Der Werteverzehr kann in den Plänen gebucht werden, die nach den Normen IAS/IFRS und CRC2002-10 verwaltet werden. Er wird auf die Werte am Ende der laufenden Periode des betroffenen Plans angewandt.
Der Werteverzehr kann auf interne Gründe zurückzuführen sein (alter oder beschädigter Inventarartikel, geplante Umstrukturierung usw.), aber auch auf externe Gründe (gesunkener Marktwert des Inventarartikels, technische Entwicklung usw.).
Diese Indizes für den Wertverlust sind reversibel: in Wertverlust kann also vollständig oder zum Teil wieder rückgängig gemacht werden. Es ist jedoch nicht möglich, einen höheren buchhalterischen Wert zu setzen als denjenigen, den der Inventarartikel vor dem Wertverlust hatte.
Hinweis: Wenn der Werteverzehr bei einem einzigen Inventarartikel durchgeführt wird, der keiner Verwaltungseinheit angehört, wird die Verarbeitung im Fenster Wertverlust durchführen vorgenommen, das über die Verwaltungsfunktion für die Inventarartikel aufgerufen wird.
Wertverlust
Ein Wertverlust bei einer Verwaltungseinheit wird gebucht, wenn die Summe der Nettowerte der Inventarartikel dieser Verwaltungseinheit am Ende der Periode (oder des Geschäftsjahres) den Versicherungswert der Verwaltungseinheit überschritten hat. Der Betrag des Werteverzehrs wird anschließend auf die einzelnen Inventarartikel der Verwaltungseinheit verteilt.
Der Versicherungswert entspricht dem höchsten der folgenden zwei Werte:
- Marktwert,
- Nutzwert.
Zuschreibung
Die Zuschreibung wird gebucht, wenn bei der Verwaltungseinheit in den vorherigen Perioden oder Geschäftsjahren ein Wertverlust durchgeführt wurde und die Summe der Nettobuchwerte der Inventarartikel dieser Verwaltungseinheit zum Ende der Periode (bzw. des Geschäftsjahres) unter dem Versicherungswert liegen. Der Betrag der bei der Verwaltungseinheit berechneten Zuschreibung wird anschließend auf die einzelnen zugehörigen Inventarartikel verteilt.
Mit dieser Funktion können ebenfalls:
Zusatzfunktionalität:
Hinweise:
1/ Sollte die Verwaltungseinheit Inventarartikel verschiedener Unternehmen gruppieren, müssen die Enddaten der laufenden Periode sowie die Verwaltungswährung für den verarbeiteten Plan bei jedem Unternehmen identisch sein.
2/ Ein Werteverzehr oder eine Wertaufholung wird zum Ende der laufenden Periode gespeichert, nachdem die Abschreibungen der Periode oder des Geschäftsjahres berechnet wurden. Demnach ist die Verarbeitung eines Wertverlusts / einer Zuschreibung nur zulässig, nachdem die Periodberechnung (oder die Geschäftsjahresberechnung) für das Unternehmen durchgeführt wurde.
3/ Der Werteverzehr ist verboten:
- Wenn eins der Inventarartikel der Verwaltungseinheit in derselben Periode wieder neu bewertet wurde.
- Wenn bei der Verwaltungseinheit bereits ein Werteverzehr/eine Wertaufholung im Plan in derselben Periode durchgeführt wurde. Vor einem neuen Wertverlust oder einer neuen Zuschreibung muss der vorherige Wertverlust bzw. die vorherige Zuschreibung storniert werden.
4/ Ein Inventarartikel, der mindestens eine der folgenden Bedingungen erfüllt, wird automatisch aus der Verarbeitung ausgeschlossen:
- Der Inventarartikel ist inaktiv
- Seine Haltart ist Vorlage oder Unter Konzession.
- Ab Update 8.0.0: klassifiziert zum Verkauf.
