Anlagen > Verarbeitungen > Abschreibungen > Wertberichtigung 

Mit dieser Funktion wird der Wertverlust verwaltet, der von einem Unternehmen bei allen Inventarartikeln ermittelt werden kann, die eine Verwaltungseinheit bilden.

Es handelt sich dabei um einen Wertverlust, der zusätzlich zur Abschreibung ermittelt wird.
Der Werteverzehr kann in den Plänen gebucht werden, die nach den Normen IAS/IFRS und CRC2002-10 verwaltet werden. Er wird auf die Werte am Ende der laufenden Periode des betroffenen Plans angewandt.
Der Werteverzehr kann auf interne Gründe zurückzuführen sein (alter oder beschädigter Inventarartikel, geplante Umstrukturierung usw.), aber auch auf externe Gründe (gesunkener Marktwert des Inventarartikels, technische Entwicklung usw.).
Diese Indizes für den Wertverlust sind reversibel: in Wertverlust kann also vollständig oder zum Teil wieder rückgängig gemacht werden. Es ist jedoch nicht möglich, einen höheren buchhalterischen Wert zu setzen als denjenigen, den der Inventarartikel vor dem Wertverlust hatte.

Hinweis
: Wenn der Werteverzehr bei einem einzigen Inventarartikel durchgeführt wird, der keiner Verwaltungseinheit angehört, wird die Verarbeitung im Fenster Wertverlust durchführen vorgenommen, das über die Verwaltungsfunktion für die Inventarartikel aufgerufen wird.

Wertverlust

Ein Wertverlust bei einer Verwaltungseinheit wird gebucht, wenn die Summe der Nettowerte der Inventarartikel dieser Verwaltungseinheit am Ende der Periode (oder des Geschäftsjahres) den Versicherungswert der Verwaltungseinheit überschritten hat. Der Betrag des Werteverzehrs wird anschließend auf die einzelnen Inventarartikel der Verwaltungseinheit verteilt.
Der Versicherungswert entspricht dem höchsten der folgenden zwei Werte:
- Marktwert,
- Nutzwert.

Zuschreibung

Die Zuschreibung wird gebucht, wenn bei der Verwaltungseinheit in den vorherigen Perioden oder Geschäftsjahren ein Wertverlust durchgeführt wurde und die Summe der Nettobuchwerte der Inventarartikel dieser Verwaltungseinheit zum Ende der Periode (bzw. des Geschäftsjahres) unter dem Versicherungswert liegen. Der Betrag der bei der Verwaltungseinheit berechneten Zuschreibung wird anschließend auf die einzelnen zugehörigen Inventarartikel verteilt.

Mit dieser Funktion können ebenfalls:

  • ein Wertverlust oder die eventuelle Zuschreibung ermittelt werden
  • die Werte eines Abschreibungsplans des Wertverlusts oder der Zuschreibung hintereinander aktualisiert werden
  • Ereignisse generiert werden, die für die Produktion der Buchungen des Wertverlusts oder der Zuschreibung notwendig sind

Zusatzfunktionalität:

  • der in der laufenden Periode durchgeführte Werteverzehr bzw. die Wertaufholung storniert werden. Da mehrere Wertverluste / Zuschreibungen für die Verwaltungseinheit innerhalb derselben Periode (oder desselben Geschäftsjahres, sollten keine Periodenabschlüsse verwaltet werden) nicht erlaubt sind, muss vor einem neuen Wertverlust (oder einer Zuschreibung) zunächst der vorherige Wertverlust bzw. die vorherige Zuschreibung storniert werden.  

Hinweise:

1/ Sollte die Verwaltungseinheit Inventarartikel verschiedener Unternehmen gruppieren, müssen die Enddaten der laufenden Periode sowie die Verwaltungswährung für den verarbeiteten Plan bei jedem Unternehmen identisch sein.

2/ Ein Werteverzehr oder eine Wertaufholung wird zum Ende der laufenden Periode gespeichert, nachdem die Abschreibungen der Periode oder des Geschäftsjahres berechnet wurden. Demnach ist die Verarbeitung eines Wertverlusts / einer Zuschreibung nur zulässig, nachdem die Periodberechnung (oder die Geschäftsjahresberechnung) für das Unternehmen durchgeführt wurde.

3/ Der Werteverzehr ist verboten:
- Wenn eins der Inventarartikel der Verwaltungseinheit in derselben Periode wieder neu bewertet wurde.
- Wenn bei der Verwaltungseinheit bereits ein Werteverzehr/eine Wertaufholung im Plan in derselben Periode durchgeführt wurde. Vor einem neuen Wertverlust oder einer neuen Zuschreibung muss der vorherige Wertverlust bzw. die vorherige Zuschreibung storniert werden.

4/ Ein Inventarartikel, der mindestens eine der folgenden Bedingungen erfüllt, wird automatisch aus der Verarbeitung ausgeschlossen:
- Der Inventarartikel ist inaktiv
- Seine Haltart ist Vorlage oder Unter Konzession.
- Ab Update 8.0.0: klassifiziert zum Verkauf.
- Beim Inventarartikel wurde ein Aktivabgang oder eine Stornierung durchgeführt.
-Der Inventarartikel befindet sich in konzerninterner Veräußerung.
- Das Datum des Abschreibungsbeginns liegt im ausgewählten Plan hinter dem Enddatum der laufenden Periode.

Vorbedingungen

SEEREFERTTO Siehe Dokumentation Umsetzung

Maskensteuerung

Die Funktion setzt sich aus folgenden Elementen zusammen:

  • Kopfzeile, in der die Verarbeitungsoptionen spezifiziert werden: Simulation, Ausgabe einer erweiterten Protokolldatei.
  • Register zur Angabe der Verarbeitungsparameter für den Wertverlust / die Zuschreibung oder die Stornierung des Wertverlusts / der Zuschreibung.

Fensterverwaltungsmodus

Die Verwaltungsart dieses Fensters gilt für sämtliche Sammelverarbeitungen, die für Inventarartikel durchgeführt werden können.

Verarbeitungsparameter

1/ Wertverlust- / Zuschreibungsverarbeitung:

Zunächst muss die Verarbeitung parametriert werden. Diese Parametrierung umfasst:

- Erfassung der Verarbeitungsoptionen. Standardmäßig wird die Verarbeitung im Simulationsmodus durchgeführt. Es wird ein erweitertesProtokoll erstellt, welches die verschiedenen von der Verarbeitung verwendeten Parameter und zu jeder Aktualisierung den Bilanzwert, den Marktwert, den Wertverlust, die Zuschreibung, den Saldo, die Zuschreibungs- und Wertverlusthöchstgrenze sowie den Nettowert nach dem Wertverlust umfasst.

- Ggf. kann ein Unternehmen vorgegeben werden, nach dem gefiltert wird, so dass in der vom Feld Verwaltungseinheit aus erreichbaren Liste nur diejenigen Unternehmen angezeigt werden, die einen Inventarartikel des vorgegebenen Unternehmens besitzen.

- Es sind die Parameter für die Wertverlust- bzw. Zuschreibungsverarbeitung zu erfassen: Referenz der Verwaltungseinheit, bei der der Wertverlust / die Zuschreibung durchgeführt wird, der betroffene Abschreibungsplan, der Grund des Wertverlusts / der Zuschreibung sowie der Marktwert und / oder der Nutzwert.

