verwiesen.
Die allgemeine Funktionsweise von Objekten lässt sich wie folgt beschreiben:
Mit den Funktionen Objekteinstellungen, Definition Objekteigenschaften und über eine Reihe von allgemeinen Parametern ist die Objektverwaltung vom Benutzer stark parametrierbar.
Im Folgenden werden die verschiedenen Funktionalitäten dieser Verwaltung beschrieben.
Im Web-3-Modus kann auf einige Softwarefunktionen zugegriffen werden, auf die im oberen Maskenbereich verwiesen wird:
1 - Navigationsbereich mit Zugriffspfad für die aktuelle Funktion sowie den zwei folgenden Symbolen für die Navigation zwischen den Funktionen:
Die Verwendung dieses Bereichs ist in der Dokumentation zur allgemeinen Ergonomie beschrieben.
2 - Prüfbereich mit einem oder mehreren der folgenden Symbole. Diesem Bereich ist der Status des aktuellen Datenblatts zu entnehmen. Weiterhin umfasst er einige Buttons zur Navigation zwischen den Datenblättern:
| Meldungsversand läuft (Animation) |
| Reiner Lesezugriff |
| Kennzeichen Datenblattsperre |
| Anlage |
| Auswahl gespeichert |
| Kommentare |
2 - ein Bereich mit dem Abgangssymbol der Funktion: .
Im Client-Server-Modus stehen im oberen Maskenbereich zwei Leisten und im unteren Maskenbereich eine Buttonleiste zur Verfügung:
| Meldungsversand läuft (Animation) |
| Reiner Lesezugriff |
| Kennzeichen Datenblattsperre |
| Anlage |
| Auswahl gespeichert |
| Kommentare |
Bestimmte Objektverwaltungsvorgänge können von Transaktionen verwaltet werden. Eine Transaktion beschreibt dann eine Reihe von gegebenen Registern mit möglicherweise unterschiedlichem Inhalt. Je nach Benutzerberechtigungen und Art und Weise, wie die Objektverwaltung aufgerufen wird, kann der Benutzer entweder auf eine einzige oder auf mehrere Transaktionen zugreifen. Hat der Benutzer Zugriff auf mehrere Transaktionen, so werden diese in einem Fenster namens Transaktionsauswahl aufgelistet. Nach der Auswahl einer dieser Transaktionen wird die Maske Objekterfassung angezeigt.
In der Menüleiste kann mit dem Menüeintrag Transaktion auswählen des Menüs Anzeige zur Transaktionsauswahl zurückgekehrt werden, ohne die Funktion verlassen zu müssen.
Bei nicht von Transaktionen verwalteten Objekten und Benutzern, die nur auf eine einzige Transaktion zugreifen können, wird die Maske direkt geöffnet.
In bestimmten Fällen wird die Objektverwaltung lediglich im Lesezugriff geöffnet. Es kann dann weder eine Anlage noch eine Änderung durchgeführt werden. Der Lesezugriff wird insbesondere verwendet:
Wenn funktionale Gründe vorliegen, ist das Symbol in der Statusleiste vorhanden.
Bei Eintritt in eine Objektverwaltung werden automatisch die zuletzt gelesenen Daten angezeigt, wenn der Benutzerparameter CHDERLUS - Laden zuletzt gelesene (Kapitel SUP, Gruppe SEL) auf Ja gesetzt ist.
Ist dieser Parameter auf Nein gesetzt, wird keine Belegung vorgenommen, und der rechte Maskenbereich bleibt leer.
Datenblätter werden entweder mithilfe des Menüs Datei / Neu oder mit dem Tastaturkürzel + angelegt.
In den folgenden Registern werden dann die entsprechenden Daten erfasst. Hinweis: Mit der Taste kann von Feld zu Feld navigiert werden. Um ein bestimmtes Feld direkt anzusteuern oder in ein anderes Register zu wechseln, wird die Maus verwendet.
