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Verwenden Sie diese Funktion, um die Arbeitsgänge eines Arbeitsplans oder eines Arbeitsplanbereichs an einem bestimmten Standort zu ersetzen.

Sie können den Gültigkeitsbeginn für den Austausch der Arbeitsgänge definieren. Standardmäßig handelt es sich um das Tagesdatum. Die Nummernkreisnummer, die den Austauscharbeitsgängen in den Arbeitsplänen zugewiesen wird, ist die gleiche wie die der ersetzten Arbeitsgänge. Deren Indexnummer wird inkrementiert und der Gültigkeitsbeginn wird definiert. Der Arbeitsgang mit dem größten Index ist der neue Arbeitsgang.

Die Funktion löscht nicht den Arbeitsgang, sie markiert diesen lediglich als ‚ungültig‘, indem sie das Gültigkeitsende auf den Gültigkeitsbeginn des Austauscharbeitsgangs minus 1 Tag (n-1) setzt.

Der Arbeitsplan zeigt die an einem bestimmten Datum gültigen Arbeitsgänge an. Der neue Arbeitsgang muss also gültig sein, damit er im Arbeitsplan angezeigt wird (Felder Referenzdatum (DATREF) und Beginn (VALSTRDAT).

Sie können diese Funktion nicht dazu verwenden, die den Arbeitsgängen zugewiesenen Arbeitsplätze auszutauschen. Verwenden Sie in diesem Fall die Funktion Arbeitsplatz in Arbeitsplan.

Sie können diese Funktion nicht dazu verwenden, versionierte Arbeitsgänge in Arbeitsplänen zu ändern.

Voraussetzungen

SEEREFERTTO Siehe Dokumentation Umsetzung

Maskenverwaltung

Die Funktion Arbeitsgänge in Arbeitsplänen zeigt zwei Auswahlmasken an:

  • eine erste Maske, in der Sie Ihre Auswahlkriterien (oder Filter) für den Arbeitsplan erfassen
  • eine Freigabemaske, in der Sie die aktualisierten Austauschdetails bestätigen

Eine Logdatei zeigt das Ergebnis des Prozesses an. Die ausgeschlossenen versionierten Arbeitspläne werden in der Logdatei aufgeführt.

Kopfzeile

Übersicht

Erfassen oder wählen Sie den Fertigungsstandort, an dem die Arbeitspläne aktualisiert werden.

Müssen Arbeitsgänge ausgetauscht werden, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Austausch zu Stichtag und wählen Sie das tatsächliche Wirksamkeitsdatum. Dieses Datum entspricht dem Gültigkeitsbeginn der neu indizierten Arbeitsgänge.

Wählen Sie anschließend die im Start einzuschließenden Arbeitspläne aus. Sie können Fremdbearbeitungsarbeitsgänge und neu gruppierte Arbeitsgänge im Arbeitsplan über die Funktion Standardarbeitsgänge einschließen. Es werden nur die nicht versionierten Arbeitspläne aktualisiert.

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Felder

In diesem Register befinden sich die folgenden Felder :

Erfassen oder wählen Sie den Fertigungsstandort, an dem die Arbeitspläne aktualisiert werden.

Der im Benutzerdatensatz definierte Standort wird standardmäßig angezeigt, kann aber geändert werden.

  • Austausch zu Stichtag (Feld REPLACEFLG)

Funktionshilfe "Fertigungsreihenvorgang" und "Austausch Arbeitsplätze".
Diese Option ermöglicht die Angabe, ob ein Austausch zu Stichtag angefragt ist.

  • Ist ein Austausch zu Stichtag nicht angefragt, wird das "Anwendungsdatum" nicht angegeben und kann nicht erfasst werden.
    In diesem Fall werden für einen Fertigungsreihenvorgang nur die Datensätze berücksichtigt und in der Tabelle mit den in den Registern "Parameter" erfassten Änderungen angezeigt, bei denen sich das Tagesdatum überschneidet und deren Tagesdatum höher ist. Diese Datensätze werden beim Speichern der Tabelle geändert.
      
  • Ist ein Austausch zu Stichtag angefragt, muss das "Anwendungsdatum" mit einem Datum angegeben werden, das höher oder gleich dem Tagesdatum ist.
    In diesem Fall gilt für einen Fertigungsreihenvorgang:

    - Die Datensätze nach dem Anwendungsdatum werden berücksichtigt und erscheinen in der Tabelle mit den in den Registern "Parameter" erfassten Änderungen.

    - Die Datensätze mit überlappendem Anwendungsdatum werden in zwei Datensätze aufgesplittet:
     
      • Der 1. erscheint nicht in der Tabelle. Die in den Registern "Parameter" erfassten Änderungen werden nicht angewendet.
        Beim Speichern der Tabelle wird dieser Datensatz geändert: das Enddatum erhält als Wert das Anwendungsdatum - 1 Tag.
         
      • Der 2. Datensatz erscheint in der Tabelle mit den in den Registern "Parameter" erfassten Änderungen. Das Beginndatum erhält als Wert das Anwendungsdatum.
        Beim Speichern der Tabelle wird dieser Datensatz mit einem Austauschindex erstellt, der gleich dem ursprünglichen Datensatz + 1 ist, falls möglich: der Datensatz nach dem ursprünglichen Datensatz darf nicht bereits den Austauschindex enthalten (die Datensätze in Bezug auf einen gleichen Fertigungsreihenvorgang müssen aufsteigende Austauschindizes nach chronologischer Reihenfolge enthalten).
        Ist dies nicht möglich, wird es in der Logdatei gemeldet und die in den Registern "Parameter" erfassten Änderungen werden nicht angewendet. Dieser Datensatz kann nur bei in der Tabelle erfassten Werteänderungen geändert werden.
  • Anwendungsdatum (Feld APPDAT)

Das Anwendungsdatum kann nur ausgefüllt und erfasst werden, wein ein "Austausch zum Datum" angefordert ist. Es handelt sich um das Datum, ab dem die Änderungen aktiv werden sollen. Standardmäßig handelt es sich dabei um das Tagesdatum. Es kann geändert werden, muss aber höher oder gleich dem Tagesdatum sein.

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Beginn / Ende

Übersicht

Es werden mehrere Bereiche vorgeschlagen.

  • Um die Arbeitsgänge in allen zutreffenden Arbeitsplänen zu aktualisieren, speichern Sie alle Standardfelder oder lassen Sie diese leer.
  • Um die ausgewählten Arbeitsgänge in Arbeitsplänen zu aktualisieren, erfassen Sie die gewünschten Bereiche. Lassen Sie das erste Feld leer, um den niedrigsten Wert einzuschließen, oder das zweite Feld, um den höchsten Wert einzuschließen.

Optional können sie Arbeitspläne auswählen, indem Sie eine Berechnungsformel anwenden.