2/ Stornierungsverarbeitung:

Der Indikator Storno Wertverlust muss aktiviert werden. Der Indikator kann eingegeben werden, wenn bereits eine Wertverlust- oder Zuschreibungsverarbeitung für die angegebene Verwaltungseinheit in der laufenden Periode des angegebenen Abschreibungsplans durchgeführt wurde.

Verarbeitungsstart

Nach der Parametrierung bestehen folgende Möglichkeiten:

  • Bestätigung der erfassten Parameter per Klick auf . Der Wertverlust / die Zuschreibung wird dann direkt für den oder die ausgewählten Inventarartikel berechnet.
  • Prüfung der erfassten Parameter und berechneten Werte per Klick auf den Button.

In einem Fenster wird in Form einer Tabelle die Liste der Inventarartikel angezeigt, die der ausgewählten Verwaltungseinheit angeschlossen sind. Zu jedem Inventarartikel werden folgende Daten angezeigt:

- Unternehmen, in dem der Inventarartikel referenziert ist
- Referenz und Bezeichnung des Inventarartikels
- Zugangswert netto (Hauptbuch oder IFRS)
- Nettowert vor Werteverzehr/Wertaufholung
- Werteverzehr
- Wertaufholung
- Nettowert nach Werteverzehr/Wertaufholung
- Höchstgrenze Wertaufholung
- Marktwert
- Datum der Inbetriebnahme.

Die Beträge des somit berechneten Werteverzehrs oder der berechneten Wertaufholung können weiterhin vom Benutzer geändert werden.

Jede Änderung muss über den Button freigegeben werden. Um die laufenden Änderungen einer Anlage zu stornieren, bitte auf klicken.
Nachdem die manuellen Anpassungen vorgenommen wurden, auf klicken, um das Kontrollfenster zu schließen; das Erfassungsfenster für Parameter erscheint erneut und ermöglicht entweder die Freigabe der Sammeldatenaktualisierung per Klick auf oder den Abbruch der Aktualisierung ebenfalls per Klick auf .

Kopfzeile

Übersicht

Die Kopfzeile enthält die Verarbeitungsoptionen und ermöglicht, eventuell das Unternehmen auszuwählen, in dem mindestens ein Inventarartikel der Verwaltungseinheit referenziert ist, bei dem ein Wertverlust durchgeführt werden soll.

Schließen

 

Felder

In diesem Register befinden sich die folgenden Felder :

Optionen

  • Simulation (Feld FLGSIM)

Dieses Kontrollkästchen ist standardmäßig aktiviert und ermöglicht die Ausführung des Abschlusses im Simulationsmodus. In diesem Fall werden die Prüfungen und die Verarbeitung ausgeführt, es wird jedoch keine Änderung in der Datenbank gespeichert.

Lassen Sie dieses Kontrollkästchen deaktiviert, um die Verarbeitung im realen Modus auszuführen. In diesem Fall können Sie den Abschluss nicht abbrechen und die Aktualisierungen werden in der Datenbank gespeichert. Wenn Sie Zwischen-Commits anwenden, sollten Sie den Parameter NIVTRACE - Log-Level (Kapitel AAS, Gruppe MIS) auf den Wert 0 setzen.

  • Druck (Feld FLGETA)

Dieser Indikator ist nur zugänglich, wenn ein oder mehrere Reports der Sammelverarbeitung zugewiesen sind. In diesem Fall können durch Aktivierung dieses Indikators diese Reports ausgegeben werden.

  • Detaillierte Logdatei (Feld FLGDET)

Nach Abschluss der Verarbeitung wird stets eine Logdatei angezeigt. Diese umfasst die Verarbeitungsparameter. Über den Block Statistiken wird die Anzahl an ausgewählten, aktualisierten und – aufgrund eines Fehlers – nicht verarbeiteten Inventarartikel angezeigt. Die fehlerhaften Inventarartikel werden mit der Fehlerursache aufgelistet.

Ist dieses Kontrollkästchen markiert, wird die Logdatei in Form eines detaillierten Protokolls angezeigt. Es enthält neben den oben angegebenen Informationen die Liste der verarbeiteten Inventarartikel.

Die Anzeige und der Ausdruck der Protokolldatei können mit der Supervisor-Funktion im Menü Druck / Druck Gruppe jederzeit über die Ausgabeanfrage des Berichtscodes ATRACE Druck Protokolldatei durchgeführt werden.

Tabelle Auswahl Unternehmen

  • Feld FLGCPY

Hilfe für alle Sammelverarbeitungen.
Die Tabelle zeigt die Liste der verwalteten Unternehmen an, für die der Benutzer Berechtigungen hat.
Wählen Sie eine Option aus, um das Unternehmen auszuwählen, auf das sich die Verarbeitung erstrecken soll.
Nach der Auswahl eines Unternehmens sind alle dazugehörigen Buchhaltungsstandorte standardmäßig ausgewählt. Sie können die nicht von der Verarbeitung betroffenen Standorte selektiv abwählen.
Sie können auch direkt die Standorte auswählen, auf die sich die Verarbeitung erstrecken wird. In diesem Fall wird das dazu gehörige Unternehmen automatisch ausgewählt.

SEEINFO Wenn der UnternehmensparameterACCPERCTL - Prüfung Buchhaltungsperioden(Kapitel AAS, Gruppe CPT) auf den Wert 'Ja' gesetzt ist, wird geprüft, ob die Aufteilung des Geschäftsjahres in Perioden in der Buchhaltung der Aufteilung in der Anlagenverwaltung entspricht.Die Situation der Desynchronisierung eines Kontextes ist auf Ebene der MaskeDetailierter Status der Kontexte sichtbar, die über das Icon Aktionen zugänglich ist. In dieser Maske hat im Register Berechnungdas Feld Änderungstyp den Wert 'CNX' und das Feld Geänderter Parameter hat den Wert 'DESYNC'. Ist dies nicht der Fall, muss die VerarbeitungKontextsynchronisierung angestoßen werden.

Dieses Feld zeigt den Unternehmenscode an.

Tabelle Auswahl Standorte

  • Feld FLGFCY

Dieser nicht erfassbare Indikator wird aktiviert, um anzugeben, dass der Standort ausgewählt wurde.Nach Auswahl des Unternehmens sind alle mit ihm verbundenen Standorte automatisch ausgewählt.

Identifikationscode des Unternehmens, dem der Standort angehört.

Identifikationscode des Standorts.

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Optionen

  • Simulation:
    Über dieses standardmäßig aktivierte Kontrollkästchen kann eine Simulation des Wertverlusts für die ausgewählten Inventarartikel durchgeführt werden. Die Änderung der Inventarartikel wird nicht in der Datenbank gespeichert.
    Die Auswirkung der Verarbeitung auf die Sachelemente kann nach Abschluss der Verarbeitung in der Protokolldatei angezeigt werden.
  • Erweiterte Protokolldatei:
    Nach Abschluss der Verarbeitung wird stets eine Protokolldatei angezeigt, in der die Verarbeitungsoptionen, ggf. die Auswahlkriterien und die Wertverlustparameter enthalten sind. Weiterhin werden für alle verarbeiteten Unternehmen die folgenden Daten angezeigt: Anzahl der verarbeiteten Inventarartikel, Anzahl der aktualisierten Inventarartikel, Anzahl der aufgrund eines Fehlers nicht verarbeiteten Inventarartikel.