- Beim Inventarartikel wurde ein Aktivabgang oder eine Stornierung durchgeführt.
-Der Inventarartikel befindet sich in konzerninterner Veräußerung.
- Das Datum des Abschreibungsbeginns liegt im ausgewählten Plan hinter dem Enddatum der laufenden Periode.
Siehe Dokumentation Umsetzung
Die Funktion setzt sich aus folgenden Elementen zusammen:
Die Verwaltungsart dieses Fensters gilt für sämtliche Sammelverarbeitungen, die für Inventarartikel durchgeführt werden können.
1/ Wertverlust- / Zuschreibungsverarbeitung:
Zunächst muss die Verarbeitung parametriert werden. Diese Parametrierung umfasst:
- Erfassung der Verarbeitungsoptionen. Standardmäßig wird die Verarbeitung im Simulationsmodus durchgeführt. Es wird ein erweitertesProtokoll erstellt, welches die verschiedenen von der Verarbeitung verwendeten Parameter und zu jeder Aktualisierung den Bilanzwert, den Marktwert, den Wertverlust, die Zuschreibung, den Saldo, die Zuschreibungs- und Wertverlusthöchstgrenze sowie den Nettowert nach dem Wertverlust umfasst.
- Ggf. kann ein Unternehmen vorgegeben werden, nach dem gefiltert wird, so dass in der vom Feld Verwaltungseinheit aus erreichbaren Liste nur diejenigen Unternehmen angezeigt werden, die einen Inventarartikel des vorgegebenen Unternehmens besitzen.
- Es sind die Parameter für die Wertverlust- bzw. Zuschreibungsverarbeitung zu erfassen: Referenz der Verwaltungseinheit, bei der der Wertverlust / die Zuschreibung durchgeführt wird, der betroffene Abschreibungsplan, der Grund des Wertverlusts / der Zuschreibung sowie der Marktwert und / oder der Nutzwert.
2/ Stornierungsverarbeitung:
Der Indikator Storno Wertverlust muss aktiviert werden. Der Indikator kann eingegeben werden, wenn bereits eine Wertverlust- oder Zuschreibungsverarbeitung für die angegebene Verwaltungseinheit in der laufenden Periode des angegebenen Abschreibungsplans durchgeführt wurde.
Nach der Parametrierung bestehen folgende Möglichkeiten:
In einem Fenster wird in Form einer Tabelle die Liste der Inventarartikel angezeigt, die der ausgewählten Verwaltungseinheit angeschlossen sind. Zu jedem Inventarartikel werden folgende Daten angezeigt:
- Unternehmen, in dem der Inventarartikel referenziert ist
- Referenz und Bezeichnung des Inventarartikels
- Zugangswert netto (Hauptbuch oder IFRS)
- Nettowert vor Werteverzehr/Wertaufholung
- Werteverzehr
- Wertaufholung
- Nettowert nach Werteverzehr/Wertaufholung
- Höchstgrenze Wertaufholung
- Marktwert
- Datum der Inbetriebnahme.
Die Beträge des somit berechneten Werteverzehrs oder der berechneten Wertaufholung können weiterhin vom Benutzer geändert werden.
Jede Änderung muss über den Button freigegeben werden. Um die laufenden Änderungen einer Anlage zu stornieren, bitte auf klicken.
Nachdem die manuellen Anpassungen vorgenommen wurden, auf klicken, um das Kontrollfenster zu schließen; das Erfassungsfenster für Parameter erscheint erneut und ermöglicht entweder die Freigabe der Sammeldatenaktualisierung per Klick auf oder den Abbruch der Aktualisierung ebenfalls per Klick auf .
Übersicht
Die Kopfzeile enthält die Verarbeitungsoptionen und ermöglicht, eventuell das Unternehmen auszuwählen, in dem mindestens ein Inventarartikel der Verwaltungseinheit referenziert ist, bei dem ein Wertverlust durchgeführt werden soll.