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Felder

In diesem Register befinden sich die folgenden Felder :

Beginn / Ende

Filtern Sie, um die Ergebnisse innerhalb eines Arbeitsplanalternativenbereichs anzuzeigen. Zu einem Artikel können mehrere Arbeitspläne definiert werden. Jede Arbeitsplanalternative kann genauen Verwaltungsfunktionen zugewiesen werden. Dies schließt die Einschränkung des Arbeitsplans auf einen gegebenen Standort und bestimmte Funktionsbereiche ein (Fertigungsumgebung, Preisfestlegung, Kapazitätsplanung).

Für eine eindeutige Stücklistenvariante geben Sie die gleiche Nummernkreisnummer in den Feldern Alternative von/bisein.

  • Arbeitsplan (Feld ROUNUMDEB)

Filtern Sie, um die Ergebnisse innerhalb eines Arbeitsplanbereichs zu erhalten. Geben Sie für einen eindeutigen Arbeitsplan in den zwei Feldern Arbeitsplan im Bereich Beginn / Ende den gleichen Arbeitsplan an.

  • Arbeitsgang (Feld OPENUMDEB)

Filtern Sie, um die Ergebnisse innerhalb eines Arbeitsgangnummernkreisbereichs zu erhalten. Für einen eindeutigen Arbeitsgangnummernkreis geben Sie den gleichen Nummernkreis in den Feldern Code von und Code bis ein.

  • Arbeitsplatz (Feld WSTDEB)

Filtern Sie, um die Ergebnisse innerhalb eines vorgesehenen Arbeitsplatzbereichs zu erhalten. Bei einem eindeutigen Arbeitsplatz geben Sie den gleichen Arbeitsplatzcode in den zwei Feldern Arbeitsplatz im Bereich Beginn / Ende an.

Der geplante Arbeitsplatz ist an eine Arbeitsplatzgruppe angeschlossen. Er entspricht einer Fertigungsressource mit der ein Arbeitsplanvorgang ausgeführt werden muss.
Es handelt sich um eine Einheit, für die die Charge geplant und / oder die Fertigungszeiten nachverfolgt werden sollen.

  • Arbeitsplatz Personal (Feld LABWSTDEB)

Filtern Sie, um die Ergebnisse innerhalb eines Arbeitsplatzbereichs ‚Arbeitskraft‘ zu erhalten. Bei einem eindeutigen Arbeitsplatz geben Sie den gleichen Arbeitsplatzcode in den zwei Feldern Arbeitsplatz Arbeitskraft im Bereich Beginn / Ende an.

Die Arbeitsplan-Alternative muss zum selben Standort gehören wie der Arbeitsplatz vom Typ ‚Arbeitskraft‘, falls definiert.

Die Einplanung wird nicht für Arbeitsplätze vom Typ Arbeitskraft ausgeführt, da diese als Nebenarbeitsplätze angesehen werden, die immer (oder als gleichzeitig als Hauptarbeitsplatz) verfügbar sind. Die Belastung wird nur zu Informationszwecken berücksichtigt. Dabei werden die für den Hauptarbeitsplatz definierten Koeffizienten verwendet.

Ist der Hauptarbeitsplatz immer vom Typ Fremdbearbeitung, gibt es keinen zugeordneten Nebenarbeitsplatz.

  • Typ Fremdbearbeitung (Feld SCOCODDEB)

Verwenden Sie dieses Feld, um die Arbeitspläne in Abhängigkeit der ausgewählten Arbeitsgangtypen (Standardarbeitsgänge, Fremdbearbeitungsarbeitsgänge oder außerplanmäßige Fremdbearbeitungsarbeitsgänge) zu filtern.

Bei einem eindeutigen Arbeitsgangtyp geben Sie den gleichen Wert in den zwei Feldern Fremdbearbeitungstyp im Bereich Beginn / Ende an.

Der Fremdbearbeitungtyp definiert, ob ein Arbeitsgang intern ausgeführt wird oder ob er an einen externen Lieferanten (zur Fremdbearbeitung) gesendet wird. Es kann einen der folgenden Werte annehmen:

  • Nein: Der Vorgang wird niemals fremdbearabeitet. Sie können diesem Arbeitsgang keinen Fremdbearbeitungsartikel oder Fremdbearbeitungsarbeitsplatz zuweisen.
  • Normal. Der Arbeitsgang wird immer fremdbearbeitet. Die Fabrik verfügt nicht über die erforderlichen Kompetenzen oder Arbeitsmittel. Der Fremdbearbeitungsartikel ist erforderlich. Der (Haupt-)Fremdbearbeitungsarbeitsplatz ist als Fremdbearbeitungsarbeitsplatz definiert.
  • Als Ausnahme. Der Arbeitsgang wird intern ausgeführt. Er kann ausnahmsweise fremdbearbeitet werden, z.B. bei Überbelastung oder bei temporären Problemen. Der Fremdbearbeitungsartikel und der Fremdbearbeitungsarbeitsplatz sind erforderlich.
  • Arbeitsplatz Fremdbearbeitung (Feld SCOWSTDEB)

Filtern Sie, um die Ergebnisse innerhalb eines Arbeitsplatzbereichs ‚Fremdbearbeitung‘ zu erhalten. Bei einem eindeutigen Arbeitsplatz geben Sie den gleichen Arbeitsplatzcode in den zwei Feldern Fremdbearbeitungsarbeitsplatz im Bereich Beginn / Ende an.

Ein Fremdbearbeitungsarbeitsplatz kann in folgenden Fällen verwendet werden:

  • Verwaltung der an einen Fremdbearbeiter übertragenen Charge
  • Ausführung der Nachverfolgung der Fremdbearbeitungsstunden (bei einer ‚generischen‘ Fremdbearbeitung)
  • Darstellung eines bestimmten Fremdbearbeiters

Ein Fremdbearbeitungsarbeitsplatz wird mit dem Arbeitsplatztyp ‚Fremdbearbeitung‘ parametrisiert.

Die Arbeitsgänge in Arbeitsplänen werden freigegeben, um sicherzustellen, dass der Standort eines Fremdbearbeitungsarbeitsplatzes dem Standort der Arbeitsplanalternative entspricht, falls definiert.

Filtern Sie, um die Ergebnisse innerhalb eines Bereichs von Fremdbearbeitern ausgeführter Dienstleistungen zu erhalten. Bei einer eindeutigen Dienstleistung geben Sie den gleichen Artikelcode in den zwei Feldern Fremdbearbeitungsartikel im Bereich Beginn / Ende an.

Mit dem Formeleditor können Sie einen Berechnungsausdruck im Format Sage X3 erfassen, auswählen oder erstellen.

Bei Referenzierung von im Allgemeinen vom Konfigurator nicht verwendeten Tabellen oder von unbekannten Variablen wird eine Fehlermeldung ausgegeben.

Blocknummer 2

  • Inklusive Standardarbeitsgänge (Feld EFFUPD)

Lassen Sie dieses Kontrollkästchen deaktiviert, um die Arbeitsgänge der Arbeitspläne ab den Standardarbeitsgängen auszuschließen. Um die Arbeitsgänge in den Arbeitsplänen ab den Standardarbeitsgängen einzuschließen, aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen.