    Ist dieses Kontrollkästchen aktiviert, wird ein erweitertes Protokoll angezeigt, dem zusätzlich zu den oben aufgeführten Daten noch eine Liste der erfolgreich verarbeiteten Inventarartikel nach Unternehmen zu entnehmen ist. Bei jedem Inventarartikel werden der Bilanzwert, der Marktwert, der Beträge des Werteverzehrs,der Wertaufholung, der Saldo des Werteverzehrs, die Höchstgrenze der Wertaufholung und der neue Nettowert aufgeführt.

Hinweis: Die Anzeige und der Ausdruck der Protokolldatei kann unter der Funktion Supervisor im Menü Druck / Druck Gruppe jederzeit über die Ausgabeanfrage des Berichtscodes ATRACE Druck Protokolldatei durchgeführt werden.

Auswahl Unternehmen - Auswahl Standort

In diesen Tabellen werden die Liste der verwalteten Unternehmen angezeigt, für die der Benutzer befugt ist, und die Liste der Standorte, die diesen Unternehmen entsprechen und für die der Benutzer befugt ist.

SEEINFO Wenn der UnternehmensparameterACCPERCTL - Prüfung Buchhaltungsperioden(Kapitel AAS, Gruppe CPT) auf den Wert Ja gesetzt ist, wird geprüft, ob die Aufteilung des Geschäftsjahres in Perioden in der Buchhaltung der Aufteilung in der Anlagenverwaltung entspricht.Ist dies nicht der Fall, muss die VerarbeitungKontextsynchronisierung angestoßen werden.
Aus der erweiterten Kontextauskunft
ist imRegister Berechnungdie Asynchronität des Kontextes ersichtlich (das Feld Änderungstyp weist den Wert CNX auf, das Feld Parameter geändert ist auf DESYNC gesetzt).

Hinweis:
Ein Wertverlust muss immer für alle Inventarartikel einer Verwaltungseinheit durchgeführt werden. Diese Inventarartikel können in verschiedenen Unternehmen referenziert werden. Also kann kein Unternehmen gewählt werden, um nur die Inventarartikel dieses Unternehmen auszuwählen.
Mit der Auswahl können nur die Verwaltungseinheiten gefiltert werden, um in der Liste, die in dem Feld Verwaltungseinheit aufgerufen werden kann, nur die Verwaltungseinheiten anzuzeigen, die mindestens einen Inventarartikel besitzen, der dem gewählten Unternehmen gehört.

Register Parameter

Übersicht

In diesem Register kann ein Wertverlust / eine Zuschreibung vorgenommen oder der letzte Wertverlust bzw. die letzte Zuschreibung, die an der laufenden Periode vorgenommen wurde, storniert werden.

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Felder

In diesem Register befinden sich die folgenden Felder :

Verwaltungseinheit

Allgemeine Hilfe für die Einzel- und Sammelwertverlustverarbeitungen. Dieses Feld ist nur für die Batchverarbeitung verfügbar. Es ermöglicht die Angabe der Kassenverwaltungseinheit für die Abschreibung. Wurde ein Unternehmen ausgewählt, stellt die Liste nur die Verwaltungseinheiten dar, von denen mindestens ein Artikel zu diesem Unternehmen gehört.

Anlage

Allgemeine Hilfe für die Einzel- und Sammelwertverlustverarbeitungen. Dieses Feld gibt bei der Einzelverarbeitung die Referenz des Artikels an, auf den sich die Wertminderung bezieht. Bei einer Sammelverarbeitung ist dieses Feld leer oder kann nicht erfasst werden.

Plan

  • Plan (Feld DPRPLN)

Allgemeine Hilfe für die Einzel- und Sammelwertverlustverarbeitungen.
Dieses Feld enthält oder ermöglicht die Angabe des von der Wertminderung betroffenen Abschreibungsplans. In jedem Fall ein Plan, der nach den Normen IAS/IFRS oder CRC2002-10 verwaltet wird. In dem Plan wurde eine periodische Kalkulation aller betroffenen Artikel durchgeführt.
- Wird die Wertminderung während einer Einzelverarbeitung aus einer Position des Registerplans Abschreibung aus der Maske Anlagen heraus aufgerufen, wird er automatisch angegeben und ist nicht änderbar.
- Gehören die UGT-Artikel zu verschiedenen Unternehmen, muss der ausgewählte Plan bei der Sammelverarbeitung in jedem Fall für alle Unternehmen vorhanden sein und folgende Kriterien erfüllen: die Verwaltungswährung sowie das Enddatum der aktuellen Kontextperiode müssen für alle Unternehmen gleich sein.

  • Geschäftsjahresbeginn (Feld DATSTRFIY)

Dieses nicht änderbare Feld enthält den Geschäftsjahresbeginn des Kontextes, dem der Plan angehört.

  • Geschäftsjahresende (Feld DATENDFIY)

Dieses nicht änderbare Feld enthält das Geschäftsjahresende des Kontextes, dem der Plan angehört.

Dieses nicht erfassbare Feld zeigt die Verwaltungswährung des Kontextes an, dem der Plan angehört.

  • Periodenbeginn (Feld DATSTRPER)

Dieses Feld zeigt das Beginndatum der aktuellen Periode an.

  • Periodenende (Feld DATENDPER)

Dieses Feld zeigt das Enddatum der aktuellen Periode an.

Einstellungen

  • Storno Wertberichtigung (Feld IMLANNFLG)

Allgemeine Hilfe für die Einzel- und Sammelwertverlustverarbeitungen.
Dieser Indikator kann nur aktiviert werden, wenn der Artikel oder die Hauptbuchhaltung im Fall einer Sammelverarbeitung bereits eine Wertminderung oder eine Wiederaufnahme in der aktuellen Periode (oder dem aktuellen Geschäftsjahr, wenn dieses nicht in Perioden aufgeteilt ist) durchlaufen haben. Ist er aktiv, ermöglicht er die Abbruchanfrage dieser Wertminderung oder dieser Wiederaufnahme.

  • Wirksamkeitsdatum (Feld DATEFF)

Dieses nicht erfassbare Feld zeigt das Wirksamkeitsdatum der Werteverzehrverarbeitung an. Dieses Datum entspricht in jedem Fall dem Enddatum der aktuellen Periode.

  • Art Wertberichtigung (Feld IMLTYP)

Die Wertminderungsart ist erforderlich. Diese im Wertminderungsereignis gespeicherte Information wird bei der Buchung dieses Ereignisses berücksichtigt. Es ermöglicht über den Parameter des Automatikbelegs die Auswahl der Belastungskonten oder des zu bewegenden Artikels. Diese Konten unterscheiden sich je nach Wertminderungsart.

  • Auf dem Kontenplan handelt es sich standardmäßig um eine Außerplanmäßige Wertminderung.
  • Auf dem IASPlan handelt es sich standardmäßig um eine Betriebliche Wertminderung.

Dieses Feld ermöglicht die Angabe eines internen Grunds für den Wertverlust bzw. die Zuschreibung. Bei der Stornierung von Wertverlusten kann das Feld nicht erfasst werden.

Dieses Feld ermöglicht die Angabe eines externen Grunds für den Wertverlust bzw. die Zuschreibung Bei der Stornierung von Wertverlusten kann das Feld nicht erfasst werden.

  • Marktwert (Feld NSPVAL)

Allgemeine Hilfe für die Einzel- und Sammelwertverlustverarbeitungen.
- Bei einer Einzelverarbeitung zeigt dieses Feld den Marktwert der Anlage an, falls vorhanden; dieser Wert kann geändert werden.
- Bei einer Sammelverarbeitung ermöglicht es die Erfassung des Marktwertes der Anlagen der Verwaltungseinheit. Der Wert, den man beim Verkauf dieser Anlagen in der entsprechenden Periode hätte erhalten können. Dieser Wert wird verwendet, um den Versicherungswert zu bestimmen.