Nachdem die Erfassung als abgeschlossen betrachtet wird, kann das angelegte Datenblatt mit der Taste freigegeben werden. Wenn eine automatische Nummerierung durchgeführt werden soll, wird automatisch die Referenz angezeigt.
Im Webmodus kann auch das Symbol
der oberen Leiste verwendet werden, um ein neues Datenblatt anzulegen. Per Klick auf das Symbol
werden die Daten freigegeben.
Datenblätter können mithilfe der Auswahlliste links ausgewählt werden; die Auswahl kann aber auch per direkte Erfassung des Schlüssels eines in der Objektmaske vorhandenen Datenblatts erfolgen (im Allgemeinen wird es sich bei diesem Schlüssel um das oder die ersten Felder handeln; im Falle von mehreren Registern um die im Kopf vorhandenen Felder).
Für die Definition von Sperren bei der Änderung von Datenblättern gibt es bei Verwaltungsarten; die erste wird standardmäßig verwendet und ist "pessimistisch"; die zweite wird mit dem Kontrollkästchen Sperre bei Änderungen in den Objekteinstellungen aktiviert und ist "optimistisch". Diese werden nachstehend beschrieben.
Wenn ein Datenblatt ausgewählt wurde, so befindet sich der Benutzer standardmäßig im Änderungsmodus für dieses Datenblatt. Dies bedeutet für die anderen Benutzer, die auf dasselbe Datenblatt zugreifen möchten, dass im Webmodus das Symbol ( im oberen Maskenbereich bzw. im Client-Server-Modus das Symbol
im unteren Maskenbereich angezeigt wird.
Änderungen sind dann erst wieder möglich, wenn derjenige Benutzer, der dieses Datenblatt gesperrt hat, seine Änderung abgeschlossen hat und das Datenblatt geändert wurde. Per Doppelklick auf das erwähnte Symbol wird der Name des Benutzers angezeigt, der das Datenblatt gesperrt hat.
Bei diesem Typ von Sperre handelt es sich um eine logische Sperre, wie sie bei der Anlage einer Zeile in einer Sperrentabelle gesetzt wird (es handelt sich also nicht um eine Transaktionssperre im Datenbanksinne). In Ausnahmefällen kann eine solche Sperre gesetzt bleiben (plötzlicher Abbruch einer Benutzersitzung, auch dann, wenn die Benutzersitzung durch eine eindeutige Nummer charakterisiert ist, was dieses Risiko mindert). Diese logischen Sperren können mit einem Werkzeug angezeigt und ggf. gelöscht werden.
Im Webmodus wird nach jeder Änderung der Button
im oberen Maskenbereich aktiv. Per Klick auf diesen Button oder mit der Taste kann die Änderung gespeichert werden; mit dem Button
wird die Änderung verworfen und zum ursprünglichen Status zurückgekehrt.
Ist eine Datei ausgewählt, ist sie nicht gesperrt. Jeder andere Benutzer, der die gleiche Datei auswählt, befindet sich im selben Modus. Dies wird durch das folgende Icon gekennzeichnet:
Versucht man etwas zu ändern, erhält man die Meldung "Um diesen Prozess auszuführen, klicken auf den Sperren-Icon" (der Icon, der aussieht wie ein blaues Buch). Durch Klicken auf das blaue Buch wird die Datei gesperrt (außer wenn sie bereits durch einen anderen Benutzer gesperrt wurde. Dann erscheint die Meldung "Wird gerade auf einem anderen Arbeitsplatz geändert" und ein Icon erscheint, das ein Vorhängeschloss darstellt).
Wurde die Datei einmal gesperrt, sind die Buttons "Speichern" + "Abbrechen" nicht mehr ausgegraut, im Gegensatz zu den anderen Buttons. Mit Abbrechen oder Speichern verlässt man den Änderungsmodus und kehrt zum vorherigen Report zurück. Jeder Benutzer, der versucht die Datei zu ändern, erhält eine Ablehnung und das Icon bleibt sichtbar: Ein Doppelklrick auf dieses Icon führt zur Anzeige des Benutzers, der die Datei gerade bearbeitet.