  • Nur geänderte Arbeitsgänge (Feld EFFUPD2)

Lassen Sie dieses Kontrollkästchen aktiviert, um nur die Arbeitsgänge anzuzeigen, die die angegebenen Auswahlkriterien erfüllen, die durch in den Feldern Änderung definierte Werte ersetzt werden.

Sie können dieses Kontrollkästchen auch deaktivieren, um alle Arbeitsgänge anzuzeigen, die die angegebenen Auswahlkriterien erfüllen.

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Block Änderung

Übersicht

Verwenden Sie die Felder im Block Änderung, um die spezifischen Felder der in den ausgewählten Arbeitsplänen verwendeten Arbeitsgänge zu aktualisieren.

Aktivieren Sie das entsprechende Kontrollkästchen, um das Feld zu aktualisieren, und geben Sie anschließend den neuen Wert ein. Sie können auch eine Berechnungsformel anwenden, um die Feldwerte zu ändern.

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Felder

In diesem Register befinden sich die folgenden Felder :

Änderung

  • Rüstzeit (Feld FSETTIM)

Verwenden Sie dieses Feld, um die für die Vorbereitung des Arbeitsplatzes erforderliche Echtzeit anzugeben. Diese Zeit wird zur Belastungszeit des Arbeitsplatzes gerechnet. Wie wird in der im Arbeitsplankopf angegebenen Zeiteinheit oder in der im Standardarbeitsgang definierten Zeit, wenn dieser Arbeitsgangtyp angewendet wird, ausgedrückt.

Mit dem Formeleditor können Sie einen Berechnungsausdruck im Format Sage X3 erfassen, auswählen oder erstellen.

Bei Referenzierung von im Allgemeinen vom Konfigurator nicht verwendeten Tabellen oder von unbekannten Variablen wird eine Fehlermeldung ausgegeben.

  • Bearbeitungszeit (Feld FOPETIM)

Die Stückzeit ist die für die Fertigung des im Arbeitsplan beschriebenen Artikels benötigte Zeit.

Die Einheit der Stückzeit kann sein:

  • ausgedrückt in Stunden oder Minuten (siehe Zeiteinheit),
  • für 1, 100, 1.000 oder eine Einheitencharge des Vorgangs, je nach Verwaltungseinheit,
  • kann je nach Stückzeitentyp proportional oder pauschal angegeben werden.
    Beispiel: Zeiteinheit = Stunden, Zeittyp = proportional, Verwaltungseinheit = Zeit für 100 Stückzeit = 2, Arbeitsgangeinheit = kg, Fertigungsprodukteinheit = Umrechnungsfaktor REL-FE = 0,5.
    Die Stückzeit ist gleich 2 Stunden für 100 kg. Wird ein Fertigungsauftrag für 1.000 Einheiten des Fertigprodukts gestartet, beträgt die für diesen Arbeitsgang benötigte Fertigungszeit zehn Stunden, und es werden 500 kg produziert.
  • Vorbereitungszeit (Feld FPRPTIM)

Bei der Kommissionierzeit handelt es sich um eine feste Wartezeit bei Arbeitsgangbeginn,

Die Kommissionierzeit wird immer in Stunden ausgedrückt. Sie übernimmt nicht die Zeiteinheit, die im Arbeitsplankopf (Feld Zeiteinheit) definiert ist. Die Kommissionierzeit gilt nicht für die Belastung des Arbeitsplatzes.

Da es sich bei der Kommissionierzeit um eine Wartezeit handelt, kann sie für die Kommissionierung eines Arbeitsgangs an einem Arbeitsplatz angewendet werden. Es kann sich dabei z.B. um die für die für die Dekantierung von Flüssigkeiten erforderliche Zeit oder um die Zeit zur Reinigung der Maschine handeln. In diesem Szenario, wenn also die Kommissionierzeit die Zeit zu Beginn des Arbeitsgangs festlegt, muss die Ressource verfügbar sein.

Wenn die Kommissionierzeit geplant wird, wird der Kalender der definierten Ressource verwendet. Das heißt, dass wenn z.B. ein Arbeitsplatz (Maschine oder Arbeitskraft) von 8:00 bis 12:00 und von 13:00 bis 17:00 mit einer Pause zwischen 12:00 und 13:00 ausgeführt wird, wird die Kommissionierzeit durch die einstündige Pause unterbrochen.

Erfordert der Arbeitsgang einen „dringlichen Start“, kann ein Reduzierungskoeffizient verwendet werden, um alle Kommissionierzeiten zu löschen.

  • Wartezeit (Feld FWAITIM)

Die Wartezeit ist eine ‚Frist‘ nach einem Arbeitsgang. Es handelt sich um eine nicht produktive Zeit, wie z.B. das Trocknen oder Kühlen nach einem Vorgang an einer Maschine und bis zur Bereitschaft der nächsten Maschine.

Die Wartezeit wird immer in Stunden ausgedrückt. Sie übernimmt nicht die Zeiteinheit, die im Arbeitsplankopf (Feld Zeiteinheit) definiert ist. Die Wartezeit gilt nicht für die Belastung des Arbeitsplatzes.

Ist eine Maschinenzeit für einen Arbeitsgang während der zulässigen Wartezeit erforderlich, müssen Sie einen neuen Arbeitsgang zu diesem Arbeitsplan hinzufügen. Eine Maschine kann z.B. für das Trocknen oder Kühlen von Komponenten an einem Arbeitsplatz erforderlich sein. Der zusätzliche Arbeitsgang muss dem entsprechenden Ressourcentyp, z.B. ‚Kühler‘, zugewiesen werden.

Wird die Zeit für diese Ressourcen eingeplant, wenn z.B. ein Arbeitsplatz (Maschine oder Arbeitskraft) von 8:00 bis 12:00 und von 13:00 bis 17:00 mit einer Stunde Pause zwischen 12:00 und 13:00 läuft:

  • Wenn die Wartezeit geplant wird, wird der Kalender der definierten Ressource verwendet. Die Wartezeit wird durch eine einstündige Pause unterbrochen.
  • Wenn die Zeit für die zusätzliche Ressource geplant wird, wird der Kalender der definierten Ressource verwendet. Die Zeit wird durch eine einstündige Pause unterbrochen.
  • Transportzeit (Feld FPSPTIM)

Die Nachbearbeitungszeit ist eine ‚Frist‘ nach der Wartezeit. Es handelt sich dabei um eine nicht produktive Zeit oder um eine Übergangszeit von einem Arbeitsplatz zum nächsten Arbeitsplatz. Diese Periode entspricht der Zeit zwischen dem Bearbeitungsende an einer Maschine bis zur Bereitschaft der nächsten Maschine.

Die Wartezeit wird immer in Stunden ausgedrückt. Sie übernimmt nicht die Zeiteinheit, die im Arbeitsplankopf (Feld Zeiteinheit) definiert ist. Die Wartezeit gilt nicht für die Belastung des Arbeitsplatzes.