  • Aktueller Marktwert (Feld RCOVAL)

Allgemeine Hilfe für die Einzel- und Sammelwertverlustverarbeitungen.
Dieses nicht erfassbare Feld entspricht dem höheren der folgenden beiden Werte: Marktwert und Gebrauchswert. Dieser Wert wird dazu verwendet, um den Betrag der Wertminderung oder der Wertaufholung zu berechnen, entweder durch Vergleich mit dem Nettowert der Anlage oder, bei einer Sammelverarbeitung, mit der Summe der Nettowerte der Anlagen der Verwaltungseinheit.

  • Gebrauchswert (Feld USEVAL)

Allgemeine Hilfe für die Einzel- und Sammelwertverlustverarbeitungen.
Dieses Feld ermöglicht die Erfassung des Verwendungswerts des Artikels, oder bei einer Massenverarbeitung für alle Artikel der Verwaltungseinheit. Der Gebrauchswert eines Artikels entspricht dem erwarteten wirtschaftlichen Vorteilswert der fortlaufenden Verwendung, sowie dessen Abgang am Ende der Gebrauchszeit. Dieser Wert wird verwendet, um den Versicherungswert zu bestimmen.

  • Nettowert (Feld NBV)

Allgemeine Hilfe für die Einzel- und Sammelwertverlustverarbeitungen.
Dieses nicht änderbare Feld enthält den Nettowert des Artikels, oder, bei einer Sammelverarbeitung, die Summe der Nettowerte der Artikel in der Hauptbuchhaltung. Nettowert am Periodenende des Abschreibungsplans vor der Anwendung des Wertverlusts oder der Wertverlustumkehr.

  • Wertberichtigung (Feld IML)

Allgemeine Hilfe für die Einzel- und Sammelwertverlustverarbeitungen.
Dieses nicht erfassbare Feld enthält den Wertverlustbetrag des Artikels (oder, bei einer Sammelverarbeitung, der Verwaltungseinheit), der für die Periode auf dem Abschreibungsplan realisiert wurde. Die Zuschreibungshöchstgrenze wird wie folgt berechnet: Nettowert - Versicherungswert (nur wenn der Nettowert größer als der Versicherungswert ist. Andernfalls ist der Wertverlustbetrag gleich 0).

  • Wiederaufnahme Wertberichtigung (Feld IMLRVE)

Allgemeine Hilfe für die Einzel- und Sammelwertverlustverarbeitungen.
Dieses nicht erfassbare Feld enthält den Betrag der Wertminderungswiederaufnahme des Artikels (oder, bei einer Sammelverarbeitung, der Verwaltungseinheit), der für die Periode auf dem Abschreibungsplan realisiert wurde.
Die Zuschreibungshöchstgrenze wird wie folgt berechnet: Versicherungswert - Nettowert ... nur wenn für den Artikel oder die Hauptbuchhaltung in einer vorangegangenen Periode ein Wertverlust stattgefunden hat und wenn der Versicherungswert höher als der Nettowert ist. Andernfalls ist der Betrag der Wertminderungswiederaufnahme gleich 0.

  • Saldo Wiederaufnahme Wertberichtigung (Feld IMLRVEBLC)

Allgemeine Hilfe für die Einzel- und Sammelwertverlustverarbeitungen.
Dieses nicht erfassbare Feld enthält den Saldo der Wertminderungswiederaufnahme des Artikels (oder, bei einer Sammelverarbeitung, der Verwaltungseinheit). Betrag der Wertminderungswiederaufnahme, der dem Artikel nicht zugewiesen wurde oder, im Fall einer Sammelverarbeitung, nicht auf die Artikel der Hauptbuchhaltung umgelegt wurde, unter Berücksichtigung der Grenze der Wertminderungswiederaufnahme.

  • Höchstgrenze Wiederaufnahme (Feld IMLRVELIM)

Allgemeine Hilfe für die Einzel- und Sammelwertverlustverarbeitungen.
Dieses Feld enthält die Grenze der Wertminderungswiederaufnahme des Artikels, oder, bei einer Sammelverarbeitung, die Summe der Wiederaufnahmegrenzen der Artikel in der Hauptbuchhaltung.

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1 - Wertverlust (Zuschreibung)

Dieses Register bietet folgende Möglichkeiten:

  • Die Referenz der Verwaltungseinheit angeben, für die der Wertverlust durchgeführt werden soll.
     
  • Den Abschreibungsplan auszuwählen, zu dem der Wertverlust durchgeführt werden soll. Die Abschreibungspläne müssen folgende Bedingungen erfüllen:
     
    - Der Plan muss nach den Normen IAS/IFRS oder CRC2002-10 verwaltet werden.
    - Es darf sich nicht um einen Subventionsplan handeln.
    - Wenn die Inventarartikel verschiedenen Unternehmen gehören, müssen die Verwaltungswährung im Kontext und das Enddatum der laufenden Periode bei jedem Unternehmen identisch sein.
    - Die Periodenberechnung eines Plans muss in jedem einzelnen Unternehmen durchgeführt sein.
  • Folgende Parameter eingegeben werden:

    - Interner Grund und/oder externer Grund für den Wiederverzehr bzw. die Wertaufholung.

    - Marktwert und/oder Gebrauchswert. Mit diesen Werten kann der Versicherungswert festgelegt werden, der dem höheren der beiden Werte entspricht. Mindestens einer dieser beiden Werte muss erfasst werden.
     
  • Anzeige der folgenden Informationen:

    - Wirksamkeitsdatum: Dieses Feld wird automatisch mit dem Geschäftsjahresende bzw. mit dem Periodenende belegt, sofern das Geschäftsjahr in Perioden unterteilt ist.

    - Nettobuchwert. Dieses Feld wird automatisch mit der Summe der Nettobuchwerte der Inventarartikel der Verwaltungseinheit zum Ende der laufenden Periode belegt, bevor der Wertverlust bzw. die Zuschreibung durchgeführt wird.
    Bei der Stornierung von Wertverlusten wird dieses Feld nicht belegt.
     
    - Wertverlust. Dieses Feld wird automatisch nach Ermittlung des Versicherungswerts mit dem Betrag des Wertverlustes der Periode belegt. Dieser Betrag entspricht folgendem Berechnungsergebnis:

    Summe der Nettobuchwerte der Inventarartikel der Verwaltungseinheit zum Ende der Periode – Versicherungswert der Verwaltungseinheit
    , sofern die Summe der Nettobuchwerte den Versicherungswert überschreitet. Andernfalls beträgt der Wertverlust 0.
    Bei der Stornierung von Wertverlusten wird dieses Feld nicht gefüllt.
     
    - Zuschreibung. Dieses Feld wird automatisch nach der Ermittlung des Versicherungswerts belegt. Das Feld führt ggf. Zuschreibungsbetrag für die Periode auf. Das Feld kann also nur einen Wert enthalten, wenn in einer der vorhergehenden Perioden bereits ein Wertverlust vorgenommen wurde.
    Dieser Betrag entspricht folgendem Berechnungsergebnis:
    Versicherungswert der Verwaltungseinheit - Summe der Nettobuchwerte der Inventarartikel der Verwaltungseinheit zum Ende der Periode
    , sofern der Versicherungswert die Summe der Nettobuchwerte überschreitet.
    Andernfalls beträgt die Zuschreibung 0.
    Bei der Stornierung von Wertverlusten wird dieses Feld nicht gefüllt.
     
