Stammdaten > Personenkontentabellen > Zahlungsbedingungen 

Verwenden Sie diese Tabelle, um die für die Rechnungen verwendbaren Zahlungsbedingungen zu definieren (egal ob Kunde oder Lieferant).
Sie werden auf die Dokumente (Aufträge, Rechnungen, etc.) für Verkauf, Einkauf und Personenkontenbuchhaltung übertragen.
Sie können ggf. in jedem Dokument geändert werden.

Eine Zahlungsbedingung besteht aus einer oder mehreren Zeilen. Jede Zeile entspricht dabei einer Berechnungsregel für offene Posten und einer Zahlungsart.
Für eine gegebene Rechnung können so mehrere Rückzahlungspläne definiert werden. Die verschiedenen Termine entsprechen je einem Datensatz in der Tabelle der offenen Posten.

Voraussetzungen

SEEREFERTTO Siehe Dokumentation Umsetzung

Maskenverwaltung

Erfassungsmaske

Übersicht

Der Parameter der Tabelle ermöglicht:

  • die Angabe einer Verzugsregel, die das Fälligkeitsdatum abhängig vom Ursprungsdatum des Belegs berechnet, mit der Möglichkeit, eine Anzahl an Tagen oder Monaten hinzuzufügen. Das Fälligkeitsdatum kann auf das Monatsende gesetzt werden (Spalte Monatsende), bzw. auf den nächsten festen Tag, der in einer Liste mit maximal sechs Tagen festgelegt ist (T1, T2, T3, T4, T5, T6).
    Eine zusätzliche Option besteht darin, bestimmte Wochentage oder Feiertage von der Berechnung auszunehmen. Hinweis: der Tag 99 steht für den letzten Tag des Monats,
  • die Angabe eines Mindestbetrags für offene Posten.
    Wird dieser Betrag für einen bestimmten offenen Posten nicht erreicht, wird der Betrag auf den nächsten offenen Posten übertragen (außer wenn es keinen nächsten offenen Posten gibt).

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Felder

In diesem Register befinden sich die folgenden Felder :

Blocknummer 1

Mit dem aktuellen Personenkonto standardmäßig verbundener Code, mit dem die Zahlungsbedingungen definiert werden können.
Dieser Code legt die Zahlungsart, den Fälligkeitstyp, sowie die Staffelung der Zahlungen (eine oder mehrere Fälligkeiten, nach Ablauf von 30 Tagen, zum Monatsende, etc.) fest.
Über diese Tabelle können Berechnungsregeln simuliert werden, die später bei der Erfassung zur Anwendung kommen.

Bei der Erstellung kann der Rechtsordnungscode über den Benutzerparameter LEGFIL - Rechtsordnung (Auswahlfilter) (Kapitel SUP, Gruppe INT) initialisiert werden. Dieser Parameter wird auch dazu verwendet, die Auswahlliste zu filtern, um nur die für diese Rechtsordnung und auf Ebene ‚Alle Rechtsordnungen‘ definierten Codes anzuzeigen.
Ist eine Rechtsordnung angegeben, können die Rechnungsbedingungen nur für die Dokumente der Unternehmen mit der gleichen Rechtsordnung verwendet werden.
SEEREFERTTO Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu den Allgemeinen Prinzipien der Parametrisierung von Multi-Rechtsordnungen.

SEEINFO Hinweise:

  • Ist eine Rechtsordnung angegeben, können nur die Zahlungsarten dieser Zahlungsbedingung zugewiesen werden, die für diese gleiche Rechtsordnung definiert wurden.
  • Ist keine Rechtsordnung angegeben, können nur die Zahlungsarten dieser Zahlungsbedingung zugewiesen werden, die auf der Ebene Alle Rechtsordnungen definiert wurden.
  • Bezeichnung (Feld DESAXX)

Diese Langbezeichnung wird als Titel in den Masken und Status verwendet.

Standardmäßig wird der Kurztitel, der Langtitel oder die Kopfzeile der Spalte der Daten in der Verbindungssprache des Benutzers (bei der Erstellung/Änderung) gespeichert.
Sie können diese über die Funktion Übersetzung in eine andere Sprache übersetzen:

  • Klicken Sie über das Symbol Aktionen im betroffenen Feld auf Übersetzung.
  • Fügen Sie im Fenster Übersetzung einen neuen Sprachcode und die Übersetzung in dieser Sprache hinzu.