Ist eine Stückzeit für einen Arbeitsgang während der zulässigen Nachbearbeitungszeit erforderlich, müssen Sie einen neuen Arbeitsgang zu diesem Arbeitsplan hinzufügen. Ein Arbeitsgang kann z.B. für den Transport oder den Übergang zwischen zwei Arbeitsplätzen erforderlich sein. Der zusätzliche Arbeitsgang muss dem entsprechenden Ressourcentyp, z.B. ‚Spediteur‘, zugewiesen werden.

Wird die Zeit für diese Ressourcen eingeplant, wenn z.B. ein Arbeitsplatz (Maschine oder Arbeitskraft) von 8:00 bis 12:00 und von 13:00 bis 17:00 mit einer Stunde Pause zwischen 12:00 und 13:00 läuft:

  • Bei der Einplanung einer Nachbearbeitungszeit wird ein Standardkalender mit 24 Stunden für die definierte Ressource verwendet. Die Nachbearbeitungszeit wird durch die einstündige Pause nicht unterbrochen.
  • Wenn die Zeit für die zusätzliche Ressource geplant wird, wird der Kalender der definierten Ressource verwendet. Die Zeit wird durch eine einstündige Pause unterbrochen.

Erfordert der Arbeitsgang einen „dringlichen Start“, kann ein Reduzierungskoeffizient verwendet werden, um alle Nachbearbeitungszeiten zu löschen.

Wenn für den Arbeitsgang eine Wartezeit und eine Nachbearbeitungszeit gemeldet wurden, wird bei der Einplanung der Zeit für diese Ressourcen nur der größte der beiden Werte verwendet.

  • Umrechnungsfaktor Rüstzeit (Feld FSETLABCOE)

Vorgesehene Einstellzeit, um die dem mit dem Hauptarbeitsplatz verknüpften Arbeitsplatz zugeteilte Einstellzeit zu erhalten.

Dieser Koeffizient wird auf die vorgesehene Einstellzeit angewendet. Es ergibt sich daraus die auf den Arbeitsplatz des Hauptarbeitsplatzes zugeteilte Einstellzeit.
Dieses Feld kann nur erfasst werden, wenn der Arbeitsplatz angegeben ist.

  • Umrechnungsfaktor Stückzeit (Feld FOPELABCOE)

Dieses Feld gibt den Faktor für die geplante Stückzeit an. Damit erhält man die Stückzeit für den dem Hauptarbeitsplatz zugeordneten Arbeitsplatz. Dieses Feld kann nur erfasst werden, wenn der Arbeitsplatz definiert ist.

Die Stückzeiten werden wie folgt umgelegt:

Es wird die Zeit zur Fertigung einer Arbeitsgangeinheit verwendet (und nicht die Zeit für die Fertigung einer Bestandseinheit des Fertigprodukts unter Verwendung des Arbeitsplans).

  • Taktzeit (Feld FCAD)

Der Takt ist die Anzahl gefertigter Einheiten pro Minute bzw. pro Stunde (je nach Zeiteinheit) und wird in der Kopfzeile (für einen Arbeitsgang) oder im Standardarbeitsgang selbst angegeben.
Die Anzahl Einheiten wird in der Arbeitsgangeinheit angegeben.
Sie kann nur erfasst werden, wenn der Stückzeitentyp ‚Takt‘ ist.

  • Anzahl Ressourcen (Feld FWSTNBR)

Verwenden Sie dieses Feld, um dieser bestimmten Fertigungsressource einen Wert gemäß den Arbeitsgangbedürfnissen zuzuweisen. Beispiel: Wenn für die Führung eines Arbeitsplatzes (Arbeit) drei Personen benötigt werden, erfassen Sie ‚3‘.

  • Anzahl Personenarbeitsplätze (Feld FLABNBR)

Verwenden Sie dieses Feld, um dieser bestimmten Fertigungsressource einen Wert gemäß den Arbeitsgangbedürfnissen zuzuweisen. Beispiel: Wenn für die Führung eines Arbeitsplatzes (Arbeit) drei Personen benötigt werden, erfassen Sie ‚3‘.

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Block Änderung (Fortsetzung)

Felder

In diesem Register befinden sich die folgenden Felder :

Änderung

  • FertigungsME (Feld FOPEUOM)

Die Arbeitsgangmengen der Fertigungsaufträge werden in der Arbeitsgangeinheit ausgedrückt. Verwenden Sie diese Einheit, um die Stückzeiten in einer anderen Einheit als der des derzeit gefertigten Artikels auszudrücken.

Beispiel: ein nach Einheiten verwalteter Artikel benötigt 3 verschiedene Arbeitsgänge, die keinen Zwischenbestand generieren:

  • Die Mischzeit (Arbeitsgang 1) wird in Kilogramm für eine Charge ausgedrückt.
  • Die Extrusionszeit (Arbeitsgang 2) wird als Metertakt pro Stunde ausgedrückt.
  • Die Schnittzeit (Arbeitsgang 3) wird in Stunden pro Einheit ausgedrückt.

Es ist nicht erforderlich, nach jedem Fertigungsschritt ein Halbfertigprodukt anzulegen.

Die Arbeitsgangeinheit ist mit einem Umrechnungsfaktor verbunden, der auf die Bestandseinheit des sich in Fertigung befindlichen Artikels angewendet wird.

  • Effizienz (Feld FEFF)

Die Effizienz ist ein Maß für die Einhaltung von zuvor definierten Standards. Sie kann für jeden Arbeitsplatz für eine vorgegebene Periode berechnet werden: Kalkulierte Standardstundenzahl für eine gegebene Fertigung geteilt durch die tatsächlich gearbeitete Stundenanzahl.
Auf Basis der Effizienz können die Standardzeiten des Arbeitsplans (Multiplikator-Koeffizient) je nach verwendeter Ressource korrigiert werden.

Es werden zwei Effizienzsätze gemäß den folgenden Bedingungen verwaltet:

  • Arbeitsplatz: Der Satz wird auf alle Arbeitsgänge in Arbeitsplänen angewendet, die an diesem Arbeitsplatz ausgeführt werden.
  • Arbeitsgang in Arbeitsplan: Der Satz wird nur auf den gegebenen Arbeitsgang angewendet.

Werden beide Koeffizienten angegeben, werden sie addiert.
Die Effizienz ist ein Maß für die Einhaltung von zuvor definierten Standards.

Über den Parameter WSTEFFINH - Wirkungsgradvererbung Arbeitsplatz (Kapitel GPA, Gruppe MIS) wird gesteuert, ob die auf Ebene des Arbeitsplatzes definierte Effizienz auf den Arbeitsgang in Arbeitsplan übertragen werden soll oder nicht.