    -Saldo Zuschreibung. Dieses Feld wird nur angegeben, wenn der berechnete Zuschreibungsbetrag aufgrund der Höchstgrenze nicht vollständig auf die Inventarartikel der Verwaltungseinheit umgelegt werden kann.
    Der Zuschreibungssaldo kann als Neubewertung für Unternehmen verwendet werden, die sich für dieses Verfahren entschieden haben: Die Neubewertung wird dann entweder einzeln oder mit der Sammelverarbeitung Neubewertung durchgeführt.
    Bei der Stornierung von Wertverlusten wird dieses Feld nicht gefüllt.

    - Höchstgrenze Zuschreibung Wertverlust. Das Feld wird nur angegeben, wenn in einer der vorhergehenden Perioden bereits ein Wertverlust vorgenommen wurde. Das Feld wird mit der Summe der Höchstgrenzen für die Wertaufholung der Inventarartikel der Verwaltungseinheit belegt.
    Dieser Betrag wird für die Festlegung der Verteilung der Wertaufholung auf die Inventarartikel der Verwaltungseinheit (siehe im Folgenden die Modalitäten für die Verteilung des bei einer Verwaltungseinheit festgelegten globalen Betrags der Wertaufholung) und für die Festlegung des Saldos der Wertaufholung verwendet.
Verarbeitungsbeschreibung

Verarbeitungsschritte:

  • Berechnung des Wertverlustes, der Zuschreibungshöchstgrenze sowie der Zuschreibung für die Verwaltungseinheit, dann Umlage des Betrags auf die einzelnen, gemäß den nachstehend beschriebenen Vorschriften selektierten Inventarartikel (siehe Beschreibung des Buttons Prüfung.
     
  • Berechnung des neuen Nettowerts der Inventarartikel zum Periodenende. Wenn dieser neue Nettowert den Restwert unterschreitet, wird der Restwert zum Abschlusszeitpunkt mit dem Betrag dieses Nettowerts belegt.
     
  • Belegung der Inventarartikel mit dem internen / externen Wertverlustgrund. Diese Informationen werden in den Tabellen Abschreibungsplan aufgeführt.
     
  • Der Wertverlust eines abgeschriebenen Inventarartikels mit einem nicht auf dem Restwert basierenden Verfahren verursacht einen automatischen Verfahrenswechsel auf äquivalenter Restwert. Durch diesen Wechsel kann der Wertverlust bzw. die Zuschreibung zukunftsorientiert vorgenommen werden, d. h. der neue Nettowert wird über die Restabschreibungsdauer abgeschrieben.
     
  • Generierung des Ereignisses eines Werteverzehrs (FASIML) oder einer Wertaufholung, weil der Index für den Werteverlust des Inventarartikels nicht mehr existiert oder gesunken ist:
    - Das im Feld EVTDAT gespeicherte betriebliche Wirksamkeitsdatum und das im Feld CPTDATINT  gespeicherte buchhalterische Wirksamkeitsdatum erhalten das Enddatum der laufenden Periode.
    Dieses Ereignis beinhaltet Informationen, die für die Produktion der Buchungen des Werteverzehrs oder der Wertaufholung notwendig sind.
    (Die Ereignisse können im Fenster Journal Ereignisse angezeigt werden; der Zugriff darauf erfolgt aus dem Register Sonstige Informationen der Verwaltungsfunktion Inventarartikel).

    Bemerkungen:
    - Wird der Zuschreibungsbedarf beim Abgang eines Inventarartikels mit Wertverlustsaldo zum Abgangsdatum ermittelt, wird das FASIML-Ereignis beim Inventarartikelabgang generiert 
    - Hängt die Zuschreibung mit einem auf einem der CRC2002-10-Norm genügenden Abschreibungsplan gebuchten Wertverlust zusammen, der in einer außerplanmäßigen Abschreibung umgewandelt wurde (siehe unten), wird kein Zuschreibungsereignis generiert. Die für die Buchung der Wertverlustübertragung auf das Abschreibungskonto notwendigen Werte werden in der AfA-Tabelle DEPREC gespeichert. 
Wertverlust bei Abschreibungsplänen, die nach der Norm CRC2002-10 verwaltet werden (im Allgemeinen also buchhalterischer Abschreibungsplan eines französischen Unternehmens):

Bei einem Wertverlust, der zu einem nach der Norm CRC2002-10 verwalteten Abschreibungsplan gebucht wird, erfolgt automatisch eine in der letzten Periode des laufenden Geschäftsjahres berechnete Zuschreibung. Der Betrag der Wertaufholung entspricht der Differenz zwischen dem Betrag der theoretischen AfA im Geschäftsjahr (bei der Berechnung wird der Werteverzehr nicht berücksichtigt) und dem Betrag der realen AfA im Geschäftsjahr.
Die Wertaufholung wird automatisch als außerordentliche Abschreibung übertragen, um als außerordentliche AfA auf die letzten Periode des Geschäftsjahres oder die Periode des Abgangs übertragen zu werden, wenn ein Aktivposten in einer vorherigen Periode gespeichert wurde.
Die Wertaufholung und Übertragung als außerordentliche AfA sind gegenüber dem Nettowert neutral:
- die Wertaufholung erhöht den Nettowert
- die außerordentliche AfA wird von diesem Nettwort um denselben Betrag abgezogen.
 
Hinweise:

  • Durch einen Wertverlust im buchhalterischen Abschreibungsplan wird keine außerplanmäßige Abschreibung generiert. In die außerplanmäßige Abschreibung fließt die theoretische buchhalterische Abschreibung des Geschäftsjahres ein (und nicht die tatsächliche Abschreibung), d. h. hier werden sämtliche AfA berücksichtigt: normale AfA und außerplanmäßige AfA, unabhängig davon, ob sie auf eine Wertaufholung zurückzuführen ist oder nicht (siehe im Folgenden, Beispiel 2 und 3).
  • Sollten bei einem Inventarartikel zwei Zuschreibungen in derselben Periode durchgeführt werden, lautet die chronologische Reihenfolge wie folgt:
    1. Berechnung der AfA: Daraus ergibt sich die Zuschreibung, die in eine außerplanmäßige AfA umzuwandeln ist
    2. * Zuschreibung nach dem Wegfall oder dem Rückgang des Wertverlustindikators: Solche Zuschreibungen erhöhen die in 1. berechnete Zuschreibung.
    2. * Zuschreibung wegen Aktivabgangs: Solche Zuschreibungen erhöhen die in 1. berechnete Zuschreibung.
     
    * Es kann nur eine Zuschreibung vorgenommen werden:
    - Ist der Inventarartikel bereits abgegangen, kann kein Wertverlust bzw. keine Zuschreibung durchgeführt werden
    - Bei Abgang von Inventarartikeln mit Wertverlust bzw. Zuschreibung in der Abgangsperiode wird der Wertverlust bzw. die Zuschreibung storniert. Ferner werden die Ereignisse generiert, welche die entsprechenden Gegenbuchungen ermöglichen.

2- Storno Wertverlust / Zuschreibung

Bei Inventarartikeln einer Verwaltungseinheit kann während einer laufenden Periode im Abschreibungsplan nur ein einziger Wertverlust bzw. eine einzige Zuschreibung durchgeführt werden. Also muss vor einem neuen Wertverlust bzw. einer neuen Zuschreibung ein Storno durchgeführt werden.
 