Schließen
Felder
In diesem Register befinden sich die folgenden Felder :
Optionen
| Dieses Kontrollkästchen ist standardmäßig aktiviert und ermöglicht die Ausführung des Abschlusses im Simulationsmodus. In diesem Fall werden die Prüfungen und die Verarbeitung ausgeführt, es wird jedoch keine Änderung in der Datenbank gespeichert. Lassen Sie dieses Kontrollkästchen deaktiviert, um die Verarbeitung im realen Modus auszuführen. In diesem Fall können Sie den Abschluss nicht abbrechen und die Aktualisierungen werden in der Datenbank gespeichert. Wenn Sie Zwischen-Commits anwenden, sollten Sie den Parameter NIVTRACE - Log-Level (Kapitel AAS, Gruppe MIS) auf den Wert 0 setzen. |
| Dieser Indikator ist nur zugänglich, wenn ein oder mehrere Reports der Sammelverarbeitung zugewiesen sind. In diesem Fall können durch Aktivierung dieses Indikators diese Reports ausgegeben werden. |
| Nach Abschluss der Verarbeitung wird stets eine Logdatei angezeigt. Diese umfasst die Verarbeitungsparameter. Über den Block Statistiken wird die Anzahl an ausgewählten, aktualisierten und – aufgrund eines Fehlers – nicht verarbeiteten Inventarartikel angezeigt. Die fehlerhaften Inventarartikel werden mit der Fehlerursache aufgelistet. Die Anzeige und der Ausdruck der Protokolldatei können mit der Supervisor-Funktion im Menü Druck / Druck Gruppe jederzeit über die Ausgabeanfrage des Berichtscodes ATRACE Druck Protokolldatei durchgeführt werden. |
Tabelle Auswahl Unternehmen
| Hilfe für alle Sammelverarbeitungen.
|
| Dieses Feld zeigt den Unternehmenscode an. |
Tabelle Auswahl Standorte
| Dieser nicht erfassbare Indikator wird aktiviert, um anzugeben, dass der Standort ausgewählt wurde.Nach Auswahl des Unternehmens sind alle mit ihm verbundenen Standorte automatisch ausgewählt. |
| Identifikationscode des Unternehmens, dem der Standort angehört. |
| Identifikationscode des Standorts. |
Schließen
Hinweis: Die Anzeige und der Ausdruck der Protokolldatei kann unter der Funktion Supervisor im Menü Druck / Druck Gruppe jederzeit über die Ausgabeanfrage des Berichtscodes ATRACE Druck Protokolldatei durchgeführt werden.
In diesen Tabellen werden die Liste der verwalteten Unternehmen angezeigt, für die der Benutzer befugt ist, und die Liste der Standorte, die diesen Unternehmen entsprechen und für die der Benutzer befugt ist.
Wenn der UnternehmensparameterACCPERCTL - Prüfung Buchhaltungsperioden(Kapitel AAS, Gruppe CPT) auf den Wert Ja gesetzt ist, wird geprüft, ob die Aufteilung des Geschäftsjahres in Perioden in der Buchhaltung der Aufteilung in der Anlagenverwaltung entspricht.Ist dies nicht der Fall, muss die VerarbeitungKontextsynchronisierung angestoßen werden.
Aus der erweiterten Kontextauskunftist imRegister Berechnungdie Asynchronität des Kontextes ersichtlich (das Feld Änderungstyp weist den Wert CNX auf, das Feld Parameter geändert ist auf DESYNC gesetzt).
Hinweis:
Ein Wertverlust muss immer für alle Inventarartikel einer Verwaltungseinheit durchgeführt werden. Diese Inventarartikel können in verschiedenen Unternehmen referenziert werden. Also kann kein Unternehmen gewählt werden, um nur die Inventarartikel dieses Unternehmen auszuwählen.
