines Fremdbearbeitungsarbeitsplatzes dem Standort der Arbeitsplanalternative entspricht, falls definiert. |
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| Falls ein generischer Fremdbearbeitungsservice definiert ist, kann für den Arbeitsgang ein Referenzpreis erfasst werden. |
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In diesem Register befinden sich die folgenden Felder :
Feinplanung
| Gruppierungscode des Vorgangs. |
| Formel für die Formatierung des Gruppierungscodes beim Aufruf. |
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Standardmäßig sind der Funktion folgende Reports zugeordnet :
ROUOPESTD : Liste Standardarbeitsgänge
Dies kann durch geeignete Parameter geändert werden.
Während der Erfassung können außer den generischen Meldungen folgende Fehlermeldungen auftreten: :
Wird ein Arbeitsplatz zu einem Arbeitsgang erfasst, muss dieser sich vom Hauptarbeitsplatz unterscheiden.
Am Arbeitsplatz: die Arbeitsplatzart muss zwingend Arbeitskraft sein.
Am Fremdbearbeitungsarbeitsplatz: der Fremdbearbeitungsarbeitsplatz muss zwingend vom Typ Fremdbearbeitung sein.
Bei einer Änderung der Einheiten wird durch diesen Hinweis auf eine mögliche Inkohärenz der bereits erfassten Zeiten hingewiesen.
Werden die Zeiten pro Charge ausgedrückt, muss die Arbeitsgangeinheit angegeben werden. Dadurch wird zum Ausdruck gebracht, dass die angegebenen Zeiten für eine gegebene, in dieser Einheit ausgedrückte Menge gelten.
Werden die Zeiten pro Charge ausgedrückt, muss die Basismenge angegeben werden. Dadurch wird zum Ausdruck gebracht, dass die angegebenen Zeiten für eine gegebene, in der Arbeitsgangeinheit ausgedrückte Menge gelten.
Ein Fremdbearbeitungscode mit dem Wert „Strukturell“ bedeutet, dass der Arbeitsgang stets in Fremdbearbeitung abgewickelt wird. In diesem Fall muss der Hauptarbeitsplatz vom Typ Fremdbearbeitung sein.
Diese Meldung wird angezeigt, wenn eine Änderung am Fremdbearbeitungscode angefordert, sodass dieser auf die Werte „Strukturell“ oder „Konjunkturell“ geändert und der Fremdbearbeitungsartikel nicht angegeben wird.