  • Hat der Parameter WSTEFFINH den Wert Ja, wird die zum Arbeitsplatz erfasste Effizienz standardmäßig bei Anlage eines Arbeitsplanarbeitsgangs an diesem Arbeitsplatz vorgeschlagen. Berechnete Bearbeitungszeit = Erfasste Bearbeitungszeit * 1/Effizienz Arbeitsgang.
  • Hat der Parameter WSTEFFINH den Wert Nein, wird die zum Arbeitsplatz erfasste Effizienz mit Effizienz des Arbeitsplanarbeitsgangs kombiniert. Berechnete Bearbeitungszeit = Erfasste Bearbeitungszeit * 1/Effizienz Arbeitsplatz * 1/Effizienz Arbeitsgang.


Mit dem Formeleditor können Sie einen Berechnungsausdruck im Format Sage X3 erfassen, auswählen oder erstellen.

Bei Referenzierung von im Allgemeinen vom Konfigurator nicht verwendeten Tabellen oder von unbekannten Variablen wird eine Fehlermeldung ausgegeben.

  • Verlust (Feld FSHR)

Prozentsatz zur Gewichtung der für die Fertigungsarbeitsgänge vorzusehenden Mengen in Abhängigkeit der aufgerufenen Menge.

Zur Gewichtung der für einen Arbeitsgang an diesem Arbeitsplatz vorgesehenen Stückzeiten mit einem für den betreffenden Arbeitsplatz bekannten Verlust bzw. Gewinn der gefertigten Menge kann für den Arbeitsplatz ein Verlustanteil eingeführt werden.

Mit dem Formeleditor können Sie einen Berechnungsausdruck im Format Sage X3 erfassen, auswählen oder erstellen.

Bei Referenzierung von im Allgemeinen vom Konfigurator nicht verwendeten Tabellen oder von unbekannten Variablen wird eine Fehlermeldung ausgegeben.

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Register Änderung Arbeitsgänge

Übersicht

Verwenden Sie dieses Register, um die Details der Arbeitsgänge auf Ebene der aufgeführten Arbeitspläne zu aktualisieren. Falls erforderlich, können Sie die ausgewählten Details ändern.

Um die Aktualisierung eines gegebenen Arbeitsgangs in Arbeitsplan rückgängig zu machen, klicken Sie auf Löschen über das Symbol Aktionen.

Eine Logdatei zeigt das Ergebnis des Prozesses an. Diese Datei kann wichtige Informationen oder aufzulösende Elemente enthalten. Diese Datei führt auch die ausgeschlossenen versionierten Arbeitspläne auf.

Die Arbeitsplanalternativen, die Sie nicht ändern dürfen, sind vom Prozess ausgeschlossen.

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Felder

In diesem Register befinden sich die folgenden Felder :

Beginn / Ende

Filtern Sie, um die Ergebnisse innerhalb eines Arbeitsplanalternativenbereichs anzuzeigen. Zu einem Artikel können mehrere Arbeitspläne definiert werden. Jede Arbeitsplanalternative kann genauen Verwaltungsfunktionen zugewiesen werden. Dies schließt die Einschränkung des Arbeitsplans auf einen gegebenen Standort und bestimmte Funktionsbereiche ein (Fertigungsumgebung, Preisfestlegung, Kapazitätsplanung).

Für eine eindeutige Stücklistenvariante geben Sie die gleiche Nummernkreisnummer in den Feldern Alternative von/bisein.

  • Arbeitsplan (Feld ROUNUMDEB)

Filtern Sie, um die Ergebnisse innerhalb eines Arbeitsplanbereichs zu erhalten. Geben Sie für einen eindeutigen Arbeitsplan in den zwei Feldern Arbeitsplan im Bereich Beginn / Ende den gleichen Arbeitsplan an.

  • Arbeitsgang (Feld OPENUMDEB)

Filtern Sie, um die Ergebnisse innerhalb eines Arbeitsgangnummernkreisbereichs zu erhalten. Für einen eindeutigen Arbeitsgangnummernkreis geben Sie den gleichen Nummernkreis in den Feldern Code von und Code bis ein.

  • Arbeitsplatz (Feld WSTDEB)

Filtern Sie, um die Ergebnisse innerhalb eines vorgesehenen Arbeitsplatzbereichs zu erhalten. Bei einem eindeutigen Arbeitsplatz geben Sie den gleichen Arbeitsplatzcode in den zwei Feldern Arbeitsplatz im Bereich Beginn / Ende an.

Der geplante Arbeitsplatz ist an eine Arbeitsplatzgruppe angeschlossen. Er entspricht einer Fertigungsressource mit der ein Arbeitsplanvorgang ausgeführt werden muss.
Es handelt sich um eine Einheit, für die die Charge geplant und / oder die Fertigungszeiten nachverfolgt werden sollen.

  • Arbeitsplatz Personal (Feld LABWSTDEB)

Filtern Sie, um die Ergebnisse innerhalb eines Arbeitsplatzbereichs ‚Arbeitskraft‘ zu erhalten. Bei einem eindeutigen Arbeitsplatz geben Sie den gleichen Arbeitsplatzcode in den zwei Feldern Arbeitsplatz Arbeitskraft im Bereich Beginn / Ende an.

Die Arbeitsplan-Alternative muss zum selben Standort gehören wie der Arbeitsplatz vom Typ ‚Arbeitskraft‘, falls definiert.

Die Einplanung wird nicht für Arbeitsplätze vom Typ Arbeitskraft ausgeführt, da diese als Nebenarbeitsplätze angesehen werden, die immer (oder als gleichzeitig als Hauptarbeitsplatz) verfügbar sind. Die Belastung wird nur zu Informationszwecken berücksichtigt. Dabei werden die für den Hauptarbeitsplatz definierten Koeffizienten verwendet.

Ist der Hauptarbeitsplatz immer vom Typ Fremdbearbeitung, gibt es keinen zugeordneten Nebenarbeitsplatz.

  • Typ Fremdbearbeitung (Feld SCOCODDEB)

Verwenden Sie dieses Feld, um die Arbeitspläne in Abhängigkeit der ausgewählten Arbeitsgangtypen (Standardarbeitsgänge, Fremdbearbeitungsarbeitsgänge oder außerplanmäßige Fremdbearbeitungsarbeitsgänge) zu filtern.

Bei einem eindeutigen Arbeitsgangtyp geben Sie den gleichen Wert in den zwei Feldern Fremdbearbeitungstyp im Bereich Beginn / Ende an.