Ein Benutzer, der sich in dieser Sprache verbindet, erhält den Kurztitel, den Langtitel oder die Kopfzeile der Spalte in seiner Verbindungssprache, wenn die Übersetzung ausgeführt wurde. Andernfalls sind die Titel in der Ordnersprache verfügbar.

SEEINFODie Verbindungssprache muss als Standardsprache desOrdners definiert sein.

  • Kurzbezeichnung (Feld SHOAXX)

Diese Kurzbezeichnung wird in den Masken und Status verwendet. Sie wird in Ihrer Verbindungssprache gespeichert.

Standardmäßig wird der Kurztitel, der Langtitel oder die Kopfzeile der Spalte der Daten in der Verbindungssprache des Benutzers (bei der Erstellung/Änderung) gespeichert.
Sie können diese über die Funktion Übersetzung in eine andere Sprache übersetzen:

  • Klicken Sie über das Symbol Aktionen im betroffenen Feld auf Übersetzung.
  • Fügen Sie im Fenster Übersetzung einen neuen Sprachcode und die Übersetzung in dieser Sprache hinzu.

Ein Benutzer, der sich in dieser Sprache verbindet, erhält den Kurztitel, den Langtitel oder die Kopfzeile der Spalte in seiner Verbindungssprache, wenn die Übersetzung ausgeführt wurde. Andernfalls sind die Titel in der Ordnersprache verfügbar.

SEEINFODie Verbindungssprache muss als Standardsprache desOrdners definiert sein.

Durch Angabe einer Unternehmensgruppe kann der Verwendungsbereich auf die Unternehmen der Gruppe eingeschränkt werden. Werden diese Daten für andere Daten oder in einem anderen Parameterelement definiert, das auf Ebene einer Gruppe definiert wurde, prüft eine Prüfung im Fall von unterschiedlichen Gruppen, ob sie mindestens ein Unternehmen gemeinsam haben. 

Eine Kohärenzprüfung erfolgt für alle Rechtsordnungen der Unternehmen der ausgewählten Gruppe.
Mindestens eines dieser Unternehmen muss die gleiche Rechtsordnung haben, wie das im Feld "Rechtsordnung" angegebene Unternehmen. Ist dies nicht der Fall, wird eine Fehlermeldung angezeigt.

Ist eine Gruppe angegeben, kann die Zahlungsbedingung nur für die Dokumente des Unternehmens dieser Gruppe verwendet werden.
Eine Kohärenzprüfung erfolgt zwischen Rechtsordnung/Gruppe der Zahlungsbedingung und Rechtsordnung/Gruppe des Dokuments.
SEEREFERTTO Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu den Allgemeinen Prinzipien der Parametrisierung von Multi-Rechtsordnungen.

Besonderheit bei der Verwendung einer Zahlungsbedingung im Parameter Personenkonto Kunden und Personenkonto Lieferanten:
Die Verwendung einer Zahlungsbedingung auf Ebene des Parameters Personenkonten/Unternehmen ist nur möglich, wenn die in der Zahlungsbedingung angegebene Gruppe der Gruppe entspricht, die zum Unternehmen des Personenkontos gehört. Der Hinweis Alle Gruppen wird nicht berücksichtigt.

SEEINFOHinweise:

  • Ist eine Gruppe angegeben, können nur die Zahlungsarten dieser Zahlungsbedingung zugewiesen werden, die für diese gleiche Gruppe definiert wurden.
  • Ist keine Gruppe angegeben, können nur die Zahlungsarten dieser Zahlungsbedingung zugewiesen werden, die auf der Ebene Alle Gruppen definiert wurden.

Tabelle Verwaltung

  • Nr. (Feld PTELIN)

 

Durch die Zahlungsart wird das Zahlungsmittel bestimmt (Scheck, Bar, Geldkarte, Wechsel etc.).

  • SEPA (Feld TAMSDDFLG)

Dieser nicht erfassbare Indikator wird automatisch aktiviert, wenn die Zahlungsart SEPA ist.

  • Fälligkeitsbetrag (Proz.) (Feld DUDPRC)

Geben Sie für jedes zu berechnende Feld der Offene-Posten-Position den Teil des Bruttobetrags des Belegs an, der dieser Offene-Posten-Position zugewiesen werden muss. Dieses Verhältnis wird in Prozent ausgedrückt. Gibt es nur einen zu berechnenden Offenen Posten, geben Sie in diesem Feld 100% an.