Mit der Auswahl können nur die Verwaltungseinheiten gefiltert werden, um in der Liste, die in dem Feld Verwaltungseinheit aufgerufen werden kann, nur die Verwaltungseinheiten anzuzeigen, die mindestens einen Inventarartikel besitzen, der dem gewählten Unternehmen gehört.
Übersicht
In diesem Register kann ein Wertverlust / eine Zuschreibung vorgenommen oder der letzte Wertverlust bzw. die letzte Zuschreibung, die an der laufenden Periode vorgenommen wurde, storniert werden.
Schließen
Felder
In diesem Register befinden sich die folgenden Felder :
Verwaltungseinheit
| Allgemeine Hilfe für die Einzel- und Sammelwertverlustverarbeitungen. Dieses Feld ist nur für die Batchverarbeitung verfügbar. Es ermöglicht die Angabe der Kassenverwaltungseinheit für die Abschreibung. Wurde ein Unternehmen ausgewählt, stellt die Liste nur die Verwaltungseinheiten dar, von denen mindestens ein Artikel zu diesem Unternehmen gehört. |
Anlage
| Allgemeine Hilfe für die Einzel- und Sammelwertverlustverarbeitungen. Dieses Feld gibt bei der Einzelverarbeitung die Referenz des Artikels an, auf den sich die Wertminderung bezieht. Bei einer Sammelverarbeitung ist dieses Feld leer oder kann nicht erfasst werden. |
Plan
| Allgemeine Hilfe für die Einzel- und Sammelwertverlustverarbeitungen. |
| Dieses nicht änderbare Feld enthält den Geschäftsjahresbeginn des Kontextes, dem der Plan angehört. |
| Dieses nicht änderbare Feld enthält das Geschäftsjahresende des Kontextes, dem der Plan angehört. |
| Dieses nicht erfassbare Feld zeigt die Verwaltungswährung des Kontextes an, dem der Plan angehört. |
| Dieses Feld zeigt das Beginndatum der aktuellen Periode an. |
| Dieses Feld zeigt das Enddatum der aktuellen Periode an. |
Einstellungen
| Allgemeine Hilfe für die Einzel- und Sammelwertverlustverarbeitungen. |
| Dieses nicht erfassbare Feld zeigt das Wirksamkeitsdatum der Werteverzehrverarbeitung an. Dieses Datum entspricht in jedem Fall dem Enddatum der aktuellen Periode. |
| Die Wertminderungsart ist erforderlich. Diese im Wertminderungsereignis gespeicherte Information wird bei der Buchung dieses Ereignisses berücksichtigt. Es ermöglicht über den Parameter des Automatikbelegs die Auswahl der Belastungskonten oder des zu bewegenden Artikels. Diese Konten unterscheiden sich je nach Wertminderungsart.
|
| Dieses Feld ermöglicht die Angabe eines internen Grunds für den Wertverlust bzw. die Zuschreibung. Bei der Stornierung von Wertverlusten kann das Feld nicht erfasst werden. |
| Dieses Feld ermöglicht die Angabe eines externen Grunds für den Wertverlust bzw. die Zuschreibung Bei der Stornierung von Wertverlusten kann das Feld nicht erfasst werden. |
| Allgemeine Hilfe für die Einzel- und Sammelwertverlustverarbeitungen. |
| Allgemeine Hilfe für die Einzel- und Sammelwertverlustverarbeitungen. |
| Allgemeine Hilfe für die Einzel- und Sammelwertverlustverarbeitungen. |
| Allgemeine Hilfe für die Einzel- und Sammelwertverlustverarbeitungen. |
| Allgemeine Hilfe für die Einzel- und Sammelwertverlustverarbeitungen. |
| Allgemeine Hilfe für die Einzel- und Sammelwertverlustverarbeitungen. |
| Allgemeine Hilfe für die Einzel- und Sammelwertverlustverarbeitungen. |
| Allgemeine Hilfe für die Einzel- und Sammelwertverlustverarbeitungen. |
Schließen
Dieses Register bietet folgende Möglichkeiten:
Verarbeitungsschritte:
Bei einem Wertverlust, der zu einem nach der Norm CRC2002-10 verwalteten Abschreibungsplan gebucht wird, erfolgt automatisch eine in der letzten Periode des laufenden Geschäftsjahres berechnete Zuschreibung. Der Betrag der Wertaufholung entspricht der Differenz zwischen dem Betrag der theoretischen AfA im Geschäftsjahr (bei der Berechnung wird der Werteverzehr nicht berücksichtigt) und dem Betrag der realen AfA im Geschäftsjahr.