Das Storno ist möglich, so lange das Geschäftsjahr bzw. die Periode noch nicht abgeschlossen ist. Im Zuge des Stornos wird der Wertverlust- bzw. Zuschreibungsbetrag frisch initialisiert. Ferner werden Stornoereignisse erstellt, die den ursprünglichen Ereignissen entsprechen.

Beschreibung der Stornoverarbeitung Wertverlust / Zuschreibung

Funktionalitäten:

  • Frische Initialisierung des Wertverlust- und Zuschreibungsbetrags (mit null)
  • Die von der Wertverlustverarbeitung aktualisierten Rubriken werden wieder mit den Werten vor dem Wertverlust bzw. der Zuschreibung belegt (Ausnahme: Der Marktwert behält den bei Durchführung des Wertverlusts erfassten Wert).
  • Das ursprüngliche Abschreibungsverfahren wird automatisch wiederhergestellt, wenn der Wertverlust zu einer obligatorischen Änderung des Abschreibungsverfahrens zu Gunsten eines äquivalenten Restwertverfahrens geführt hat.
  • Es wird ein FASMIL-Ereignis Storno Wertverlust generiert. (Die Werteverzehr- und Stornoereignisse haben denselben Inhalt. Sie können nur durch den Ereignistyp unterschieden werden.)
    Die Ereignisse können im Fenster Journal Ereignisse angezeigt werden; der Zugriff darauf erfolgt aus dem Register Sonstige Informationen der Funktion Verwaltung der Inventarartikel).

Batchaufgabe

Diese Funktion kann im Batch gestartet werden,. Zu diesem Zweck FASIML ist die Standardaufgabe vorgesehen.

Spezielle Buttons

Mit diesem Button wird ein Fenster geöffnet, das eine tabellenförmige Inventarartikelliste umfasst (zur selektierten Verwaltungseinheit gehörige Inventarartikel).
Hinweis: Bei den Inventarartikeln mit den in der Beschreibung der Verarbeitung genannten Merkmalen kann kein Wertverlust durchgeführt werden. Sie werden implizit aus der Liste der ausgewählten Inventarartikel ausgeschlossen.

Zu jedem Inventarartikel werden folgende Daten angezeigt:

- Unternehmen, in dem der Inventarartikel referenziert ist
- Referenz und Bezeichnung des Inventarartikels
- Nettozugangswert,
- Nettowertvor Wertverlust
- Wertverlust: Der Wertverlust der einzelnen Inventarartikel wird wie folgt automatisch ermittelt:

  • Der zur Verwaltungseinheit berechnete Gesamtbetrag des Wertverlusts wird zunächst den Inventarartikeln mit Anlagetyp = Goodwill belastet, bis der Nettowert null beträgt.
  • Der noch verbleibende Betrag wird wie folgt proportional auf die anderen Inventarartikel verteilt:
    restlicher Wertverlust (nach Belastung auf die Inventarartikel vom Typ Goodwill) x buchhalterischer Nettowert des Inventarartikels / Summe der buchhalterischen Nettowerte der Inventarartikel, deren Anlagetyp nicht Goodwill lautet und deren Marktwert entweder nicht spezifiziert ist oder unter dem Nettowert liegt.
    SEEINFOVon diesem Standardverhalten kann abgewichen werden. Hierfür ist der ParameterIMLNSPNBV - Wertverlust, wenn Marktwert > Nettowert Kapitel AAS, Gruppe FAS) auf den Wert "Ja" zu setzen. In diesem Fall wird der restliche Wertverlust auf alle Inventarartikel verteilt, darunter auch diejenigen, deren Marktwert über dem buchhalterischen Nettowert liegt.
    Nach der automatischen Verteilung bleibt der zu den einzelnen Inventarartikeln berechnete Wertverlust änderbar. Dies gilt auch für Inventarartikel vom Typ Goodwill.

Hinweise:
- Ist der Parameter IMLNSPNBV - Wertverlust, wenn Marktwert > Nettowert auf "nein" gesetzt ist, sind Inventarartikel, deren Marktwert größer oder gleich dem buchhalterischen Nettowert ist, vom Wertverlust nicht betroffen; Der Nettowert wird bei der Berechnung des Betrags des Werteverzehrs der Verwaltungseinheit berücksichtigt. Dem betroffenen Inventarartikel wird aber kein Teil des Werteverzehrs zugeführt.
- Für den Saldo des berechneten Werteverzehrs bei der Verwaltungseinheit wird dem letzten Inventarartikel, bei dem der Werteverzehr durchgeführt wurde, der Saldo des Werteverzehrs zugeführt, der nicht auf die anderen Inventarartikel verteilt wurde.

Beispiel eines Werteverzehrs einer Verwaltungseinheit mit 4 Inventarartikeln (kein Goodwill), darunter 2 Inventarartikel mit eigenem Marktwert (Parameter IMLNSPNBV - Wertverlust, wenn Marktwert > Nettowert = "nein").


Inventarartikel


Marktwert
des Inventarartikels


Nettowert

Wertverlust

Nettowert
nach
Wertverlust

Berechnung

Betrag

B1

 

2 000

2.000 * 2.000 / 5.000

800

1.200

B2

 

2.000

2.000 * 2.000 / 5.000

800

1.200

B3

1.500

1.000

0

   0

1.000

B4

   500

1.000

2.000 * 1.000 / 5.000

400

   600

Summe
Verwaltungseinheit

 


6.000

 


2.000


4.000

Summe des Nettowerts der 4 Inventarartikel: 6.000
Versicherungswert der Verwaltungseinheit: 4.000
Auf die Inventarartikel zu verteilender Wertverlust: 6 000 – 4 000 = 2 000
Zum Inventarartikel B3 wird kein Wertverlust durchgeführt. Der Inventarartikel wird aus der Verteilung ausgeschlossen, da sein Marktwert über dem Nettowert liegt.

- Zuschreibung: Der Zuschreibungsbetrag der einzelnen Inventarartikel wird automatisch wie folgt ermittelt:

  • Bei den Inventarartikeln Goodwill wird keine Zuschreibung durchgeführt.
  • Die Zuschreibung wird auf die anderen Inventarartikel verteilt. Hierbei wird die Zuschreibungshöchstgrenze berücksichtigt, damit der sich ergebende Nettowert durch die Zuschreibung nicht denjenigen Nettowert überschreitet, der sich ohne den Wertverlust ergeben hätte.
    Verschiedene Szenarien: Für die Verwaltungseinheit berechnete Zuschreibung
    1/ >= Summe der Zuschreibungshöchstgrenzen: Zuschreibung der Non-Goodwill-Inventarartikel = Zuschreibungshöchstgrenze.

    2/ < Summe der Zuschreibungshöchstgrenzen: Zuschreibung der Non-Goodwill-Inventarartikel = Ergebnis der folgenden Berechnung:
    Gesamtbetrag der Zuschreibung für die Verwaltungseinheit x Zuschreibungshöchstgrenze für den betreffenden Inventarartikel / Summe der Zuschreibungshöchstgrenzen aller Non-Goodwill-Inventarartikel.

    Nachstehend ein Beispiel für einen Wertverlust mit anschließender Zuschreibung. Das Beispiel bezieht sich auf eine Verwaltungseinheit mit zwei materiellen Anlagen und einer Anlage vom Typ Goodwill.

    Hinweis: Inventarartikel ohne Zuschreibungshöchstgrenze bleiben von der Berechnung ausgeschlossen.