Der Fremdbearbeitungtyp definiert, ob ein Arbeitsgang intern ausgeführt wird oder ob er an einen externen Lieferanten (zur Fremdbearbeitung) gesendet wird. Es kann einen der folgenden Werte annehmen:

  • Nein: Der Vorgang wird niemals fremdbearabeitet. Sie können diesem Arbeitsgang keinen Fremdbearbeitungsartikel oder Fremdbearbeitungsarbeitsplatz zuweisen.
  • Normal. Der Arbeitsgang wird immer fremdbearbeitet. Die Fabrik verfügt nicht über die erforderlichen Kompetenzen oder Arbeitsmittel. Der Fremdbearbeitungsartikel ist erforderlich. Der (Haupt-)Fremdbearbeitungsarbeitsplatz ist als Fremdbearbeitungsarbeitsplatz definiert.
  • Als Ausnahme. Der Arbeitsgang wird intern ausgeführt. Er kann ausnahmsweise fremdbearbeitet werden, z.B. bei Überbelastung oder bei temporären Problemen. Der Fremdbearbeitungsartikel und der Fremdbearbeitungsarbeitsplatz sind erforderlich.
  • Arbeitsplatz Fremdbearbeitung (Feld SCOWSTDEB)

Filtern Sie, um die Ergebnisse innerhalb eines Arbeitsplatzbereichs ‚Fremdbearbeitung‘ zu erhalten. Bei einem eindeutigen Arbeitsplatz geben Sie den gleichen Arbeitsplatzcode in den zwei Feldern Fremdbearbeitungsarbeitsplatz im Bereich Beginn / Ende an.

Ein Fremdbearbeitungsarbeitsplatz kann in folgenden Fällen verwendet werden:

  • Verwaltung der an einen Fremdbearbeiter übertragenen Charge
  • Ausführung der Nachverfolgung der Fremdbearbeitungsstunden (bei einer ‚generischen‘ Fremdbearbeitung)
  • Darstellung eines bestimmten Fremdbearbeiters

Ein Fremdbearbeitungsarbeitsplatz wird mit dem Arbeitsplatztyp ‚Fremdbearbeitung‘ parametrisiert.

Die Arbeitsgänge in Arbeitsplänen werden freigegeben, um sicherzustellen, dass der Standort eines Fremdbearbeitungsarbeitsplatzes dem Standort der Arbeitsplanalternative entspricht, falls definiert.

Filtern Sie, um die Ergebnisse innerhalb eines Bereichs von Fremdbearbeitern ausgeführter Dienstleistungen zu erhalten. Bei einer eindeutigen Dienstleistung geben Sie den gleichen Artikelcode in den zwei Feldern Fremdbearbeitungsartikel im Bereich Beginn / Ende an.

Mit dem Formeleditor können Sie einen Berechnungsausdruck im Format Sage X3 erfassen, auswählen oder erstellen.

Bei Referenzierung von im Allgemeinen vom Konfigurator nicht verwendeten Tabellen oder von unbekannten Variablen wird eine Fehlermeldung ausgegeben.

Blocknummer 2

  • Inklusive Standardarbeitsgänge (Feld EFFUPD)

Lassen Sie dieses Kontrollkästchen deaktiviert, um die Arbeitsgänge der Arbeitspläne ab den Standardarbeitsgängen auszuschließen. Um die Arbeitsgänge in den Arbeitsplänen ab den Standardarbeitsgängen einzuschließen, aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen.

  • Nur geänderte Arbeitsgänge (Feld EFFUPD2)

Lassen Sie dieses Kontrollkästchen aktiviert, um nur die Arbeitsgänge anzuzeigen, die die angegebenen Auswahlkriterien erfüllen, die durch in den Feldern Änderung definierte Werte ersetzt werden.

Sie können dieses Kontrollkästchen auch deaktivieren, um alle Arbeitsgänge anzuzeigen, die die angegebenen Auswahlkriterien erfüllen.

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Register Seite 1

Felder

In diesem Register befinden sich die folgenden Felder :

Änderung

  • Rüstzeit (Feld FSETTIM)

Verwenden Sie dieses Feld, um die für die Vorbereitung des Arbeitsplatzes erforderliche Echtzeit anzugeben. Diese Zeit wird zur Belastungszeit des Arbeitsplatzes gerechnet. Wie wird in der im Arbeitsplankopf angegebenen Zeiteinheit oder in der im Standardarbeitsgang definierten Zeit, wenn dieser Arbeitsgangtyp angewendet wird, ausgedrückt.

Mit dem Formeleditor können Sie einen Berechnungsausdruck im Format Sage X3 erfassen, auswählen oder erstellen.

Bei Referenzierung von im Allgemeinen vom Konfigurator nicht verwendeten Tabellen oder von unbekannten Variablen wird eine Fehlermeldung ausgegeben.

  • Bearbeitungszeit (Feld FOPETIM)

Die Stückzeit ist die für die Fertigung des im Arbeitsplan beschriebenen Artikels benötigte Zeit.

Die Einheit der Stückzeit kann sein:

  • ausgedrückt in Stunden oder Minuten (siehe Zeiteinheit),
  • für 1, 100, 1.000 oder eine Einheitencharge des Vorgangs, je nach Verwaltungseinheit,
  • kann je nach Stückzeitentyp proportional oder pauschal angegeben werden.
    Beispiel: Zeiteinheit = Stunden, Zeittyp = proportional, Verwaltungseinheit = Zeit für 100 Stückzeit = 2, Arbeitsgangeinheit = kg, Fertigungsprodukteinheit = Umrechnungsfaktor REL-FE = 0,5.
    Die Stückzeit ist gleich 2 Stunden für 100 kg. Wird ein Fertigungsauftrag für 1.000 Einheiten des Fertigprodukts gestartet, beträgt die für diesen Arbeitsgang benötigte Fertigungszeit zehn Stunden, und es werden 500 kg produziert.
  • Vorbereitungszeit (Feld FPRPTIM)

Bei der Kommissionierzeit handelt es sich um eine feste Wartezeit bei Arbeitsgangbeginn,

Die Kommissionierzeit wird immer in Stunden ausgedrückt. Sie übernimmt nicht die Zeiteinheit, die im Arbeitsplankopf (Feld Zeiteinheit) definiert ist. Die Kommissionierzeit gilt nicht für die Belastung des Arbeitsplatzes.

Da es sich bei der Kommissionierzeit um eine Wartezeit handelt, kann sie für die Kommissionierung eines Arbeitsgangs an einem Arbeitsplatz angewendet werden. Es kann sich dabei z.B. um die für die für die Dekantierung von Flüssigkeiten erforderliche Zeit oder um die Zeit zur Reinigung der Maschine handeln. In diesem Szenario, wenn also die Kommissionierzeit die Zeit zu Beginn des Arbeitsgangs festlegt, muss die Ressource verfügbar sein.

Wenn die Kommissionierzeit geplant wird, wird der Kalender der definierten Ressource verwendet. Das heißt, dass wenn z.B. ein Arbeitsplatz (Maschine oder Arbeitskraft) von 8:00 bis 12:00 und von 13:00 bis 17:00 mit einer Pause zwischen 12:00 und 13:00 ausgeführt wird, wird die Kommissionierzeit durch die einstündige Pause unterbrochen.

Erfordert der Arbeitsgang einen „dringlichen Start“, kann ein Reduzierungskoeffizient verwendet werden, um alle Kommissionierzeiten zu löschen.