  • USt. (Proz.) (Feld VATPRC)

  • Ist der Aktivitätscode TPT - Zahlungsbedingungen mit Steuer aktiv, wird die Spalte %Steuer zusätzlich zur Spalte % Offener Posten angezeigt.
    Ist die Zahlung vom Typ Anzahlung und hat das Feld %Steuer den Wert 0, basiert die Berechnung der automatisch generierten Anzahlung auf dem Nettobetrag des Auftrags.
    Ist die Zahlung vom Typ Anzahlung und hat das Feld %Steuer den Wert 100, basiert die Berechnung der automatisch generierten Anzahlung auf dem Bruttobetrag des Auftrags.
  • Ist der Aktivitätscode TPT nicht aktiv, wird nur die Spalte % Offener Posten angezeigt.
    Die Berechnung der automatisch generierten Anzahlung basiert auf dem Bruttobetrag des Auftrags.

  • Zahlungsart (Feld PAMTYP)

Geben Sie die Zahlungsart des offenen Postens an.

Anzahlung

Diese Zahlungsart stellt die offenen Posten dar, deren Zahlung vor Rechnungsausgabe erfolgen muss.

Offener Posten

Diese offenen Posten sind nach der Rechnungsausgabe fällig.

Garantieeinbehalt 

Diese offenen Posten ermöglichen die Berücksichtigung, dass die Rechnung saldiert wurde, obwohl noch keine Zahlung erfolgt ist. Es wird kein bestimmter Buchungsbelegbereich ausgelöst.

  • Monat (Feld NBRMON)

Geben Sie die Anzahl an Monaten an, die dem Beginn der Fälligkeitsberechnung zur Bestimmung des Fälligkeitsdatums hinzuzufügen ist.
So erhält man z.B. die folgenden Ergebnis mit einem Monat Unterschied:

  • 15.12.1997 + 1 Monat = 15.01.1998 (Monat mit 31 Tagen)
  • 30.06.1998 + 1 Monat = 30.07.1998 (Monat mit 30 Tagen)
  • 30.01.1998 + 1 Monat = 28.02.1998 (Monat mit 28 Tagen)
  • Tage (Feld NBRDAY)

Geben Sie die Anzahl an Tagen an, die dem Beginn der Fälligkeitsberechnung zur Bestimmung des Fälligkeitsdatums hinzuzufügen ist.
Die Anzahl muss in Tagen genau angegeben werden.

  • Monatsende (Feld ENDMONFLG)

Dieses Feld kann die drei folgenden Werte haben:

Nein

Der Indikator wird nicht berücksichtigt.

Nächstes Monatsende

Das berechnete Fälligkeitsdatum nach Anwendung der Anzahl an Monaten und Tagen wird auf des Monatsende verschoben (Beispiel: 45 Tage Monatsende).

Vorheriges Monatsende

Der Fälligkeitsbeginn wird auf das Monatsende verschoben, die Anzahl an Monaten und Tagen wird anschließend zur Bestimmung der Fälligkeit berücksichtigt (Beispiel: Monatsende 45 Tage).

  • T1 (Feld J1)

Der Monatstag ist ein Datum innerhalb des Monats (zwischen 1 und 30) oder 99, was dem letzten Tag des Monats entspricht.
Die Verwendung eines Monatstags ermöglicht es, das berechnete Fälligkeitsdatum automatisch auf den nächsten Monatstag zu verschieben.
In einer Fälligkeitszeile können bis zu 6 Monatstagen stehen.

  • T2 (Feld J2)

 

  • T3 (Feld J3)

 

  • T4 (Feld J4)

 

  • T5 (Feld J5)

 

  • T6 (Feld J6)

 

  • Mindbetr. Offener Posten (Feld DUDMINAMT)

Angabe des Mindestbetrags für diesen Offenen Posten.
Wurde der Betrag nicht erreicht, wird der Betrag des betroffenen Offenen Postens auf den nächsten Offenen Posten übertragen.

 

Blocknummer 3

  • Verwaltung SEPA SDD (Feld SDDFLG)

Die Verwaltung dieses Felds unterliegt dem Aktivitätscode SDD - SEPA Lastschriften (SDD).
Dieser Indikator kann nicht erfasst werden. Es wird automatisch aktiviert, wenn mindestens eine der Zahlungsarten SEPA ist.