Die Wertaufholung wird automatisch als außerordentliche Abschreibung übertragen, um als außerordentliche AfA auf die letzten Periode des Geschäftsjahres oder die Periode des Abgangs übertragen zu werden, wenn ein Aktivposten in einer vorherigen Periode gespeichert wurde.
Die Wertaufholung und Übertragung als außerordentliche AfA sind gegenüber dem Nettowert neutral:
- die Wertaufholung erhöht den Nettowert
- die außerordentliche AfA wird von diesem Nettwort um denselben Betrag abgezogen.
Hinweise:
Bei Inventarartikeln einer Verwaltungseinheit kann während einer laufenden Periode im Abschreibungsplan nur ein einziger Wertverlust bzw. eine einzige Zuschreibung durchgeführt werden. Also muss vor einem neuen Wertverlust bzw. einer neuen Zuschreibung ein Storno durchgeführt werden.
Das Storno ist möglich, so lange das Geschäftsjahr bzw. die Periode noch nicht abgeschlossen ist. Im Zuge des Stornos wird der Wertverlust- bzw. Zuschreibungsbetrag frisch initialisiert. Ferner werden Stornoereignisse erstellt, die den ursprünglichen Ereignissen entsprechen.
Funktionalitäten:
Diese Funktion kann im Batch gestartet werden,. Zu diesem Zweck FASIML ist die Standardaufgabe vorgesehen.
Mit diesem Button wird ein Fenster geöffnet, das eine tabellenförmige Inventarartikelliste umfasst (zur selektierten Verwaltungseinheit gehörige Inventarartikel). Zu jedem Inventarartikel werden folgende Daten angezeigt: - Unternehmen, in dem der Inventarartikel referenziert ist
Hinweise: Beispiel eines Werteverzehrs einer Verwaltungseinheit mit 4 Inventarartikeln (kein Goodwill), darunter 2 Inventarartikel mit eigenem Marktwert (Parameter IMLNSPNBV - Wertverlust, wenn Marktwert > Nettowert = "nein").
Summe des Nettowerts der 4 Inventarartikel: 6.000
Jede Änderung an einem oder an mehreren Abschreibungsparametern für einen Inventarartikel muss mit folgendem Button bestätigt werden: [Speichern]. Um die laufenden Änderungen einer Anlage zu stornieren, bitte auf [Abbrechen] klicken. |
* Beispiel 1: Wertverlust mit anschließender Zuschreibung bei einer Verwaltungseinheit mit zwei Sachanlagen und einer Anlage vom Typ Goodwill.