    Nach der automatischen Verteilung kann der so berechnete Betrag der Wertaufholung jedes einzelnen Inventarartikels weiterhin geändert werden (einschließlich bei den Inventarartikeln vom Typ Goodwill); solange dieser Betrag bei dem Inventarartikel nicht den Betrag der Höchstgrenze der Wertaufholung überschreitet.


    - Nettowert. Dabei handelt es sich um den Nettowert des Inventarartikels zum Ende der laufenden Periode, also nach Durchführung des Wertverlusts.

    Hinweis: Ergibt sich aus der Berechnung ein Nettowert, der unter dem Restwert liegt, wird der Restwert automatisch beim nächsten Periodenabschluss mit dem neuen Nettowert belegt.


    - Zuschreibungshöchstgrenze. Hierbei handelt es sich um den größten zulässigen Zuschreibungswert. Es handelt sich um einen automatisch berechneten Betrag, durch den gewährleistet ist, dass der Nettowert niemals höher ist als der Wert vor dem Wertverlust:
    Theoretischer Nettowert zum Periodenbeginn (ohne Berücksichtigung von Wertverlusten und Zuschreibungen) – tatsächlicher Nettwowert zum Periodenbeginn (unter Berücksichtigung der Wertverluste aus den Vorperioden).

    - Marktwert: Dieser Wert wird nur angegeben, wenn bei dem Inventarartikel ein Marktwert angegeben wurde, entweder bei der Verarbeitung einer Neubewertung, oder im Optionsfenster, das über die Verwaltungsfunktion der Inventarartikel aufgerufen werden kann.

    - Datum Inbetriebnahme.

Jede Änderung an einem oder an mehreren Abschreibungsparametern für einen Inventarartikel muss mit folgendem Button bestätigt werden: [Speichern]. Um die laufenden Änderungen einer Anlage zu stornieren, bitte auf [Abbrechen] klicken.
Nachdem die manuellen Anpassungen vorgenommen wurden, auf klicken, um das Kontrollfenster zu schließen; das Erfassungsfenster für Parameter erscheint erneut und ermöglicht entweder die Freigabe der Sammeldatenaktualisierung per Klick auf oder den Abbruch der Aktualisierung ebenfalls per Klick auf [Ende].

Beispiele

* Beispiel 1: Wertverlust mit anschließender Zuschreibung bei einer Verwaltungseinheit mit zwei Sachanlagen und einer Anlage vom Typ Goodwill.

Die Verwaltungseinheit setzt sich aus folgenden Inventarartikeln zusammen:

Inventarartikel

Anlagentyp

Abschreibungsbeginn

Ursprünglicher Bilanzwert

Verfahren

Dauer

I01

Sachanlage

01.01.2004

100.000

Linear

5 Jahre

I02

Sachanlage

01/07/2004

   5.000

Linear

5 Jahre

I03

Goodwill

01.01.2004

  10.000

Linear

4 Jahre

 

 

 

Theoretische Werte
ohne Wertverlust

 

Tatsächliche Werte
mit Wertverlust


Geschäftsj.


Inventarartikel

 
AfA

 
Summe

Theoretischer
Netto-
Wert

Wertverlust
Zuschreibung

Höchstgrenze Zuschreibung


AfA


Summe

TatsächlicherNettowert

2004

I01

20.000

20.000

80.000

 

 

20.000

20.000

80.000

 

I02

  502,73

502,73

4.497,27

 

 

   502,73

502,73

4.497,27

 

I03

2.500

2.500

7.500

 

 

2.500

2.500

7.500

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2005

I01

20.000

40.000

60.000

- 3 304.65

 

20.000

40.000

56.695,35

 

I02

  1.000

1.502,73

3.497,27

- 192,62.

 

  1.000

1.502,73

3.304,65

 

I03

2.500

5.000

5.000

- 5 000

 

2.500

5.000

0

 

 

 

SUMME 

68.497,27

- 8 497.27
(1)

 

 

Summe 

60.000

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2006 

I01

20.000

60.000 

 40.000

+3.304,65 

 3.304,65 

 18.898,45

58.898,45 

37 796,90
41 101,55

 

I02

  1.000

 2.502,73

 2.497,27

 + 192,62

 192,62 

 944,19

2.446,92 

 2 360,46
2 553,08

 

I03

2.500

7.500

2.500

0

0

0

5.000

0

 

 

 

 

 

(3)

 

(4)

SUMME

40.157,36
(2) (5)

Ende Geschäftsjahr 2005:
 (1)
 - Summe der Nettowerteder Inventarartikel der Verwaltungseinheit: 68 497,27
- Versicherungswert der Verwaltungseinheit = 60.000.
- Wertverlust der Verwaltungseinheit = 68.497,27 – 60.000 = 8.497,27 
 - Wertverlustverteilung:
 Der Wertverlust wird zunächst in maximalem Umfang auf den Goodwill-Inventarartikel I03 verteilt: 5.000.
 Anschließend wird er auf die Inventarartikel I01 und I02 verteilt.
* Wertverlust von I01: 3.497,27 x 60.000 / 63.497,27 = 3.304,65
* Wertverlust des Inventarartikels I02: 8 497,27 – (5 000 + 3 304,65) = 192,62

 Ende Geschäftsjahr 2006:
(2)
Nettowerte vor Zuschreibung:
- Inventarartikel I01: 56.695,35 – 18.898,45 = 37.796,90
- Inventarartikel I02: 3.304,65 – 944,19 = 2.360,46
- Summe der Nettowerte der Inventarartikel der Verwaltungseinheit vor der Zuschreibung: 40.157,36
- Versicherungswert der Verwaltungseinheit = 45.000
- Zuschreibung der Verwaltungseinheit: 45.000 – 40.157,36 = 4.842,64

(3)
- Zuschreibungshöchstgrenze Inventarartikel I01: 60.000 – 56.695,35 = 3.304,65
- Zuschreibungshöchstgrenze Inventarartikel I02: 3.497,27 – 3.304,65 = 192,62
Da die Zuschreibung (4.842,64) größer oder gleich der Summe der Zuschreibungshöchstgrenzen von I01 und I02 ist (3.497,27), entspricht die Zuschreibung für die Non-Goodwill-Inventarartikel der jeweiligen Zuschreibungshöchstgrenze:
-
Zuschreibung für I01 = 3.304,65
- Zuschreibung für I02 = 192,62
- keine Zuschreibung für den Goodwill-Inventarartikel I03.

(4)
Berechnung der AfA 2006 mit Wechsel des Abschreibungsverfahrens auf Restwert monatlich.
- AfA I01: 56.695,35 x 12 / 36 = 18.898,45
- AfA I02: 3.304,65 x 12 / 42 = 944,19

(5)
Nettowerte nach Zuschreibung:
- Inventarartikel I01: 56.695,35 – 18.898,45 + 3.304,65 = 41.101,55
- Inventarartikel I02: 3.304,65 – 944,19 + 192,62 = 2.553,08

* Beispiel 2: buchhalterischer und steuerlicher Abschreibungsplan nach einem Wertverlust.