Geben Sie den Code der zu verwendenden Zahlungsbedingungen an, wenn der Gesamtbetrag des Belegs unter dem weiter unten definierten Mindestwert liegt.

Ein Ersatzzahlungsart wird angewendet, wenn der Gesamtbetrag der Zahlung unter der Schwelle liegt. Dabei handelt es sich um einen kaskadierten Prozess. Beispiel: Eine Wechselzahlung wird durch eine Scheckzahlung ersetzt, wenn der Betrag unter der Schwelle liegt, und danach durch eine Barzahlung, wenn die Schwelle noch niedriger ist.

  • falls Betrag < 0 (Feld PTEMINAMT)

Betragsobergrenze,unter der die Ersatzzahlungsbedingungeverwendet werden.
Dieser Wert wird nur erfasst, wenn die Ersatzzahlungsbedingungangegeben ist.

 

  • Nicht an Feiertagen (Feld FBDHLYFLG)

Angabe, ob das berechnete Fälligkeitsdatum einem Feiertag entsprechen kann. Entspricht das berechnete Fälligkeitsdatum einem Feiertag, wird der offene Posten automatisch auf den nächsten zulässigen Tag verschoben. Diese Prüfung ist mit der der zulässigen Wochentage gekoppelt.

  • Betrag auf Auszug (Feld SOIFLG)

Ist dieses Kontrollkästchen aktiviert, werden die über diese Zahlungsbedingungen berechneten Offenen Posten von der Verarbeitung der automatischen Kundenauszuggenerierung berücksichtigt (dabei besitzt jede Zahlungsart selbst einen Auszugscode, der die weitere Verfeinerung der Regeln ermöglicht und diese kann Offener Posten für Offener Posten geändert werden).

Ausgeschlossene Tage

  • Feld FBDDAYFLG

Angabe, für welche Wochentage eine Berechnung des Fälligkeitsdatums zulässig ist. Entspricht das berechnete Fälligkeitsdatum einem nicht zulässigen Tag, wird der offene Posten automatisch auf den nächsten zulässigen Tag verschoben.
Diese Prüfung wird mit der der Feiertage gekoppelt.

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Spezifische Schaltflächen

Klicken Sie auf diese Aktion, um eine Maske anzuzeigen, in der Sie einen Gesamtzahlungsbetrag und ein Beginndatum erfassen können. Die verschiedenen Offene Posten-Zeilen erscheinen dann am unteren Ende der Simulationsmaske.
Wurde eine Ersatzzahlungsart verwendet, erscheint der Code am Maskenende.

Im über diese Schaltfläche geöffneten Fenster befinden sich die folgenden Felder: :

Blocknummer 1

  • Feld OBJET

 

  • Feld CLES

 

Blocknummer 2

  • Von Ordner (Feld DOSORG)

Geben Sie den Ordner an, aus dem der Datensatz kopiert werden soll. Die möglichen Syntaxen sind im entsprechenden Anhang beschrieben.

  • Alle Ordner (Feld TOUDOS)

Mit dieser Option kann der Datensatz in alle im Dictionary definierten Ordner kopiert werden (Tabelle ADOSSIER der aktuellen Lösung).

  • Nach Ordner (Feld DOSDES)

Geben Sie den Ordner an, in den der Datensatz kopiert werden soll. Die möglichen Syntaxen sind im entsprechenden Anhang beschrieben.

Schließen

Klicken Sie auf diese Aktion, um den vollständigen Tabelleninhalt in einen anderen Ordner zu übertragen.

Fehlermeldungen

Während der Erfassung können außer den generischen Meldungen folgende Fehlermeldungen auftreten: :

Die Summe darf 100% nicht übersteigen
Die Aufteilung liegt unter 100%

Diese zwei Meldungen erscheinen, wenn die Summe der Prozentsätze der Offene Posten-Zeilen nicht 100% ergibt (wenn sie entweder mehr oder weniger ergibt).

Alle Tage sind ausgeschlossen!

Diese Meldung erscheint, wenn Sie alle Wochentage ausgewählt haben.

Verwendete Tabellen

SEEREFERTTO Siehe Dokumentation Umsetzung