Die Verwaltungseinheit setzt sich aus folgenden Inventarartikeln zusammen:
Inventarartikel | Anlagentyp | Abschreibungsbeginn | Ursprünglicher Bilanzwert | Verfahren | Dauer |
I01 | Sachanlage | 01.01.2004 | 100.000 | Linear | 5 Jahre |
I02 | Sachanlage | 01/07/2004 | 5.000 | Linear | 5 Jahre |
I03 | Goodwill | 01.01.2004 | 10.000 | Linear | 4 Jahre |
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| Theoretische Werte |
| Tatsächliche Werte | |||||
|
| | | Theoretischer | Wertverlust | Höchstgrenze Zuschreibung |
|
| TatsächlicherNettowert |
2004 | I01 | 20.000 | 20.000 | 80.000 |
|
| 20.000 | 20.000 | 80.000 |
| I02 | 502,73 | 502,73 | 4.497,27 |
|
| 502,73 | 502,73 | 4.497,27 |
| I03 | 2.500 | 2.500 | 7.500 |
|
| 2.500 | 2.500 | 7.500 |
|
|
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|
|
|
|
|
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|
2005 | I01 | 20.000 | 40.000 | 60.000 | - 3 304.65 |
| 20.000 | 40.000 | 56.695,35 |
| I02 | 1.000 | 1.502,73 | 3.497,27 | - 192,62. |
| 1.000 | 1.502,73 | 3.304,65 |
| I03 | 2.500 | 5.000 | 5.000 | - 5 000 |
| 2.500 | 5.000 | 0 |
|
|
| SUMME | 68.497,27 | - 8 497.27 |
|
| Summe | 60.000 |
|
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|
|
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2006 | I01 | 20.000 | 60.000 | 40.000 | +3.304,65 | 3.304,65 | 18.898,45 | 58.898,45 | 37 796,90 |
| I02 | 1.000 | 2.502,73 | 2.497,27 | + 192,62 | 192,62 | 944,19 | 2.446,92 | 2 360,46 |
| I03 | 2.500 | 7.500 | 2.500 | 0 | 0 | 0 | 5.000 | 0 |
|
|
|
|
| (3) |
| (4) | SUMME | 40.157,36 |
Ende Geschäftsjahr 2005:
(1)
- Summe der Nettowerteder Inventarartikel der Verwaltungseinheit: 68 497,27
- Versicherungswert der Verwaltungseinheit = 60.000.
- Wertverlust der Verwaltungseinheit = 68.497,27 – 60.000 = 8.497,27
- Wertverlustverteilung:
Der Wertverlust wird zunächst in maximalem Umfang auf den Goodwill-Inventarartikel I03 verteilt: 5.000.
Anschließend wird er auf die Inventarartikel I01 und I02 verteilt.
* Wertverlust von I01: 3.497,27 x 60.000 / 63.497,27 = 3.304,65
* Wertverlust des Inventarartikels I02: 8 497,27 – (5 000 + 3 304,65) = 192,62
Ende Geschäftsjahr 2006:
(2)
Nettowerte vor Zuschreibung:
- Inventarartikel I01: 56.695,35 – 18.898,45 = 37.796,90
- Inventarartikel I02: 3.304,65 – 944,19 = 2.360,46
- Summe der Nettowerte der Inventarartikel der Verwaltungseinheit vor der Zuschreibung: 40.157,36
- Versicherungswert der Verwaltungseinheit = 45.000
- Zuschreibung der Verwaltungseinheit: 45.000 – 40.157,36 = 4.842,64
(3)
- Zuschreibungshöchstgrenze Inventarartikel I01: 60.000 – 56.695,35 = 3.304,65
- Zuschreibungshöchstgrenze Inventarartikel I02: 3.497,27 – 3.304,65 = 192,62
Da die Zuschreibung (4.842,64) größer oder gleich der Summe der Zuschreibungshöchstgrenzen von I01 und I02 ist (3.497,27), entspricht die Zuschreibung für die Non-Goodwill-Inventarartikel der jeweiligen Zuschreibungshöchstgrenze:
-Zuschreibung für I01 = 3.304,65
- Zuschreibung für I02 = 192,62
- keine Zuschreibung für den Goodwill-Inventarartikel I03.
(4)
Berechnung der AfA 2006 mit Wechsel des Abschreibungsverfahrens auf Restwert monatlich.