  • Wartezeit (Feld FWAITIM)

Die Wartezeit ist eine ‚Frist‘ nach einem Arbeitsgang. Es handelt sich um eine nicht produktive Zeit, wie z.B. das Trocknen oder Kühlen nach einem Vorgang an einer Maschine und bis zur Bereitschaft der nächsten Maschine.

Die Wartezeit wird immer in Stunden ausgedrückt. Sie übernimmt nicht die Zeiteinheit, die im Arbeitsplankopf (Feld Zeiteinheit) definiert ist. Die Wartezeit gilt nicht für die Belastung des Arbeitsplatzes.

Ist eine Maschinenzeit für einen Arbeitsgang während der zulässigen Wartezeit erforderlich, müssen Sie einen neuen Arbeitsgang zu diesem Arbeitsplan hinzufügen. Eine Maschine kann z.B. für das Trocknen oder Kühlen von Komponenten an einem Arbeitsplatz erforderlich sein. Der zusätzliche Arbeitsgang muss dem entsprechenden Ressourcentyp, z.B. ‚Kühler‘, zugewiesen werden.

Wird die Zeit für diese Ressourcen eingeplant, wenn z.B. ein Arbeitsplatz (Maschine oder Arbeitskraft) von 8:00 bis 12:00 und von 13:00 bis 17:00 mit einer Stunde Pause zwischen 12:00 und 13:00 läuft:

  • Wenn die Wartezeit geplant wird, wird der Kalender der definierten Ressource verwendet. Die Wartezeit wird durch eine einstündige Pause unterbrochen.
  • Wenn die Zeit für die zusätzliche Ressource geplant wird, wird der Kalender der definierten Ressource verwendet. Die Zeit wird durch eine einstündige Pause unterbrochen.
  • Transportzeit (Feld FPSPTIM)

Die Nachbearbeitungszeit ist eine ‚Frist‘ nach der Wartezeit. Es handelt sich dabei um eine nicht produktive Zeit oder um eine Übergangszeit von einem Arbeitsplatz zum nächsten Arbeitsplatz. Diese Periode entspricht der Zeit zwischen dem Bearbeitungsende an einer Maschine bis zur Bereitschaft der nächsten Maschine.

Die Wartezeit wird immer in Stunden ausgedrückt. Sie übernimmt nicht die Zeiteinheit, die im Arbeitsplankopf (Feld Zeiteinheit) definiert ist. Die Wartezeit gilt nicht für die Belastung des Arbeitsplatzes.

Ist eine Stückzeit für einen Arbeitsgang während der zulässigen Nachbearbeitungszeit erforderlich, müssen Sie einen neuen Arbeitsgang zu diesem Arbeitsplan hinzufügen. Ein Arbeitsgang kann z.B. für den Transport oder den Übergang zwischen zwei Arbeitsplätzen erforderlich sein. Der zusätzliche Arbeitsgang muss dem entsprechenden Ressourcentyp, z.B. ‚Spediteur‘, zugewiesen werden.

Wird die Zeit für diese Ressourcen eingeplant, wenn z.B. ein Arbeitsplatz (Maschine oder Arbeitskraft) von 8:00 bis 12:00 und von 13:00 bis 17:00 mit einer Stunde Pause zwischen 12:00 und 13:00 läuft:

  • Bei der Einplanung einer Nachbearbeitungszeit wird ein Standardkalender mit 24 Stunden für die definierte Ressource verwendet. Die Nachbearbeitungszeit wird durch die einstündige Pause nicht unterbrochen.
  • Wenn die Zeit für die zusätzliche Ressource geplant wird, wird der Kalender der definierten Ressource verwendet. Die Zeit wird durch eine einstündige Pause unterbrochen.

Erfordert der Arbeitsgang einen „dringlichen Start“, kann ein Reduzierungskoeffizient verwendet werden, um alle Nachbearbeitungszeiten zu löschen.

Wenn für den Arbeitsgang eine Wartezeit und eine Nachbearbeitungszeit gemeldet wurden, wird bei der Einplanung der Zeit für diese Ressourcen nur der größte der beiden Werte verwendet.

  • Umrechnungsfaktor Rüstzeit (Feld FSETLABCOE)

Vorgesehene Einstellzeit, um die dem mit dem Hauptarbeitsplatz verknüpften Arbeitsplatz zugeteilte Einstellzeit zu erhalten.

Dieser Koeffizient wird auf die vorgesehene Einstellzeit angewendet. Es ergibt sich daraus die auf den Arbeitsplatz des Hauptarbeitsplatzes zugeteilte Einstellzeit.
Dieses Feld kann nur erfasst werden, wenn der Arbeitsplatz angegeben ist.

  • Umrechnungsfaktor Stückzeit (Feld FOPELABCOE)

Dieses Feld gibt den Faktor für die geplante Stückzeit an. Damit erhält man die Stückzeit für den dem Hauptarbeitsplatz zugeordneten Arbeitsplatz. Dieses Feld kann nur erfasst werden, wenn der Arbeitsplatz definiert ist.

Die Stückzeiten werden wie folgt umgelegt:

Es wird die Zeit zur Fertigung einer Arbeitsgangeinheit verwendet (und nicht die Zeit für die Fertigung einer Bestandseinheit des Fertigprodukts unter Verwendung des Arbeitsplans).

  • Taktzeit (Feld FCAD)

Der Takt ist die Anzahl gefertigter Einheiten pro Minute bzw. pro Stunde (je nach Zeiteinheit) und wird in der Kopfzeile (für einen Arbeitsgang) oder im Standardarbeitsgang selbst angegeben.
Die Anzahl Einheiten wird in der Arbeitsgangeinheit angegeben.
Sie kann nur erfasst werden, wenn der Stückzeitentyp ‚Takt‘ ist.

  • Anzahl Ressourcen (Feld FWSTNBR)

Verwenden Sie dieses Feld, um dieser bestimmten Fertigungsressource einen Wert gemäß den Arbeitsgangbedürfnissen zuzuweisen. Beispiel: Wenn für die Führung eines Arbeitsplatzes (Arbeit) drei Personen benötigt werden, erfassen Sie ‚3‘.

  • Anzahl Personenarbeitsplätze (Feld FLABNBR)

Verwenden Sie dieses Feld, um dieser bestimmten Fertigungsressource einen Wert gemäß den Arbeitsgangbedürfnissen zuzuweisen. Beispiel: Wenn für die Führung eines Arbeitsplatzes (Arbeit) drei Personen benötigt werden, erfassen Sie ‚3‘.

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Register Seite 2

Felder

In diesem Register befinden sich die folgenden Felder :

Änderung

  • FertigungsME (Feld FOPEUOM)

Die Arbeitsgangmengen der Fertigungsaufträge werden in der Arbeitsgangeinheit ausgedrückt. Verwenden Sie diese Einheit, um die Stückzeiten in einer anderen Einheit als der des derzeit gefertigten Artikels auszudrücken.