- Abschreibungsbeginn: 01.01.2002
- Wert der Anlage: 1.000
- Buchungsverfahren: linear über 10 Jahre
- Steuerliches Verfahren: linear über 10 Jahre
- Aktuelles Geschäftsjahr: [01.01.2006 - 31.12.2006]
- Zum 31.12.2006 wird ein Werteverzehr von 200 gebucht

Buchhalterischer Abschreibungsplan:

Geschäftsjahr 

Neubewertung

AfA

Summe

Wertverlust

Übertragung

Saldo Wertverlust

VN

 2002

1.000 

 100

 100

 

 

 

 900

 2003

1.000 

 100

 200

 

 

 

 800

 2004

1.000  

 100

 300

 

 

 

 700

 2005

1.000 

 100

 400

 

 

 

 600

 2006

1.000 

 100

 500

200 

 

 200

 300

 2007

300

 60

 560

 

(1)   40 

   (3)    160 

(2)  240

 2008

300

 60

 620

 

(1)   40 

 120

180 

 2009

 300

 60

 680

 

(1)   40 

 80

 120

 2010

 300

 60

 740

 

(1)   40 

 40

 60

 2011

 300

 60

 800

 

(1)   40 

 0

 0

 
(1) ‚theoretische‘ AfA - ‚tatsächliche‘ AfA, d.h.: 100 - 60 = 40
(2) Nettowert nach Werteverzehr - ‚tatsächliche‘ AfA, d.h.: 300 - 60 = 240
(3) Saldo des Werteverzehrs zum Geschäftsjahresende = Saldo Beginn des Geschäftsjahres - Transfer, d.h.: 200 - 40 = 160

Steuerlicher Abschreibungsplan:

Geschäftsjahr 

Neubewertung

AfA

Summe

VN

Außerordentliche Rückstellung

Außerordentliche Zuschreibung

 2002

1.000

 100

 100

900

 0 

 2003

1.000

 100

 200

800

 0

 0

 2004

1.000

 100

 300

 700

 0

 0 

 2005

1.000

 100

 400

 600

 0

0

 2006

1.000

 100

 500

 500

 0

0

 2007

1.000

 100

 600

400

 0

0

 2008

1.000

 100

 700

300

 0

0

 2009

1.000

  100

 800

200

 0

 0

 2010

1.000

 100

 900

100

 0

 0

 2011

1.000

  100

 1.000

0

 0

 0

 
Der steuerliche Abschreibungsplan bleibt nach dem im buchhalterischen Abschreibungsplan gebuchten Wertverlust unverändert.
Es wird keine außerordentliche Abschreibung generiert.

* Beispiel 3: buchhalterischer und steuerlicher Abschreibungsplan nach einem Wertverlust.

- Abschreibungsbeginn: 01.01.2002
- Wert der Anlage: 2.000
- Buchungsverfahren: linear über 10 Jahre
- Steuerliches Verfahren: linear über 8 Jahre
- Aktuelles Geschäftsjahr: [01.01.2006 - 31.12.2006]
- Zum 31.12.2006 wird ein Werteverzehr von 600 gebucht

Buchhalterischer Abschreibungsplan:

Geschäftsjahr 

Basis

AfA

Summe

Wertverlust

Übertragung

Saldo Wertverlust

VN

 2002

2.000 

 200

 200

 

 

 

 1.800

 2003

2.000 

 200

 400

 

 

 

 1.600

 2004

2.000  

 200

 600

 

 

 

 1.400

 2005

2.000 

 200

 800

 

 

 

 1.200

 2006

2.000 

 200

 1.000

600 

 

 600

 400

 2007

400

 80

 1.080

 

(1)   120

   (3)    480

(2)  320

 2008

400

 80

 1.160

 

(1)   120

 360

240

 2009

 400

 80

 1.240

 

(1)   120

 240

 160

 2010

 400

 80

 1.320

 

(1)   120

 120

 80

 2011

 400

 80

 1.400

 

(1)   120

 0

 0

 
(1) ‚theoretische‘ AfA - ‚tatsächliche‘ AfA, d.h.: 200 - 80 = 120
(2) Nettowert nach Werteverzehr - ‚tatsächliche‘ AfA, d.h.: 400 - 80 = 320
(3) Saldo des Werteverzehrs zum Geschäftsjahresende = Saldo Beginn des Geschäftsjahres - Transfer, d.h.: 600 - 120 = 480

Steuerlicher Abschreibungsplan:

Geschäftsjahr 

Basis

AfA

Summe

VN

Außerordentliche Rückstellung

Außerordentliche Zuschreibung

 2002

2.000

 250

 250

1.750

(4)   50 

 0 

 2003

2.000

 250

 500

1.500

(4)   50 

 0

 2004

2.000

 250

 750

 1.250

(4)   50 

 0 

 2005

2.000

 250

 1.000

 1.000

(4)   50 

0

 2006

2.000

 250

 1.250

 750

(4)   50 

0

 2007

2.000

 250

 1.500

500

(4)   50 

0

 2008

2.000

 250

 1.750

250

(4)   50 

0

 2009

2.000

  250

 2.000

0

(4)   50 

 0

 2010

2.000

 0

 2.000

0

0

(4)   200 

 2011

2.000

  0

 2.000

0

 0

(4)   200 

 
(4) Steuerliche AfA - (buchhalterische Standard-AfA + ‚außerordentliche‘ buchhalterische AfA) oder steuerliche AfA - ‚theoretische‘ buchhalterische AfA.

Fehlermeldungen

Nur generische Fehlermeldungen.

"Bei diesem Abschreibungsplan kann kein Wertverlust für mehrere Unternehmen durchgeführt werden: Die laufende Periode ist nicht bei allen Unternehmen identisch."

Diese Meldung wird angezeigt, wenn der Werteverzehr bei einer Verwaltungseinheit durchgeführt wird, bei der die Inventarartikel verschiedenen Unternehmen gehören, die im Kontext des ausgewählten Plan nicht dieselbe laufende Periode haben.

"Zuschreibung nicht möglich, die Inventarartikel wurden noch nicht abgeschrieben" 

Zuschreibungsbedarf liegt vor, wenn der Versicherungswert über dem Nettowert liegt. Eine solche Zuschreibung kann aber nicht gespeichert werden, wenn im Abschreibungsplan in keiner der vorherigen Perioden ein Wertverlust durchgeführt wurde.
Um die Wertsteigerung zu berücksichtigen, muss in diesem Fall eine Neubewertung durchgeführt werden.

"Einige der ausgewählten Inventarartikel besitzen ihren eigenen Marktwert und können nicht abgeschrieben werden"

Diese Meldung wird angezeigt, wenn ein Inventarartikel der Verwaltungseinheit einen eigenen Marktwert besitzt und der Parameter IMLNSPNBV - Wertverlust, falls Marktwert > Nettowert auf "nein" gesetzt ist. In diesem Fall wird kein Wertverlust durchgeführt, und es wird auch keine Verteilung auf den betreffenden Inventarartikel vorgenommen.

"Für einen Wertverlust muss eine Unternehmensberechnung durchgeführt werden"

Wertverluste werden gespeichert, nachdem die Abschreibungen der Periode oder des Geschäftsjahrs berechnet wurden. Demnach ist die Verarbeitung eines Wertverlustes nur zulässig, wenn eine Perioden- (oder Geschäftsberechnung) bei allen Unternehmen durchgeführt wurde, denen die Inventarartikel der Verwaltungseinheit gehören.

"Der Inventarartikel wurde in der Periode neubewertet, es kann kein Wertverlust durchgeführt werden."

Während einer Periode können zu einem Abschreibungsplan nicht sowohl eine Neubewertung als auch ein Wertverlust durchgeführt werden. Wenn einer der Inventarartikel der Verwaltungseinheit neu bewertet wurde, muss vor der Durchführung des Wertverlusts zuvor die Neubewertung dieses Inventarartikels storniert werden.

Verwendete Tabellen

SEEREFERTTO Siehe Dokumentation Umsetzung