- AfA I01: 56.695,35 x 12 / 36 = 18.898,45
- AfA I02: 3.304,65 x 12 / 42 = 944,19
(5)
Nettowerte nach Zuschreibung:
- Inventarartikel I01: 56.695,35 – 18.898,45 + 3.304,65 = 41.101,55
- Inventarartikel I02: 3.304,65 – 944,19 + 192,62 = 2.553,08
* Beispiel 2: buchhalterischer und steuerlicher Abschreibungsplan nach einem Wertverlust.
- Abschreibungsbeginn: 01.01.2002
- Wert der Anlage: 1.000
- Buchungsverfahren: linear über 10 Jahre
- Steuerliches Verfahren: linear über 10 Jahre
- Aktuelles Geschäftsjahr: [01.01.2006 - 31.12.2006]
- Zum 31.12.2006 wird ein Werteverzehr von 200 gebucht
Buchhalterischer Abschreibungsplan:
Geschäftsjahr | Neubewertung | AfA | Summe | Wertverlust | Übertragung | Saldo Wertverlust | VN |
2002 | 1.000 | 100 | 100 |
|
|
| 900 |
2003 | 1.000 | 100 | 200 |
|
|
| 800 |
2004 | 1.000 | 100 | 300 |
|
|
| 700 |
2005 | 1.000 | 100 | 400 |
|
|
| 600 |
2006 | 1.000 | 100 | 500 | 200 |
| 200 | 300 |
2007 | 300 | 60 | 560 |
| (1) 40 | (3) 160 | (2) 240 |
2008 | 300 | 60 | 620 |
| (1) 40 | 120 | 180 |
2009 | 300 | 60 | 680 |
| (1) 40 | 80 | 120 |
2010 | 300 | 60 | 740 |
| (1) 40 | 40 | 60 |
2011 | 300 | 60 | 800 |
| (1) 40 | 0 | 0 |
Steuerlicher Abschreibungsplan:
Geschäftsjahr | Neubewertung | AfA | Summe | VN | Außerordentliche Rückstellung | Außerordentliche Zuschreibung |
2002 | 1.000 | 100 | 100 | 900 | 0 | 0 |
2003 | 1.000 | 100 | 200 | 800 | 0 | 0 |
2004 | 1.000 | 100 | 300 | 700 | 0 | 0 |
2005 | 1.000 | 100 | 400 | 600 | 0 | 0 |
2006 | 1.000 | 100 | 500 | 500 | 0 | 0 |
2007 | 1.000 | 100 | 600 | 400 | 0 | 0 |
2008 | 1.000 | 100 | 700 | 300 | 0 | 0 |
2009 | 1.000 | 100 | 800 | 200 | 0 | 0 |
2010 | 1.000 | 100 | 900 | 100 | 0 | 0 |
2011 | 1.000 | 100 | 1.000 | 0 | 0 | 0 |
* Beispiel 3: buchhalterischer und steuerlicher Abschreibungsplan nach einem Wertverlust.