Beispiel: ein nach Einheiten verwalteter Artikel benötigt 3 verschiedene Arbeitsgänge, die keinen Zwischenbestand generieren:

  • Die Mischzeit (Arbeitsgang 1) wird in Kilogramm für eine Charge ausgedrückt.
  • Die Extrusionszeit (Arbeitsgang 2) wird als Metertakt pro Stunde ausgedrückt.
  • Die Schnittzeit (Arbeitsgang 3) wird in Stunden pro Einheit ausgedrückt.

Es ist nicht erforderlich, nach jedem Fertigungsschritt ein Halbfertigprodukt anzulegen.

Die Arbeitsgangeinheit ist mit einem Umrechnungsfaktor verbunden, der auf die Bestandseinheit des sich in Fertigung befindlichen Artikels angewendet wird.

  • Effizienz (Feld FEFF)

Die Effizienz ist ein Maß für die Einhaltung von zuvor definierten Standards. Sie kann für jeden Arbeitsplatz für eine vorgegebene Periode berechnet werden: Kalkulierte Standardstundenzahl für eine gegebene Fertigung geteilt durch die tatsächlich gearbeitete Stundenanzahl.
Auf Basis der Effizienz können die Standardzeiten des Arbeitsplans (Multiplikator-Koeffizient) je nach verwendeter Ressource korrigiert werden.

Es werden zwei Effizienzsätze gemäß den folgenden Bedingungen verwaltet:

  • Arbeitsplatz: Der Satz wird auf alle Arbeitsgänge in Arbeitsplänen angewendet, die an diesem Arbeitsplatz ausgeführt werden.
  • Arbeitsgang in Arbeitsplan: Der Satz wird nur auf den gegebenen Arbeitsgang angewendet.

Werden beide Koeffizienten angegeben, werden sie addiert.
Die Effizienz ist ein Maß für die Einhaltung von zuvor definierten Standards.

Über den Parameter WSTEFFINH - Wirkungsgradvererbung Arbeitsplatz (Kapitel GPA, Gruppe MIS) wird gesteuert, ob die auf Ebene des Arbeitsplatzes definierte Effizienz auf den Arbeitsgang in Arbeitsplan übertragen werden soll oder nicht.

  • Hat der Parameter WSTEFFINH den Wert Ja, wird die zum Arbeitsplatz erfasste Effizienz standardmäßig bei Anlage eines Arbeitsplanarbeitsgangs an diesem Arbeitsplatz vorgeschlagen. Berechnete Bearbeitungszeit = Erfasste Bearbeitungszeit * 1/Effizienz Arbeitsgang.
  • Hat der Parameter WSTEFFINH den Wert Nein, wird die zum Arbeitsplatz erfasste Effizienz mit Effizienz des Arbeitsplanarbeitsgangs kombiniert. Berechnete Bearbeitungszeit = Erfasste Bearbeitungszeit * 1/Effizienz Arbeitsplatz * 1/Effizienz Arbeitsgang.


Mit dem Formeleditor können Sie einen Berechnungsausdruck im Format Sage X3 erfassen, auswählen oder erstellen.

Bei Referenzierung von im Allgemeinen vom Konfigurator nicht verwendeten Tabellen oder von unbekannten Variablen wird eine Fehlermeldung ausgegeben.

  • Verlust (Feld FSHR)

Prozentsatz zur Gewichtung der für die Fertigungsarbeitsgänge vorzusehenden Mengen in Abhängigkeit der aufgerufenen Menge.

Zur Gewichtung der für einen Arbeitsgang an diesem Arbeitsplatz vorgesehenen Stückzeiten mit einem für den betreffenden Arbeitsplatz bekannten Verlust bzw. Gewinn der gefertigten Menge kann für den Arbeitsplatz ein Verlustanteil eingeführt werden.

Mit dem Formeleditor können Sie einen Berechnungsausdruck im Format Sage X3 erfassen, auswählen oder erstellen.

Bei Referenzierung von im Allgemeinen vom Konfigurator nicht verwendeten Tabellen oder von unbekannten Variablen wird eine Fehlermeldung ausgegeben.

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Fehlermeldungen

Während der Erfassung können außer den generischen Meldungen folgende Fehlermeldungen auftreten: :

‚Das Bereichsende liegt vor dem Bereichsbeginn‘

Der von Ihnen ausgewählte Bereich ist ungültig.

‚Die Anzahl Ressourcen des Arbaitsplatzes überschreitet die Arbeitsplatzkapazität‘

Diese Meldung wird angezeigt, wenn die Anzahl erfasster Ressourcen die maximale Anzahl verfügbarer Arbeitsplätze (Hauptarbeitsplatz oder Arbeitskraft) überschreitet.

‚Achtung, bitte die Korrektheit der Zeiten (Rüst-, Betriebs- und Taktzeit) prüfen‘

Dieser Hinweis wird angezeigt, wenn die Fertigungseinheit (FE) geändert wurde. Wurden die Einheiten geändert, müssen Sie die Kohärenz der bereits erfassten Zeiten prüfen.

In den Auswahlkriterien enthaltene versionsverwaltete Arbeitspläne werden nicht verarbeitet. Bitte manuell aktualisieren.

Die an Arbeitsgängen eines versionierten Arbeitsplans vorgenommenen Änderungen werden genau geprüft, um deren Auswirkungen auf die Fertigungsaufträge zu begrenzen. Der ausgewählte Arbeitsgang ist in einer oder mehreren versionierten Arbeitsplänen enthalten. Die Liste der Arbeitspläne umfasst nicht die versionierten Arbeitspläne, da diese vom Austauschprozess ausgeschlossen sind.

‚Kein Umrechnungsfaktor gefunden für Umrechnung STL- in Bestandsmaßeinheit‘ (XX=STL, YY=MEBestand)

Diese Meldung wird angezeigt, wenn kein Umrechnungsfaktor zwischen der Arbeitsgangeinheit (STL) und der Bestandseinheit (MEBestand) parametrisiert ist. Es wird ein Umrechnungsfaktor von ‚1‘ angewendet (STL/MEBestand=1).

'Arbeitsgang X/X/X. Es existiert bereits ein Austauscharbeitsgang‘

Zum definierten Arbeitsgang ist bereits ein Austauscharbeitsgang im Arbeitsplan vorhanden. Der ursprüngliche Arbeitsgang und der Austauscharbeitsgang haben die gleiche Arbeitsgangnummer, zur Unterscheidung wurden ihnen jedoch unterschiedliche Indizes zugewiesen.

‚Arbeitsgangänderung X/X/X‘

Dabei handelt es sich um einen Hinweis. Die Arbeitsgänge werden geändert, sobald die Ausführung der Änderung bestätigt wurde.

‚Anlage des Arbeitsgangs X/X/X‘

Dabei handelt es sich um einen Hinweis. Die Austauscharbeitsgänge werden angelegt, sobald die Ausführung der Änderung bestätigt wurde.

Verwendete Tabellen

SEEREFERTTO Siehe Dokumentation Umsetzung