In diesem Modus kann eine Datei nur gelöscht werden, nachdem sie gesperrt wurde. Dies erfolgt durch Klicken auf das Sperricon. Ist dies erfolgt, kann man die Datei ändern oder löschen und die entsprechenden Buttons sind nicht mehr ausgegraut.
Datenblätter können per einfache Änderung dupliziert werden. Eine Duplizierung wird immer dann vorgenommen, wenn der Schlüssel des Datenblatts geändert wird. Wenn das Schlüsselfeld per automatische Nummerierung festgelegt wird, reicht es, das Feld ganz einfach zu löschen.
Im Webmodus wird
angezeigt, und zum Abschluss der Duplizierung muss lediglich darauf geklickt oder auf gedrückt werden.
Im Client-Server-Modus wird der Button aktiv. Per Klick auf diesen Button wird die Duplizierung abgeschlossen.
Um zu verhindern, dass ein unkonzentrierter Benutzer ein vorhandenes Datenblatt fälschlicherweise dupliziert, kann mithilfe des Parameters CONFDUP ein Hinweis definiert werden, der bei jeder Duplizierung ausgegeben wird (es ist dann noch möglich, den Vorgang abzubrechen).
Ein Datenblatt auswählen und dann löschen:
Hinweis:
| | |
Mit dem neben dem Dreieck sichtbaren Symbol kann die Liste vergrößert werden. Ebenfalls ist es möglich, ihre ursprüngliche Größe wiederherzustellen. |
Die Explorer-Liste kann verschiedene Registerkarten umfassen. Die Auswahl der standardmäßig angezeigten Registerkarte ist in der Funktion Objekteinstellungen definiert. Es kann sich um die Hauptregisterkarte des Objekts oder um die Registerkarte der zuletzt Gelesenen handeln. Um den Inhalt anzuzeigen, muss lediglich auf eine andere Registerkarte geklickt werden.
Übersteigt die Anzahl von Datenblättern die Anzeigekapazität der Registerkarte, werden die Symbole | Beispiel für eine Explorer-Liste (Benutzerdaten) | |
| Beispiel für eine Auswahlregisterkarte (Erfassung von Berechtigungen) |
Die Haupt-Explorer-Liste gliedert sich in eine Reihe von Spalten, welche den Spalten der Onlinetabellen im Objekt entsprechen. Jede Listenzeile steht für eine Zeile der Haupttabelle, wie im folgenden Beispiel gezeigt wird:
Die Spalten in dieser Explorer-Liste können vom Benutzer parametriert werden (immer noch per Objekteinstellungen). Dies gilt auch für die Standardanzeigereihenfolge, welche durch einen Index der Haupttabelle definiert ist. Die Anzahl der Anzeigezeilen ist durch den Benutzerparameter NBRCHOOSE begrenzt. In dieser Liste können folgende Arbeiten durchgeführt werden:
|
>VALEUR, | um nur diejenigen Zeilen anzuzeigen, deren Spaltenwert größer ist (analog dazu sind auch >=VALEUR, <VALEUR, <=VALEUR möglich) |
Suchstring mit Metazeichen, | wobei * für eine beliebige Zeichenfolge, ? für genau ein Zeichen und # für eine Ziffer steht |
nichts, | in welchem Fall kein Kriterium zugewiesen wird |
Im Webmodus befindet sich im rechten Bereich hinter dem Namen der aktuell verwendeten Liste ein schräger Pfeil
, um auf die Existenz einer Auswahl hinzuweisen. Die Titel der Spalten, auf die ein Filter gelegt wurde, werden kursiv angezeigt. Durch eine Infoblase auf diesem Pfeil wird auf eine laufende Auswahl hingewiesen. Per Klick auf den Pfeil wird die Auswahl gelöscht.
Im Client-Server-Modus wird mit einer grünen Kugel auf eine aktuelle Auswahl hingewiesen. Ein Dreieck mit Spitze nach oben oder unten verweist auf eine ab- bzw. aufsteigende Spaltensortierung.