- Abschreibungsbeginn: 01.01.2002
- Wert der Anlage: 2.000
- Buchungsverfahren: linear über 10 Jahre
- Steuerliches Verfahren: linear über 8 Jahre
- Aktuelles Geschäftsjahr: [01.01.2006 - 31.12.2006]
- Zum 31.12.2006 wird ein Werteverzehr von 600 gebucht
Buchhalterischer Abschreibungsplan:
Geschäftsjahr | Basis | AfA | Summe | Wertverlust | Übertragung | Saldo Wertverlust | VN |
2002 | 2.000 | 200 | 200 |
|
|
| 1.800 |
2003 | 2.000 | 200 | 400 |
|
|
| 1.600 |
2004 | 2.000 | 200 | 600 |
|
|
| 1.400 |
2005 | 2.000 | 200 | 800 |
|
|
| 1.200 |
2006 | 2.000 | 200 | 1.000 | 600 |
| 600 | 400 |
2007 | 400 | 80 | 1.080 |
| (1) 120 | (3) 480 | (2) 320 |
2008 | 400 | 80 | 1.160 |
| (1) 120 | 360 | 240 |
2009 | 400 | 80 | 1.240 |
| (1) 120 | 240 | 160 |
2010 | 400 | 80 | 1.320 |
| (1) 120 | 120 | 80 |
2011 | 400 | 80 | 1.400 |
| (1) 120 | 0 | 0 |
Steuerlicher Abschreibungsplan:
Geschäftsjahr | Basis | AfA | Summe | VN | Außerordentliche Rückstellung | Außerordentliche Zuschreibung |
2002 | 2.000 | 250 | 250 | 1.750 | (4) 50 | 0 |
2003 | 2.000 | 250 | 500 | 1.500 | (4) 50 | 0 |
2004 | 2.000 | 250 | 750 | 1.250 | (4) 50 | 0 |
2005 | 2.000 | 250 | 1.000 | 1.000 | (4) 50 | 0 |
2006 | 2.000 | 250 | 1.250 | 750 | (4) 50 | 0 |
2007 | 2.000 | 250 | 1.500 | 500 | (4) 50 | 0 |
2008 | 2.000 | 250 | 1.750 | 250 | (4) 50 | 0 |
2009 | 2.000 | 250 | 2.000 | 0 | (4) 50 | 0 |
2010 | 2.000 | 0 | 2.000 | 0 | 0 | (4) 200 |
2011 | 2.000 | 0 | 2.000 | 0 | 0 | (4) 200 |
Nur generische Fehlermeldungen.
"Bei diesem Abschreibungsplan kann kein Wertverlust für mehrere Unternehmen durchgeführt werden: Die laufende Periode ist nicht bei allen Unternehmen identisch."
Diese Meldung wird angezeigt, wenn der Werteverzehr bei einer Verwaltungseinheit durchgeführt wird, bei der die Inventarartikel verschiedenen Unternehmen gehören, die im Kontext des ausgewählten Plan nicht dieselbe laufende Periode haben.
"Zuschreibung nicht möglich, die Inventarartikel wurden noch nicht abgeschrieben"
Zuschreibungsbedarf liegt vor, wenn der Versicherungswert über dem Nettowert liegt. Eine solche Zuschreibung kann aber nicht gespeichert werden, wenn im Abschreibungsplan in keiner der vorherigen Perioden ein Wertverlust durchgeführt wurde.
Um die Wertsteigerung zu berücksichtigen, muss in diesem Fall eine Neubewertung durchgeführt werden.
"Einige der ausgewählten Inventarartikel besitzen ihren eigenen Marktwert und können nicht abgeschrieben werden"
Diese Meldung wird angezeigt, wenn ein Inventarartikel der Verwaltungseinheit einen eigenen Marktwert besitzt und der Parameter IMLNSPNBV - Wertverlust, falls Marktwert > Nettowert auf "nein" gesetzt ist. In diesem Fall wird kein Wertverlust durchgeführt, und es wird auch keine Verteilung auf den betreffenden Inventarartikel vorgenommen.
"Für einen Wertverlust muss eine Unternehmensberechnung durchgeführt werden"
Wertverluste werden gespeichert, nachdem die Abschreibungen der Periode oder des Geschäftsjahrs berechnet wurden. Demnach ist die Verarbeitung eines Wertverlustes nur zulässig, wenn eine Perioden- (oder Geschäftsberechnung) bei allen Unternehmen durchgeführt wurde, denen die Inventarartikel der Verwaltungseinheit gehören.
"Der Inventarartikel wurde in der Periode neubewertet, es kann kein Wertverlust durchgeführt werden."
Während einer Periode können zu einem Abschreibungsplan nicht sowohl eine Neubewertung als auch ein Wertverlust durchgeführt werden. Wenn einer der Inventarartikel der Verwaltungseinheit neu bewertet wurde, muss vor der Durchführung des Wertverlusts zuvor die Neubewertung dieses Inventarartikels storniert werden.