Wichtiger Hinweis: Wird nach der Erfassung einer Spalte eingegeben, wird zur nächsten Spalte gewechselt. Dadurch kann pro Spalte ein Kriterium definiert werden (lediglich diejenigen Zeilen, die allen Kriterien gleichzeitig genügen, werden berücksichtigt).
Bei Freigabe per Taste wird die Explorer-Liste gemäß der Auswahl belegt. Achtung, bei komplexen Kriterien und großen Tabellen kann dies einige Sekunden beanspruchen.
Die definierten Kriterien können (durch Zusatzfilter) mit den Kriterien der allgemeinen Auswahl oder eventueller Memos kombiniert werden.
Die Anzeige dieser Explorer-Liste ist optional (die Parametrierung wird objektweise in der Funktion Objekteinstellungen vorgenommen). Die letzten Datenblätter, auf die der Benutzer zugegriffen hat, werden in umgekehrter chronologischer Zugriffsreihenfolge angezeigt (das zuletzt angezeigt zuerst).
Analog zur Hauptliste können auch in dieser Liste per Klick bestimmte Daten ausgewählt werden. Die Anzahl der Anzeigezeilen ist durch den Parameter LFTBOX begrenzt.
Die Zeilen einer Spalte können sortiert, aber nicht per Rechtsklick auf die Spalte gefiltert werden. Ebenfalls ist es nicht möglich, die folgenden Seiten in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.
Im Kontext der Vertriebsverwaltung könnte es sich bei einer Beziehung beispielsweise um Folgendes handeln: Kunde DUPOND ist zufrieden mit Artikel CD100. Wird im Kundenbeziehungsexplorer der Kunde DUPOND ausgewählt, wird die Beziehung ist zufrieden mit Artikel CD100 angezeigt. Es kann aber auch eine Beziehung zu einem anderen Kunden geben, z. B. kennt den Kunden DURAND. Es werden sämtliche im aktuellen Datenblatt vorhandene Beziehungen angezeigt. Per Doppelklick werden die Beziehungen aus dem verbundenen Datenblatt angezeigt, und in Form einer Baumstruktur kann die Anzeige per Doppelklick immer weiter erweitert werden. Beispiel:
|
Positionierung auf einer Zeile per Klick: Es wird automatisch zum hier definierten Datenblatt getunnelt. Bei Klick auf die dritte Listenzeile wird also von der Verwaltung des Kunden DUPOND zur Verwaltung des Lieferanten GRO005 gewechselt. Nach dem Verlassen dieses Datenblatts wird automatisch zum ursprünglichen Datenblatt zurückgekehrt.
Mit dem in der Dokumentation zur allgemeinen Ergonomie beschriebenen Menü Navigation / Beziehungen können Beziehungen manuell angelegt werden. Mit der Funktion Objekteinstellungen können Beziehungen während der Anlage von Datenblättern automatisch angelegt werden.
| Jede mit dem Piktogramm Per Doppelklick können die Daten erweitert werden. Per Klick auf eine Gruppenzeile werden sämtliche Gruppenelemente selektiert oder deselektiert (das für die Gruppe stehende Symbol wird dann einfarbig grün Per Klick auf eine einzelne Zeile wird lediglich die betreffende Zeile selektiert oder deselektiert (in diesem Fall ist das Symbol nur halb eingefärbt | |
|
|
In obigem Beispiel wird das Menü DVIEX vollständig selektiert. Das X3-Importmenü wird nur teilweise selektiert.
Es öffnet sich eine Auswahlregisterkarte ohne Baumstruktur:
Im Gegensatz zu der Auswahl aus der Baumstruktur stehen hier folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
Die Besonderheiten bei der Tabellenerfassung werden in der Anhangdokumentation Tabellenverwaltung beschrieben.
In diesem Anhang wird insbesondere auf folgende Funktionalitäten eingegangen: